Montag-6-September-2010
Etwas länger ist es schon her, dass wir nachmittags um 3 auf der Bühne standen. Viele Lieder fühlen sich im Sonnenlicht ganz anders an als Abends in der gewohnten Bühnenbeleuchtung. Ob jetzt besser oder schlechter, lässt sich noch nicht sagen. Am nächsten Sonntag im nicht weit von Bad Pyrmont entfernten Bad Münder können wir dem ja noch mal nachspüren. Da geht's zwar nicht um 3 los, sondern pünktlich um 5, aber das Sonnenlicht, darum möchten wir jetzt schon mal lieb bitten.
Sonnabend-4-September-2010
Aber die evangelische Kirche lässt sich von ein paar unkonfirmierten Flaschenpustern eh nicht so schnell provozieren. Ob wir es mit „Devil in Disguise" versucht haben, ob wir es mit einem Loblied auf den Sündenpfuhl Las Vegas probierten, über die Gründung einer eigenen, Scientology-ähnlichen Gruppierung schwadronierten oder unseren Frank von den Toten wiederauferstehen lassen wollten, niemand sah ich in seinen religiösen Gefühlen verletzt. Etwas in der Art hatten wir auch gar nicht im Sinn.
Wir sagen vielen Dank für die formidable Stimmung. Klangmäßig neigen Kirchenbauten ja sowieso zur Vollmundigkeit, da macht gemeinsames Singen doppelt so viel Spaß.
Donnerstag-2-September-2010
Zwei Einträge davor fordert die Melanie bereits ein neues Programm. Gemach, Gemach, Melanie! Das aktuelle ist noch nicht mal ein Jahr alt und wurde von uns gerade erst generalüberholt. Eine gute Weile wollen wir das schon noch herumzeigen. So schnell schießen die Preußen nicht!
Gehen wir noch einen Eintrag weiter zurück. In der griechischen Mythologie sind wir jetzt nicht so zuhause und wissen daher nicht, ob Zeus da für's Wetter zuständig ist, besonders für das mitteleuropäische. Aber vielleicht könnte Zeus ja so nett sein und gegenüber beim Christentum klingeln, um Petrus zu bitten, sich mal mit uns in Verbindung zu setzen. Wir hätten da ein, zwei Anregungen.
Sonntag-29-August-2010
Aber was soll man machen außer weiter. Und siehe da: die Leute waren zwar von den Sitzen aber nicht vom Veranstaltungsgelände geflüchtet und sie blieben trotz fortgesetzten Geregnes die ganze Stunde lang da und hatten Spaß. Wir selbstverständlich auch. Dennoch ist unser Bedarf an Regen-Open Airs für diese Saison gedeckt. Hört uns jemand da oben?
Sonnabend-21-August-2010
Unser donnerstägliches Heimspiel in den „Wühlmäusen" war aber nicht nur von vornherein aus den genannten Gründen sondern auch in seinem Verlauf besonders - besonders gut gelungen. Fast alle Plätze waren besetzt, wir waren gut drauf, die Leute waren gut drauf. So muss das sein. Im Januar dann die Fortsetzung. Wer so lang nicht warten will, schaut im Oktober im Zebrano Theater vorbei.
Sonntag-15-August-2010
Am späteren Abend haben wir uns dann auf dem Festivalgelände verteilt. Die, die bei „The Hives" waren, kamen mit leuchtenden Augen und der Kunde von einer überragenden Show zurück. Die, die derweil dem Kollegen Sebastian Krämer im Kleinkunstzelt zugeschaut hatten, sprechen diesem nachträglich noch mal allen Respekt aus, wie er sich gegen das alles andere an diesem Tag übertönende „The Hives" Donnerwetter behaupten konnte.
Sonnabend-14-August-2010
Freitag-13-August-2010
Wir gratulieren allen sich angesprochen Fühlenden zum 49. Jahrestag des Mauerbaus und wünschen alles Gute für die Jubiläumsfeierlichkeiten im nächsten Jahr. Gut Mörtel! Oder vielleicht hat man ja da auch einen anderen Insidergruß...
Wir sind heute nach'm Westen rüber jemacht, durch westniedersächsischen Penetrantregen, bis hoch nach Delmenhorst, links neben Bremen, Heimatstadt der Freundin eines entscheidenden deutschen Nationalspielers und deren Nationalhymnen-unsicherer Schwester, wo das Wetter sich aber im Einklang mit der Jahreszeit zeigte - Sonne, Wärme, Entspanntheit.
Sich auf der Delmenhorster Burginsel zu versammeln, war die Losung im Ort. Der wurde durch alle Altersgruppen hindurch freundlicherweise Folge geleistet. Wir haben uns sonnig, gut gewärmt und entspannt auf unser Tagwerk besonnen - und hoppla! Das hat hingehauen.
Einfach mal einen zur Bühne erweiterbaren Wohnwagen in einen Stadtpark zu schubsen, ein wenig Bühnentechnik drumrum zu organisieren und durch frühen Auftrittsbeginn um 18:30 Uhr die Lichterfordernisse einzusparen - jetzt erwartet man vielleicht einen süffisanten Kommentar, der all das schlecht machen möchte - nix is: so kann man das ohne Einschränkungen machen, und wir sind die richtige Band dafür gewesen!
Allen, die bei uns öfter mal vorbeischauen: wir haben den Eindruck, heute einen Abschluss unter das Thema Songreihenfolge von „Keine Macht den Dosen!" gesetzt haben zu können. Dazu musste das in gewissen Kreisen nicht sonderlich geschätzte, generell aber unangefochtene „Muckerstarre" an einen gut gepolsterten Platz in der ersten Hälfte umziehen. Hälfte Nummer zwei fluppt dennoch so wie gewünscht- Wir sind's zufrieden und gedenken, uns demnächst in einer gewissen Programmänderungs-Zurückhaltung zu üben...
Schaunmermal.
Dienstag-10-August-2010
Mit einer gesunden Portion Schicksalsergebenheit sind wir in den gestrigen Abend gestartet. Nicht, dass uns irgendetwas von vornherein zu beeinträchtigen drohte - einfach nur in Folgerichtigkeit zum gestrigen Eintrag ließen wir großspurige Erwartungshaltungen außen vor und betraten in engelsgleicher Unschuld die Rottweiler „Ferienzauber" Zeltbühne. Genau, das Rottweil, wo die berühmten Dobermänner herkommen.
Dann kam der Knall!
Naja, bevor wir den beschreiben, fällt uns doch noch etwas Beeinträchtigendes ein. Wir wissen nur im Moment nicht so recht, auf wessen Konto das geht - vielleicht auf unsers? Es hätte insgesamt im Zelt noch ein bisschen voller sein können. Vielleicht mag es damit zusammenhängen, dass im gesamten Stadt- und vor allen Dingen Zeltgebiet so gar kein Poster von uns zu erblicken war, gerade angesichts der nahezu schon penetranten Bewerbung all der anderen „Ferienzauber" Veranstaltungen... Muss man noch mal auswerten.
Ändert aber nichts am Knall!
Wir hoffen, an dieser Stelle nicht dadurch aufzufallen, dass wir uns permanent selbst beweihräuchern, aber das war ein fulminantes Stück „Keine Macht den Dosen!", das wir da gestern in Rottweil vom Stapel ließen. Mein lieber Mann!
Die Änderung der Liedreihenfolge muss als dringend richtungsweisend beschrieben werden. Anwesende Eingeweihte mochten dem nicht widersprechen. Wir im Moment auch nicht.
Außerdem hat die zarte Änderung nur einer Zeile im Harz-Lied endlich die richtige Architektur hergestellt.
Unser Eis des Jahres: Försisch-Körsch!
Montag-9-August-2010
Das „Trommer Hoftheater" ist mit allem ausgestattet, nur ein Dach über der Bühne hat man sich noch für die Zukunft aufgespart. Wenn dem Instrument Flasche eines auf die Stimmung schlagen kann, dann Wasserbefall von oben. Noch mimosenhafter gebärden sich in diesem Zusammenhang Mikrofone. Schnell hatten wir die bereitgelegte Plane in Fritze-grün über unseren Krimskrams geworfen und machten Pause Nummer 1.
Gegen Ende der Pause wurde aus der Plane ein provisorisches Bühnendach gewerkelt, das uns vor weiteren ungeplanten Unterbrechungen verschonte. Für's Publikum gab es preisgünstige Regencapes, was von der Bühne aus sehr putzig aussah, und außerdem dafür sorgte, dass die Stimmung der Cape-Bewohner trotz immer wieder einsetzenden Wasserbefalls von oben nicht kippte. Wir haben nicht ganz genau nachgezählt, aber es schienen am Ende des Abends nicht weniger Leute da gewesen zu sein als am Anfang. Da haben wir doch alle noch das Beste draus gemacht!
Noch eine andere Passage des Sonntagseintrags konnten wir nicht einhalten - eine neue Songreihenfolge von „Keine Macht den Dosen!". Bei diesen Witterungsbedingungen hätte sich der Erkenntnisgewinn in Grenzen gehalten. Wir würden uns untertänigst freuen, wenn die Gegebenheiten es uns heute Abend in Rottweil freundlichst gestatten könnten, hier womöglich einen weiteren Versuch zu unternehmen. Aber nur wenn's keine Umstände macht. Wir hoffen, unser Anliegen diesmal mit der nötigen Demut vorgetragen zu haben, liebe Karma-Ministerialen.
Sonntag-8-August-2010
Im Bruchköbeler „Bürgerhaus" konnten wir aber die gesamte Palette zeigen und vermochten damit ordentlich Eindruck zu schinden. An manchen Tagen lassen wir die Zügel in der zweiten Hälfte manchmal etwas zu sehr schleifen. Nicht so gestern, da blieben wir eng am Ball und haben die Dinger reingemacht, was bei einem feinen Publikum wie dem Bruchköbeler aber auch nicht schwer fiel.
Zurzeit schieben wir immer noch ein paar Lieder im Programm hin und her. Die „Keine Macht den Dosen!" Version von gestern Abend hat schon einen recht stabilen Eindruck hinterlassen. Heute in Grasellenbach probieren wir aber noch mal eine andere Kombination aus. Man darf gespannt sein.
Die Marie-Sophie aus dem Gästebuch bitten wir um eine kurze Email an info@glasblassing.de, dann schicken wir ihr die gewünschten Zeilen nachträglich zum Geburtstag zu.
Freitag-6-August-2010
Schützenhaus Frielendorf-Leimsfeld, Nordhessen - diese Adresse taucht nicht allzu regelmäßig in den Tourankündigungen internationaler Musikprominenz auf. Wieso eigentlich nicht? Hat man Probleme mit lautstärkefähigem Publikum, gibt es unbewältigte Ängste gegenüber den entwaffnenden Kochkünsten eines Thomas Gutermuth? Schwer vorstellbar.
Wir haben es uns bei Thomas, Petra und Yannic feudal munden lassen. Anschließend einen aufs Parkett gelegt. Keiner fand's doof. Eher andersrum.
Alle fanden's do... Quatsch!
Vielen Dank. Das kann nicht das letzte Mal gewesen sein.
In tiefer Verbeugung
Das GlasBlasSing Quintett
Sonntag-1-August-2010
Doch letztlich waren wir alle schlauer als die schamlosen Nuckelflügler. Am Ende des Abends waren die Humanoiden wieder unter sich. Folgender Zusammenhang mag hierfür angeführt sein: Gute gemachte Flaschenmusik führt zu ungehindertem Getränkekonsum. Ungehinderter Getränkekonsum sorgt dafür, dass die Insektenfraktion schneller als die Humanoiden ins Gras torkeln und dort von Amsel und Sperling weggepickt werden - der frühe Vogel hat umgeschult...
Ob weiterführend die angeschickerte Amseln oder Sperlinge verspeisenden Füchse deshalb wegen Trunkenheit exorbitant häufig durch von Humanoiden gesteuerte PKW überfahren werden, steht auf einer anderen Umweltbilanz...
Fazit: GBSQ in Isenbüttel war großartig:
Und das Abendessen auch hier noch mal mit schriftlicher Benotung: „Mutti" (von Rolf): man kann ein Geschnetzeltes „Züricher Art" einfach mal so hinballern - haben wir alles schon tapfer weggelöffelt - aber du machst das so, wie's muss! 5 Sterne! Auch für die köstlichen Zusatz-Leckerlis, die nicht von „Mutti" waren.
Montag-26-Juli-2010
Am letzten Donnerstag und Freitag haben wir uns wieder versammelt und überlegt, was denn eigentlich so alles zu „Keine Macht den Dosen!" dazugehört und was wir letztens im Juni daran geändert hatten. Dabei sind uns gleich noch ein paar neue Veränderungen eingefallen und die haben wir gestern im Wolfenbütteler Schloßhof alle mal ausprobiert.
Ein besseres Publikum hätten wir uns dafür nicht wünschen können. So startet man gern in die zweite Jahreshälfte, vielen Dank. Auch das Wetter hatte sich erholt und präsentierte sich in Bestform.
Jetzt lassen wir das alles noch mal sacken, besteigen gegen Ende der Woche noch mal die eine oder andere Bühne und dann ist es August und wir wieder vollumfänglich im Autobahnmodus.
Freitag-16-Juli-2010
Damit soll die Absagen-Orgie aber ihr Ende gefunden haben, am 25. Juli in Wolfenbüttel ist fest mit uns zu rechnen.
Mittwoch-14-Juli-2010
Auch hier bitten wir bei allen bisherigen Ticketinhabern und Interessenten um Nachsicht.
Dienstag-13-Juli-2010
Es ist nicht auszuschließen, dass der eine oder andere in den nächsten Tagen anstehende Insel- oder Küstenauftritt ebenfalls obiger Bewertung zum Opfer fallen muss - wir werden rechtzeitig darüber informieren.
Zum Thema Urlaubsrätsel von unserer Seite noch keine weiteren Einlassungen zu möglichen richtigen Lösungen. Der Wettbewerb läuft noch und offenbart bisher vor allen Dingen sehr viel Fantasievermögen im Teilnehmerfeld.
Dienstag-15-Juni-2010
Falls dem einen oder anderen ohne uns die Zeit lang zu werden droht - im Newsletter-Bereich gibt es sein kniffliges Urlaubs-Rätsel und Jagd auf Nummernschilder mit Tiergeräuschen kann auch weiterhin gemacht werden.
Wir empfehlen uns bis auf weiteres.
Macht's gut.
Montag-7-Juni-2010
Blasen - auf Flaschen, das ist ja Kern unseres Berufsbildes und damit konnten wir auch gestern in Ulm manch Blumentopf, ach was, manch Bundesgartenschau gewinnen. Obwohl „Keine Macht den Dosen!" im Moment in Teilen eine Baustelle ist. Diesmal haben wir das „Fanta 4 - Medley" einfach in die erste Hälfte geschoben, „Good Vibrations" und unser Bodo Wartke Nachnamen-Lied zum zweiten Mal in gänzlich neuem Arrangement, das Western-Medley-Gewinnspiel nur mit einer Gewinn-Partei, unser Heimat-Harz-Lied mit ein paar anderen Begriffen (wobei die Tontechniker „Jörsch" Zeile wie schon in Mainz gut reinknallte) - das ist was im Gange, da tut sich manches auf, da bedarf es aber auch hier und da noch eines besonnenen zweiten oder dritten Blicks nebst behutsamer Korrekturen.
Routine stellt sich so natürlich nicht ein und das ist doch ein reizvoller Nebeneffekt - nicht einfach nur den im Herbst 09 fertig geschusterten Stiefel runter zu tuten, sondern am Ball zu bleiben, mit einer gewissen Portion Fracksausen auf die Bühne zu springen und dann eben zusehen zu müssen, wie man die Kurven kriegt.
Die Leute im „Ulmer Zelt" haben uns dabei fantastisch unterstützt, aber das kannten wir ja vom letzten Besuch 2007 schon so. Es war rundum toll - nur die Hängematte, die hätte man im Backstage-Areal ruhig wieder aufhängen können. Mehr Kritik bekommen wir beim besten Willen nicht zustande.
Der Marina im Gästebuch sei gerade noch gesagt: eine behördlich anerkannte Musikausbildung hat keiner von uns vorzuweisen. Wir haben irgendwann mal rockig losgelegt und sind dann halt in der Flaschenmusik gelandet. Kein anderer wollte es machen. Da haben wir uns gesagt: Jut, dann ehm wior! Abor wenn, dann rüschtüsch!
Sonntag-6-Juni-2010
Bisher lässt sich's aber recht gut aushalten. Was eindeutig an den schönen Auftrittserlebnissen liegt. Am Freitag auf dem Burgplatz in Leipzig unser erstes Open Air 2010 - und was sollen wir sagen - wie kann das jetzt noch besser werden? Alle Lieder haben gepasst, sogar die, bei denen wir Zweifel hatten, ob die sich unter technisch schwierigen Freiluftbedingungen realisieren lassen.
Gestern Abend dann in den Mainzer Kammerspielen waren die technischen Bedingungen einwandfrei beherrschbar und trotz des ungewöhnlich späten Showbeginns um 21:30 Uhr haute die Sache auch hier hin. Noch ganz mutig vom Freitag haben wir ein paar Songs erstmals in rundum erneuertem Gewand gespielt und sind guter Dinge, dass das die richtige Entscheidung war, denn wir werden das heute Abend in Ulm noch mal so machen.
Dahin geht's jetzt auch gleich los, wir freuen uns auf's Klima im Bus.
Dienstag-1-Juni-2010
Das Videomaterial wird demnächst ausgewertet und dann zu gegebener Zeit als Werbe-Film zum Start der nächsten Gewinnrunde ausgestrahlt. Denn eine nächste Gewinnrunde muss es nach den guten Erfahrungen der ersten beiden zweifelsfrei geben.
Sonntag-30-Mai-2010
Jetzt müssen wir nur nach Fußball-Weltmeister werden und dann selbstvertrauen wir uns jedwede momentane Krise mal locker von der Backe!
Schaut man ans Ende der Eurovision Song Contest Tabelle, stehen dort mit Großbritannien ganz unten und zwei Plätzen davor Irland Großmächte der internationalen Popmusik, Norwegen auf 20, Schweden im Finale gar nicht dabei... Scheint, die schicken da gar nicht ihre Besten hin. Selbst Schuld. So hat dann eben Deutschland, nee, Stefan Raab gewonnen, mit der Knuddeligsten, und das ist auch gut so - wenn nicht die aufwendigste Tanzproduktion abräumt, sondern eine aufgeweckte Hannoveraner Abiturientin.
Und wir, was haben wir so den Abend über gemacht? Wir würden sagen: 12 Points from Karlsruhe für das GlasBlasSing Quintett. Gefühlt waren es 15 Points. Schon vor den Zugaben sprangen die Damen und Herren im vollen „Jubez" von ihren Sitzen. Es war uns ein inneres Oslo.
Nur eins hat uns in Karlsruhe irritiert: Warum heißt denn da eine signifikante Hauptverkehrsader „Kriegsstraße"? Mal alle Verwendungszwecke in der Vergangenheit beiseite genommen - es gibt doch mittlerweile genug Begebenheiten bzw. Anwärter, um da eine positiv besetzte Umwidmung vornehmen zu können. Wie wär's z.B. mit Lena-Promenade, Meyer-Landrut-Korso oder Satellite-Damm? Friedensstraßen - in Erinnerung an Deutschlands ersten Grand Prix bzw. Eurovision Erfolg - gibt's ja auch zur Genüge.
Kann man ja mal drüber nachdenken.
Im Verlauf des heutigen Tages werden wir München besuchen, um bei der Julia unseren im letzten Jahr ausgelobten Privatauftritt einzulösen. Wir sind schon ordentlich gespannt.
Sonnabend-29-Mai-2010
Und gestern, 5 Jahre später, durften wir uns in der „Scala" erneut frenetisch feiern lassen. Es bescheidener zu formulieren, mag zwar sympathischer klingen, würde die Ereignisse am Ende der Show aber unzutreffend beschreiben. Wir müssen ehrlich zugeben, dass wir technisch nicht wirklich besser als sonst gespielt haben, wahrlich nicht, und die „Scala" ist mit ihrer Kino-Plüschsitz-Bestuhlung auch eher ein Kandidat für eine freundlich gedämpfte Atmosphäre - warum die Leute am Ende so juckig waren, immer noch einen mehr wollten, im Stehen - ja, das könnte man gewiss im Detail analysieren, muss man aber nicht.
Flaschenmusik ist halt 'ne feine Sache. Manch einer steigt gleich richtig karacho drauf ein, ein anderer mehr so stufenweise. Wir können mit beidem gut umgehen.
Nur eine Nachricht des gestrigen Tages erfüllt uns mit Sorge: Die Discounter-Kette „Penny" will die Getränke-Dose wieder in großem Stil einführen. Sehr geehrte Damen und Herren: was soll das denn! Die Zeit der Dose ist vorbei, seht es doch einfach ein. Sie ist das Umhänge-Keyboard unter den Getränkebehältern. Vermeintlich cool in den Achtzigern, heutzutage jedoch nur eine skurrile ästhetische wie klangliche Verirrung!
Freitag-28-Mai-2010
Im Aschaffenburger „Colos-Saal" möchten wir gern und möglichst bald wieder auftreten. Ein sehr angenehmes Publikums-Gemisch und für's erste Mal durchaus auch zahlreich. Es hat uns sehr gut gefallen. Darauf noch ein, zwei gut gekühlte „Schlappe-Seppel".
Sonntag-9-Mai-2010
Wer von den Anwesenden mittelfristig noch mal einen Flaschenmusikabend zu vertragen meint, den weisen wir auf die beiden „-büttel"-Termine im Juli hin - am 25. in Wolfenbüttel und am 31. in Isenbüttel.
Bis dahin wird unser Harzdialekt-Lied gewiss fester Bestandteil des Programms sein. Wir haben uns nach den Reaktionen vom letzten Dienstag und gestern Abend dazu entschlossen, es ins Hauptprogramm aufzunehmen. Außerdem stehen umfangreiche Umbauarbeiten für die zweite Hälfte von „Keine Macht den Dosen!" an. Ha! Ob wir das bis zu den süddeutschen Terminen am Ende des Monats schon alles umgesetzt haben, kann an dieser Stelle nur mit einem ambivalenten „Schaunmermal" kommentiert werden. Wenn's hinhaut, wird dem einen vielleicht manch Liebgewonnenes fehlen, dem anderen aber möglicherweise noch mehr einer abgehen.
Wir wissen's doch auch noch nicht...
Sonnabend-8-Mai-2010
Etwas fällt uns gerade auf: Die WM rückt näher. Da sagen sich die im Radio werbenden Firmen und ihre Radio-Werbefirmen „wir müssen jetzt total eventbezogen unsere Produkte fußballgerecht anpreisen, das hebt uns gewiss wie Hulle von den Mitkonkurrenten ab!"
Wir sagen: Quatsch! Es nervt jetzt schon! Selbst Katzenfutter macht einen auf Fußball-Reportage! Unbedingt sein lassen! Niemand will das! Es ist weder originell noch witzig, sondern geht ausschließlich auf den Sack! Wer uns als Konsumenten nicht verprellen möchte, macht weder fußballbezogene noch antifußballbezogene Werbung. Er möge ganz normal seinen Reklamestiefel runterreißen und somit etliche lang anhaltende Kundenbeziehungen knüpfen. So dass man sich als Verbraucher folgender Empfindung hingibt: „Die haben genügend Vertrauen in die Qualität ihrer Produkte, die gefallen mir, die machen nicht jeden Mist mit, um ihren Quark an den Mann zu bringen".
Bzw. an die Frau.
Donnerstag-6-Mai-2010
Es hat sich vorgestern wieder mal gezeigt, warum wir diese Veranstaltungsreihe sowohl auf gar keinen Fall als auch auf jeden Fall weiterführen sollten: einen für Bühnenshows so gut wie gar nicht ausgestatteten Raum in sein Gegenteil verwandeln (vor allen Dingen, wenn man die Show später mit 5 Kameras filmen möchte), d.h. Tontechnik, Lichttechnik, Kameratechnik ranschleppen und aufbauen, die Sitzreihen so arrangieren, dass das Publikum später möglichst wenig von dieser Tontechnik, Lichttechnik, Kameratechnik beim Zuschauen gehindert wird, die Bühnenumbauten während der Show planen, ein letztes Mal die gemeinsamen Aktionen mit den Spezial-Gästen abstimmen, sich ans neue Material erinnern, zwischendurch noch 3 Mal rüber zum Baumarkt fahren, weil irgendetwas mit der Tontechnik, Lichttechnik, Kameratechnik anders gelöst werden muss.
An dieser Stelle sollte man eigentlich Feierabend machen, am nächsten Tag wieder kommen und die Show dann erholt und munter spielen. Was natürlich albernes Wunschdenken ist. Man würde selbstverständlich am nächsten Tag wieder mittags um 12 anfangen, Tontechnik, Lichttechnik, Kameratechnik, Showablauf, Spezialgast-Aktionen und das neue Material zu optimieren und bis kurz vor Showbeginn noch 5 Mal rüber zum Baumarkt gefahren sein. Man zieht also nach den ganzen Vorbereitungen die Show einfach durch, was bleibt einem anderes übrig, natürlich geht die Hälfte schief, wenn nicht durch schlechte Erinnerung, dann durch Tontechnik, Lichttechnik, Kameratechnik...
Dennoch, an dieser Stelle dreht sich's dann. Auf einmal treten die Gründe zutage, warum wir diese Showreihe auf jeden Fall weiterführen sollten: sie funktioniert, sie macht allen Beteiligten sogar Spaß. So viel Spaß, dass statt zweimal 45 Minuten am Ende 3 Stunden rum sind und die Stimmung immer noch kocht. Und während man sich anschließend mühsam den Kreislauf wieder ins Gleichgewicht prostet, beschleicht einen das Gefühl, dass man das doch eigentlich alles ganz ordentlich hinbekommen hat, mit der Tontechnik, Lichttechnik, Kameratechnik, und alle stimmen einem zu, so dass man beginnt, es zu glauben. Wider besseren Wissens.
Wir danken dem Eastern Comfort Hostel Schiff, wir danken Andreas, Georg, Uli, Edge, Sylvester und Sabrina für die Kameraarbeit, wir danken Donata, Anna, Jette und Reiner für die organisatorische Unterstützung, wir danken selbstverständlich und vielfach Rebecca, Colin, Bodo und Michael für die nicht zu knappen aber großartigen Auftritte und der Held des Abends kommt zum Schluss, denn er hat einen eigentlich aussichtlosen Kampf dennoch nach Punkten für sich entscheiden können, den Kampf um ein funktionierendes Zusammenspiel von Tontechnik, Lichttechnik, Kameratechnik - wir verneigen uns vor unserem Jörg.
Sonntag-25-April-2010
Unser gestriges Briloner Publikum wird uns da sicher zustimmen, es verhielt sich jedenfalls am Ende von „Keine Macht den Dosen!" so, als hätten wir es rundum von den Vorzügen der Flaschenmusik überzeugen können. Und das spornt uns an. Wir werden so lang in euren Städte und Gemeinden aufkreuzen, bis auch der Letzte sagt: „Ok, alle reden davon, jetzt schau ich's mir halt auch mal an." Und dann ist er mit dabei.
Sonnabend-24-April-2010
So, und was war jetzt mit dem Autobahntunnelstaub? Den haben wir uns am Tag zuvor in Luxemburg geholt, wo wir als Kulturbeitrag zu den Durchbruchs-Feierleichkeiten eines Teilstücks der geplanten „Route du Nord" engagiert waren. Tjaha! Der Großherzog war auch da. Alle trugen grüne Helme, nur für ihn gab's einen silbernen. Damit man ihn besser treffen konnte, mit dem Fotoapparat. Und auf dem Nummernschild seiner Limousine war eine große, bunte Krone aufgemalt. So wusste jeder bescheid: Vorsicht, hier parkt der Großherzog!
Ob er sich die Schuhe genauso eingesaut hatte wie wir, konnten wir nicht mehr überprüfen, als wir an der Reihe waren, war er schon wieder weg. Den silbernen Helm hat er aber da gelassen. Zuhause hat er bestimmt einen eigenen. Aus Gold.
Sonntag-18-April-2010
Wir werden uns dann so ein junges, frisches, heißblütiges neues KFZ-Luder zugelegt haben, das raus will, das rumkommen will, um zum Beispiel noch mal in Soest, im „Alten Schlachthof", Station zu machen, denn da sollten wir auf jeden Fall noch mal hin. Erstens, weil wir dort ein gutes Publikum vorfinden würden, zweitens, weil dieses gute Publikum quantitativ noch Spielraum noch oben hat.
Im Laufe des erweiterten Restabends wurde dann noch verlautbart, dass es in Soest deutlich mehr Frauen als Männer geben soll. Seriöse Internetadressen untermauern diese These offenbar. Wir haben uns gefragt - falls das stimmt - wie sich dieser erhöhte Frauenanteil denn zusammensetzt: überdurchschnittlich viele Kriegswitwen? Oder doch ein Übergewicht an heiratsfähigen Frauen? Gibt es einen signifikanten femininen Zuzug oder gar einen noch signifikanteren maskulinen Wegzug aus Soest? Liegt es unter Umständen an den Soester Frauen, dass der Männeranteil abnimmt? Wir hätten das gestern gern im Namen der Wissenschaft detailliert herausgefunden, aber unser gesellschaftlicher Auftrag ist nun mal ein anderer - nämlich Flaschenmusik - und deswegen muss jemand anders als wir antreten, dieses Mysterium aufzudecken.
Wir wünschen dabei viel Erfolg, und, je nach dem, viel Spaß.
Sonnabend-17-April-2010
Gestern Abend in Kaarst hatten wir Besuch von Freunden aus Belgien. Eine von denen, die Jill, spricht gern deutsch, verwechselt aber immer die 2. mit der 3. Person Plural, d.h., wenn sie fragt, was wir heute noch vorhaben, sagt sie nicht: „Was macht ihr heute noch?", sondern „Was machen Sie heute noch?" Das ist lustig und vor allen Dingen verzeihlich. Die Bettina im Gästebuch ist aber keine Belgierin und möge sich bitte in Großbuchstaben auf den Frisierspiegel schreiben, dass wir nicht nur Berufsflaschenmusiker sind, sondern auch Berufsjugendliche (ein paar Jahre können wir unser Äußeres wohl noch darauf trimmen...), und sie daher künftig großen Abstand davon nehmen sollte, uns in aller Öffentlichkeit auf unserer eigenen Internetseite zu siezen. Wo kommen wir denn da hin!
Davon abgesehen ist es natürlich nach wie vor ärgerlich, wenn unser Bandname falsch wiedergegeben wird. GlasBlasSwing Quintett ist (neben der Quartett Variante) der Klassiker schlechthin. Hoffen wir, dass in Bad Wildungen nicht fälschlicherweise Swing-Fans vorbeikommen, die nichts mit Singen am Hut haben und sich dann fehl am Platze fühlen.
Am besten, es kommen so Leute wie gestern Abend im Kaarster „Albert Einstein Forum", dann geht alles glatt. Wenn am Ende des Auftritts alle aufstehen, und zwar nicht, weil sie eilig nach Hause wollen, sondern um uns zu signalisieren, dass ihnen das Programm gefallen hat - so was geht immer tief unter die Haut.
Vielen Dank, Kaarst. Bis zum nächsten Mal.
Sonnabend-10-April-2010
Wir haben uns dann nach einer kurzen Phase innerer Unzufriedenheit auf das besonnen, was in solchen Situationen grundsätzlich das Beste ist: nicht hadern, weitermachen, drüber lachen, ist doch nur Flaschenmusik. Gute Entscheidung, denn so wurde es auch ein guter Abend, dem wir einen sehr gelungen „Türkischen Marsch", ein leichtfüßiges „Good Vibrations" und ein sehr souveränes „Fanta 4"-Medley abgewinnen konnten, und gerade diese Stücke an einem Tollpatsch-Tag gut nach Hause zu schaukeln, sorgt für ein gutes Gefühl.
Im Anschluss wurden wir nach auf unser schwyzerdütsch-Potenzial untersucht, in dem man uns beauftragte, das Wort „Chuchechäschtli" fehlerfrei auszusprechen. Wir haben's ganz passabel hinbekommen, besser als die Gegenseite „Ick broch no ne Kippe, wa!" aussprechen konnte.
Fiktiver Dialog zwischen einem Berliner und einem Schweizer:
„Ey, Alta, wo hassn die Kippen ßu liegen?"
„Im Chuchechäschtli."
„Escht? Inne Küschenschublade? Hätt ick ooch selba druff komm könn. Hia, nimma 'n Ricola, dit klingt, als obde öögenwat mitn Hals hast."
„MERci."
Freitag-9-April-2010
Obwohl wir wissen, dass es streng genommen nicht so ist, haben wir gestern - an den Reaktionen gemessen - nicht einen unverständlichen, schalen oder schlechten Witz gemacht. Es gab Lacher an Stellen, bei denen wir gar nicht mehr damit gerechnet hatten, dass jemand erkennt, dass da ein Witz drin steckt. Am Ende Johlen, Trampeln, Ovationen. Vielen Dank, Basel, für dieses emotionale Sonnenbad.
Wo Sonnenbäder sind, ist natürlich auch Schatten... Wir sehen es den beiden Spaßvögeln oder vielleicht auch Deutschenhasservögeln deshalb nach, dass sie uns auf Nachfrage zur empfohlenen Gastwirtschaft in die exakt falsche Richtung geschickt haben. Wir haben es ruckizucki selbst raus gefunden, ihr Pfeifen, so leicht jagt man ein paar „Gummihälse" dann doch nicht ins Bockshorn.
Salü.
Mittwoch-7-April-2010
Nein, wir meinen damit nicht die Achtstundenfahrt ins Schweizer Neuhausen, die zählt nicht zu unseren heutigen Favoriten. Das sommerliche Wetter am Rhein schon eher, dafür Platz drei. Ganz knapp auf Platz zwei landet das vorzügliche Abendessen im „Serenata", das noch getoppt wird vom gut besuchten „Keine Macht den Dosen!" Auftritt im „Trottentheater". Es war einfach schön. Wir hoffen, man konnte uns das auch ansehen. Jetzt haben wir gerade wieder unsere schlaffen Autofahrgesichter und müssen uns die erstmal wieder frisch schlafen.
Gute Nacht
Sonntag-28-März-2010
Bzw. - nicht schauder - mit den Leuten vor der Bühne des „Öx", das ging richtig gut. „Keine Macht den Dosen!" ging uns locker und leicht von der Hand, am Ende mussten wir noch 2 Mal extra raus und auch Fritze hat seinen „Müller, Meier, Schulze,..."-Bühnenabsturz verletzungsfrei überlebt, der alte Stuntman. Leider hatten wir die Kamera gestern nicht aufgebaut.
Jetzt haben wir ein paar Tage Urlaub. Der eine wird dies machen, der andere das und übernächsten Mittwoch treffen wir uns dann ausgeruht wieder und kommunizieren vielleicht darüber.
Sonnabend-27-März-2010
Die Vorverkaufszahlen hatten sich im Vergleich zum letzten Mal zwar gesteigert, das war jetzt aber bei genauerer Auswertung unseres letzten Fulda-Auftritts auch nicht so die Leistung... Außerdem mussten wir vom übersichtlichen „Museumskeller" ins großzügiger gestaltete „Kulturzentrum Kreuz" umziehen, weil unsere mittlerweile barocken Technikanforderungen nichts anderes zuließen. Unsere ganze dreieinhalbjährige Erfahrung als Profi-Flaschenmusiker in die Waagschale werfend ließen wir die Bestuhlung exakt nach unseren Vorstellungen vornehmen (alles schön kompakt eng beieinander vor der Bühne), obendrauf lieferten wir ein schwungvolles „Keine Macht den Dosen!" ab und was sollen wir sagen:
dass das noch so rockt in Fulda, das hätten wir so auch nicht mehr erwartet! Wir sind begeistert.
Für die gerade laufenden Live-Mitschnitte für die neue CD hoffen wir, dass der gestrige „Katzenmann" auch die Klangqualitäts-Auswertung übersteht, die Vortrags-Qualität unter Einbeziehung der Publikumsäußerungen war sehr überzeugend. Was übrigens auch - liebe K. aus N. bei M. am N. in der Nähe von H. die vg. in R. bei F./a.M. in u. P. „K.M.d.D.!" war und darüber im G.B. berichtete - auch auf „Muckerstarre" zutraf, so dass wir dir freudig mitteilen können, dass die gestrige Version wohl doch nicht auf der CD landen wird.
Sondern höchstwahrscheinlich die fuldaer oder fuldaische oder fuldenser - also, die von gestern.
Eine Info zur guten, alten „Liedgut auf Leergut"-CD erreichte uns am Merchandising-Stand. Wir wurden in Kenntnis gesetzt, dass im speziellen Fall dieser Sympathisantin ihr Hin- wie auch Rückweg genau zweieinhalb „Liedgut auf Leergut"-Längen beträgt. Dass wir inzwischen sogar als Uhrenersatz infrage kommen, erfüllt uns in der Tat mit Stolz.
Donnerstag-25-März-2010
Alles in allem war es, wie der Hesse sagt: „Subbeee!"
Donnerstag-25-März-2010
Jetzt zu gestern Abend in Augsburg: die erste Hälfte war ein Gedicht, in der zweiten haben wir dann auf einmal die Pointen hier und da ein wenig versemmelt. Warum, wissen wir auch nicht so genau, ist halt passiert: Peter versingt sich am Ende von „Muckerstare", Endie am Ende vom „Katzenmann", bei „Müller, Meier, Schulze, Lehmann" ist auch nicht alles ganz tacko... dennoch, unterm Strich war es trotzdem ein gelungener Abend. Sollte jemand anderer Meinung sein, gibt es dafür ausdrücklich das Gästebuch, damit wir hier nicht irgendwas unwidersprochen in die Welt setzen, das so nicht stehen bleiben kann.
Entschuldigen möchten wir uns noch bei allen Fußball-affinen Augsburgern für unsere sehr unsensible Ratespiel-Aktion, innerhalb derer wir ausgerechnet ein Bremer Bier als Preis für einen richtigen Zwischenruf kredenzten. Da hätten wir fürwahr einfühlsamer sein können.
Sonntag-21-März-2010
So sehr wir uns auch gerade anzustrengen versuchen, es fällt uns für heute beim besten Willen nichts Kritisierenswertes ein. Das liegt natürlich auch an den wohltuenden Frühlingstemperaturen, die uns mit einer Grundmilde ausstatten, als hätten wir kräftig was gekifft.
Am kommenden Sonnabend sind wir übrigens im NDR Fernsehen zu sehen, ab 23:15 Uhr in der „Thomas & Helga Show", die am vergangenen Mittwoch in Hannover aufgezeichnet wurde. Hinter Helga verbirgt sich die geschätzte Kollegin Cloozy, hinter Thomas nicht. Bei Thomas handelt es sich um Mister „Quatsch Comedy Club" Thomas Hermanns. Außerdem dabei: Barbara Schöneberger, Sebastian Krämer, JoJo-König Dennis Schleussner und für uns die Neuentdeckung schlechthin: die Echse! Angucken! Wir spielen eine kurze Flaschenmusikeinführung in Elvis Presley und „Bottle Drum". Da wir uns mal wieder verspielt haben, mag dem einen oder anderen auffallen, dass der Kastenhinsetzteil fehlt - den haben wir wegen Konfusion raus schneiden lassen. Wir geben das hier ganz ehrlich zu, denn ehrlich währt am längsten, gleich nach ewig.
In den nächsten Tagen werden wir euch an dieser Stelle über den Sachverhalt informieren, dass wir unsere Berliner Show-Reihe „Ein Kutter Buntes" wiederbeleben werden. Es gibt dafür gute Gründe. Wenn alles außerdem wie verabredet läuft, dann freuen wir uns wie Bolle darauf, allen Interessierten die Echse als einen der Spezialgäste zu präsentieren.
Sonnabend-13-März-2010
Am Ende des heutigen „Keine Macht den Dosen!" in Zell am Harmersbach durften wir standing ovations entgegennehmen, auf Deutsch: stehende Ovationen, oder auch miteinander vermischt: ständige Ovationen. „Ach, diese ständigen Ovationen immer!" sagt der überkandidelte Künstler und hält sich dabei theatralisch den Handrücken vor die Stirn.Wir machen so was nicht, sondern freuen uns drüber. Es war zwar nicht wie gestern in Neckarsulm ausverkauft, aber man kann beim ersten Mal nicht gleich alles haben.
Heute Abend geht's früh zu Bett. Erstens, weil am dritten Tag hintereinander generell das Loch kommt, zweitens, weil wir morgen frühest möglich in den Bus hechten werden, damit wir noch ein bisschen was vom Wochenende in der Heimatmetropole erleben können. Wenn nichts Außergewöhnliches dazwischen kommt, sind wir in schlanken sieben Stunden durch. Sollte unser Fahrertrio Peter, Fritze, Frank das hinbekommen, dann hätten sie verdient, dass man vor ihrer Leistung den Hut zieht. Als Ansporn hat das gestern schon jemand mit nacktem Finger in den Grind unserer Heckscheibe geschmiert, auf Französisch.
Ob wir gestern Abend in Baden oder in Schwaben waren, lieber Manu im Gästebuch, das konnten uns nicht mal die Leute vor Ort einstimmig erklären, von denen wir anschließend genau das wissen wollten. Der eine meinte so, der andere so.
Aber das ist nicht unsere Identitätskrise...
Freitag-12-März-2010
Wir müssen gestehen, dass wir uns heute alles in allem recht gut fanden, eingedenk der Tatsache, dass der eine oder andere von uns den gestrigen Berlin-Auftritt ein gutes Stück weit in den Morgen verlängert hatte - in einer anderen Bar als der der „Urania", auf diesem Gebiet ist Berlin ja die ganze Woche lang immer gut ausgestattet. Und als Berufsmusiker ist uns der richtige Umgang mit diesen Einrichtungen selbstverständlich bestens vertraut.
Zu unserem Glück sind wir nicht die Einzigen, die uns heute Abend für gut befanden. Die freundlichen Zuschauer in der „Musikschule" schlossen sich dem dankenswerterweise an. Eine wohl verdiente zweite Ehrenrunde mit „All Shook Up" bestätigte diesen Eindruck.
Nur am Merchandising-Stand konnten wir eine gewisse Zurückhaltung nicht übersehen. Ausgenommen davon war allerdings ein Artikel: die signierte Postkarte, kostenfrei.
Nun ja, die Zeiten sind hart, und wir heute Abend in Schwaben...
Freitag-12-März-2010
Der positive Teil unseres Fazits vom gestrigen Abend: Die ca. 300 Anwesenden hatten ordentlich Spaß an „Keine Macht den Dosen!" und somit wir auch. Obwohl Endie erstmals eine Ploppflasche aus dem zugehörigen Tablett rausgeploppt hatte - in hohem Bogen flog sie ihm auf's Hosenzentrum - und uns auch sonst hier und da die Heimspiel-Aufregung übermannte. Unterm Strich war's toll, wir hätten das gern noch in geselliger Runde ausklingen lassen.
Wir holen das im August in den „Wühlmäusen" einfach nach!
Sonntag-7-März-2010
Nun, wir haben im Vorfeld ein paar Videos eingeschickt, in denen wir zeigten, wie wir die Idee mit den Nachrichten-Jingles umzusetzen gedenken. Heute wurde das offensichtlich noch einmal neu bewertet. Wir haben uns gerade erkundigt und die Zusage erhalten, dass wir den Generalprobenmitschnitt zugeschickt bekommen. Wenn das alles so klappt, dann können wir das Ratespiel ja hier über die Seite mit euch probieren, dann haben wir's nicht umsonst einstudiert.
Wir geben zu: einfach ist das Ganze tatsächlich nicht. Wer hört sich schon genau die Nachrichten-Jingles an, wenn er Nachrichten schaut? Wenn er denn überhaupt Nachrichten schaut. Und wenn er denn Nachrichten schaut, schaut er dann auch 6 verschiedene regelmäßig, um sich die Melodien einzuprägen?
Naja, hinterher ist man immer schlauer, oder, wie in unserem Fall heute, manchmal sogar noch vorher...
Sonntag-7-März-2010
Das gab uns Zeit in Ruhe aufzubauen und unsere Vorgehensweise für heute Abend noch mal mit der Redaktion abzugleichen. Wir werden in der „Aktuellen Abendshow" sechs Nachrichten-Jingles spielen, mit Pausen dazwischen und jeweils wiederholt. Die „Aktuelle Kamera"-Melodie wurde kurzfristig verbannt. Schade, die haben wir am liebsten gespielt.
Gerade sind wir von der Generalprobe zurück. Uns ist kein Fehler unterlaufen und Techniker Jörg meinte, dass es auch sehr ansprechend geklungen hat. Was meint ihr: Wie viele Jingles wurden von den Testkandidaten erkannt? Genau Null, kein einziges, nicht mal die „Tagesschau" - Huch, das dürfen wir ja noch gar nicht verraten.
Heute ab 20:15 Uhr live im MDR, wir kommen nach den lustigen „Dingsda"-Kindern.
Hier noch ein paar Bilder vom Aufbau. Möhre hat sein Schlagzeug noch ein wenig aufgerüstet, damit es ausreichend nachrichtentypisch zischt und klickert.
Sonnabend-6-März-2010
Vielleicht läuft das so ähnlich, wie bei „Oma Momo" von heute im Gästebuch. Da wird man wahrscheinlich mehr zufällig als gezielt in unsere Show gespült, findet Gefallen daran und macht den Vorschlag „Ihr müsst unbedingt mal bei uns spielen". Im Fall von Oma Momo war sie in Oldenburg und wünscht sich uns im „Pumpwerk" Wilhelmshaven. Liebe Oma Momo - da waren wir just vor ein paar Wochen am 11. Februar und es wäre noch Platz gewesen, du hast vermutlich damals nur nicht gewusst, dass du hättest dabei sein sollen. Etlichen Bremern und Bremerinnen erging es heute Abend ebenso - nur, dass sie es bis dato noch nicht wissen...
Wir wollen nicht falsch verstanden werden: die, die da waren - und das waren jetzt nicht wirklich wenige - haben sich tadellos verhalten und uns eine gehörige Portion Freude bereitet und wir ihnen umgekehrt offensichtlich auch. Dafür sagen wir auch hier noch einmal danke.
Jetzt müssen wir fix ins Bett, denn morgen werden wir um 11:30 Uhr in Leipzig erwartet, beim MDR. Was wir da machen, kann man sich live ab 20:15 Uhr in der „Aktuellen Abendshow" ansehen. Ok, wir verraten es schon mal: wir spielen ein Ratemedley aus Erkennungsmelodien von Nachrichtensendungen. Dauert ca eine Minute, ist uns aber, ganz unbescheiden, auf jeden Fall vom Papier her, gut gelungen. Die tatsächliche Umsetzung kann dann morgen bewertet werden.
Freitag-5-März-2010
Während wir so aufspielten, machte sich draußen der Winter noch einmal wichtig. Drinnen war das aber allen egal - drinnen ging's ausschließlich um Flaschenmusik. Und beim nächsten Mal, so weit interpretieren wir die anschließenden Äußerungen sowohl von Publikums- wie auch Veranstalterseite, beim nächsten Mal ziehen wir das Ganze einfach noch mal mit vollem Haus durch.
Endie hat am Schluss vorausschauend auf unseren morgigen Auftritt im nahen Bremen hingewiesen. Er formulierte in etwa so: „Und wenn ihr Verwandte oder Bekannte in Bremen habt, dann schickt sie doch morgen einfach in den Schlachthof."
Sachlich ist das vollkommen richtig. Als dann aber die Kollegen neben und die Leute vor ihm anfingen zu lachen, hat er's auch verstanden.
Donnerstag-4-März-2010
Lustig war, dass wir lautstark zu einer Zugabe raus gerufen wurden, Frank sein übliches Foto schoss, dann wie immer sein freches „Danke - und Tschüss!" brachte und die jungen Leute darauf einfach aufsprangen und gehen wollten. Ja, was nun?! dachten wir - hatte da nicht gerade jemand eine Zugabe gefordert? Wir hoffen, dass da zukünftig noch etwas mehr Stabilität in die eigenen Entscheidungen kommt. Das Schunkeln bei „Abschied" sah dagegen schon sehr ordentlich aus. Jugend trainiert für Karneval.
Sonntag-28-Februar-2010
Das Abendessen hatten wir uns indessen vom eigentlich vorgesehen Ort selbst in die Garderobe gefahren und gerade noch in angemessenem Abstand zum Showbeginn in unsere Mägen transportiert - es hat übrigens vorzüglich geschmeckt, verehrter Küchenmeister des „Wilden Mann".
Das alles wäre uns fast schon Happy End genug gewesen, aber dann ging's erst richtig los. In den Shows der letzten Tage hatte man uns so mit Zustimmung und Applaus verwöhnt, dass wir nicht dachten, dass das heute noch zu toppen sein dürfte. Fehleinschätzung unsererseits, aber derart irrt sich's am angenehmsten. Bis zum nächsten Mal, liebe Wutöschinger, oder schon vorher, im April, bei einem unserer Schweiz-Gastspiele.
Und liebe Kerstin und liebe Lea, einen fein gewobenen Aufsatz habt ihr da im Gästebuch platziert, Respekt, wir ziehen anerkennend den Chapeau.
Sonnabend-27-Februar-2010
Zwischen unseren Hotel-Aufenthalten vertrieben wir uns die Zeit auf der Bühne im „Patat". Eine gute Entscheidung. Der Odenwald ist dem in „Keine Macht den Dosen!" behandelten Themen-Mix gegenüber sehr aufgeschlossen und so kam von Anfang eine sehr mitreißende Freude auf, die dann auch nicht mehr verebben wollte. Wir bedanken uns noch einmal für das köstliche und liebevoll zubereitete Essen vor und nach bzw. die tolle Atmosphäre während der Show.
Die sehr junge Dame in der ersten Reihe, die im Zugabenteil gar nicht mehr aufhören wollte zu kichern, worüber auch immer, selbst als Endie sie gebeten hatte, ihn nicht weiter aus dem Konzept zu bringen, was sie wenig beeindruckte - die haben wir hiermit wie angekündigt auch noch mal erwähnt.
Freitag-26-Februar-2010
Stattdessen haben wir im Tagebuch mal zurückgescrollt auf den 17. Januar 2009 und stellen die eine oder andere Parallelität fest: Wie vor einem Jahr zeichneten sich beide Abende auf der „Klag-Bühne" durch fantastisches Publikum aus, und Fritze hat es auch in diesem Jahr mit einem laut zu vernehmenden „Juchhu!" probiert, diesmal jedoch an ungefährlicher Stelle in den Zugaben. Endie konnte er damit gestern nicht noch einmal aus dem Konzept bringen...
Ach, es waren zwei so bunte Tage... viel Bestandspublikum, noch viel mehr Neupublikum - gerade am zweiten Tag im Rahmen des Schüler-Tickets. Aber auch Berlinerinnen fanden sich ein, die jetzt im Badener Land ihre Zelte aufgeschlagen haben und lernen mussten, dass eine Zudecke hier unten gern auch mal als Teppich bezeichnet wird. Ebenso mitreisende Sympathisantinnen, die das Publikumsfoto für ihre Zwecke zu nutzen wissen. Und vor allen Dingen - und das macht das ständige Herumreisen mal extra schön: Frühlingswetter, mit tagsüber sonnigen 14 °C, während man uns aus Berlin mit 3 Grad über Null zu beeindrucken suchte...
Das soll uns im Moment aber nicht weiter kratzen, wir haben ja noch zwei Tage im Lenz-Territorium.
Mittwoch-24-Februar-2010
Wir haben euch gewarnt.
Die Wahrheit ist: wir haben heute Abend gar nicht alle Gags genau gemacht, aber das war auch überhaupt nicht wichtig. Die Klag-Bühne Gaggenau präsentierte sich exakt wie im letzten Jahr als perfekte Rampe für unser spezielles Unterhaltungsangebot an alle Bevölkerungsschichten.
Alle Bevölkerungsschichten waren da, und sie haben sich sehr gut unterhalten gefühlt, und falls nicht, dann haben sie im Gegensatz zu den gut Unterhaltenen versäumt, es uns beim Rausgehen mitzuteilen.
Das Schöne an Doppel-Engagements ist, dass man am ersten Abend nicht abbauen muss und die gewonnene Zeit in das eine oder andere Absackerchen investieren kann...
In diesem Sinne...
Mittwoch-24-Februar-2010
Zum Thema Norden noch eins - der Bente hat uns das freundlicherweise mitgeteilt, weil er unsere permanent falschen „Moin" Einlassungen nicht mehr unkommentiert lassen wollte: Das norddeutsche „Moin" kommt nicht von Morgen, sondern von „moi", was so viel wie „gut" heißt und ursprünglich von z.B. „moie Dag" kommt. Da der Norddeutsche nicht die Antithese von maulfaul ist, hat er es für alle Tageszeiten einfach bei einem „Guten" gelassen. In der Schweiz ist das übrigens der stehende Begriff für „guten Appetit" - ausgesprochen wird das jedoch nicht „Moin", sondern „a Guadn!". Wir stellen allen interessierten Germanistikstudenten gern einen Landeskunde-Teilnahmeschein aus.
Schluss mit Norden, wir sind jetzt im Südwesten. Gestern hat man uns aus einer Fernsehshow im SWR wieder ausgeladen. Sie heißt „Sag die Wahrheit", ist ein bisschen an das Konzept von „Was bin ich?" angelehnt und das Rateteam hätte herausfinden müssen, wer von den 3 Kandidaten denn nun wirklich der professionelle Flaschenmusiker ist. Begründung für unsere Ausladung - die einzig wirklich zu akzeptierende Begründung - der SWR hält uns im Südwesten mittlerweile für zu bekannt, um das eine spannende Raterunde sein zu lassen. Wir haben es widerwillig geschmeichelt hingenommen.
Im Südwesten so bekannt, dass wir die Öhringer „Kultura" beim ersten Mal gleich komplett voll machen, sind wir aber doch noch nicht. Geschicktes Stuhl- und Tisch-Management erzeugte jedoch die Illusion eines äußerst gut gefüllten Saales. Das Öhringer Publikum versuchte dem akustisch zu entsprechen, was geklappt hat. Wir kommen gern wieder, sind aber - um die Nachfrage des jungen Mannes am Merchandising-Tisch noch mal aufzunehmen - am 12.3. bereits mit „Keine Macht den Dosen!" wieder in der Region, und zwar tatsächlich und definitiv in Neckarsulm.
Sonntag-21-Februar-2010
Leider morgen nicht wie eigentlich geplant nach Kappeln. Wir hatten es schon erwähnt, der Auftritt wurde vor ein paar Tagen abgesagt. Um so bedauerlicher, da wir gerade so einen guten Lauf haben. Wir werden bemüht sein, den bis zum nächsten Dienstag nach Öhringen zu konservieren und dann den Südwesten aufmischen.
Sonnabend-20-Februar-2010
Zum Glück konnten all diese unerfreulichen Szenarien abgewendet werden.
Wer sich von den 250 gestern Anwesenden schon mal Blanko-Freikarten für einen unserer nächsten Auftritte sichern will, der klickt links auf Gewinnspiel und erkundigt sich. Es geht grundsätzlich darum, eine bestimmte Bad Oldesloer Nummernschild-Variante zu fotografieren und uns zuzuschicken.
Freitag-19-Februar-2010
Anreise, Ankunft, Aufbau, Aufnahme des Abendessens (um die A-Reihe nicht zu unterbrechen) und dann Abfeiern mit den netten Menschen vor den Toren Kiels in Lutterbek. Obwohl der Winter Schleswig-Holstein noch fest in der Mangel hat, waren die Sitzreihen gut gefüllt und die Stimmung so wie wir das im „Lutterbeker" gewohnt sind großartig. Zum vierten Mal inzwischen und wenn's nach uns geht gewiss nicht zum letzten Mal. Den Dirk mussten wir zum großen Ratemedley zwar extra von der Theke draußen wieder hinein in den Saal holen lassen - normalerweise käme das einer glatten Disqualifikation gleich - verständlich wird das Ganze jedoch, wenn man Bekanntschaft mit der Gesche gemacht hat, die die Theke dirigiert und deren Vorstellungen man sich besser nicht entzieht, so wie wir das nach Show-Ende auch wieder gern gemacht haben.
Unser Dank geht außerdem noch mal explizit an Strupp und Wolfgang. Für alles, und was dazu gehört.
Für heute und morgen (in Bad Segeberg und Plön) wurden uns äußerst erfreuliche Zuschauerprognosen übermittelt. Für übermorgen in Kappeln war das leider ganz und gar nicht der Fall, deswegen wurde dieser Auftritt in allgemeinem Einvernehmen bis auf weiteres ausgesetzt. Wir bitten um Entschuldigung bei allen, die schon ein Ticket vorbestellt hatten.
Aber kommen wir übermorgen nicht, kommen wir eben irgendwann anders.
So sind wir halt.
Moin.
Sonnabend-13-Februar-2010
Anders als vorgestern in Wilhelmshaven haben sich die Menschen im Umkreis des Städtchens Petershagen gestern Abend nicht von der Witterung irritieren lassen, sondern sich kurz vor 20 Uhr schnurstracks in die Glashütte Gernheim/Petershagen begeben, um persönlich in Augenschein zu nehmen, was im Jahre 2010 auf dem Gebiet der Flaschenmusik die neueste Mode ist. Selbstverständlich musste die Bevölkerung im Vorfeld in Kenntnis gesetzt werden, dass derartige Veranstaltungen anstehen - wir bedanken uns diesbezüglich sehr herzlich beim Joachim, dass er seinen oben links abgebildeten LKW, was sagen wir, Truck! großflächig beklebt und für unsere Zwecke auf Werbereise im Einzugsgebiet kreisen lassen hat. Gelohnt hat es sich allemal, die Bude war voll (unter der Hand haben wir erfahren, sogar bis ans feuerpolizeilich bedenkliche Limit...).
Unser nächster Auftritt halbwegs in der Region steht bereits am 4. März in Kalletal an. Joachim: du hast von einem 30-Sitzer-Bus gesprochen, den du für Fälle dieser Art an der Hand hast. Uns würde es sehr freuen, wenn der mit möglichst vielen der netten Menschen des gestrigen Abends bestückt den Weg nach Kalletal findet. Wir hoffen jedoch für alle Mitreisenden, dass du bei der Taxierung des Gefährts als 30-Sitzer nicht den gleichen Maßstab wie bei deinem LKW, was sagen wir, Truck! angelegt hast...
Freitag-12-Februar-2010
Vor etwas mehr als 3 Jahren (am 8.2.2007) waren wir zum ersten Mal im „Pumpwerk" Wilhelmshaven flaschenmusikalisch zugange. Es war sogar das erste Mal außerhalb Berlins mit einem abendfüllenden Programm - „Liedgut auf Leergut" war der Name. Gestern fand die Fortsetzung mit „Keine Macht den Dosen!" statt. Wir hatten insgeheim natürlich auf eine brechendvolle Butze gehofft, leider hat sich das nicht so richtig umsetzen lassen. Hauptsächlich wohl wegen des „Schietwedders", das auch im Friesenland seit Wochen sein Unwesen treibt und für das wir persönlich gar nichts können. Im Bild sieht man, dass uns im Vorfeld mal wieder wichtige Instrumente vereist sind, die wir bis zum Auftrittsbeginn an den richtigen Stellen zum Glück wieder flüssig bekommen haben. Tapfere Flaschenmusiker und tapfere Neugierige an einem angenehmen Ort wie dem „Pumpwerk" vereint, haben sich dennoch einen „fainen Obend" gegönnt. So soll das sein.
Un däs Gude is - egol, od däs Tach oudä Nocht is - män sächt hier immä "Moin"!
Moin!
Sonntag-7-Februar-2010
Zum Auftritt: In den letzten 2 Wochen haben wir - eine detaillierte Videoanalyse unseres Auftritts in Lünen vorausgeschickt - eine Vielzahl kleiner und mittelgroßer Verbesserungen an „Keine Macht den Dosen!" vorgenommen. Wir sprechen deshalb offensiv von Verbesserungen, weil sich der Großteil der Änderungen in Hannover-Langenhagen tatsächlich als Schritt nach vorn erwiesen hat. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten: Gegen Ende der zweiten Hälfte nahmen die Patzer an eigentlich etablierten Stellen lustigerweise dramatisch zu. Größere Konzentration auf die neuen Sachen - schon fehlt 's an anderer Stelle beim Bewährten... Wir konnten die Show dennoch zu einem guten Ende bringen und bedanken uns hierfür noch mal herzlich beim großartigen Publikum.
Wie wir nach Auftrittsende herausfanden, hatte sich ein Gutteil Nordost-Vorharzer in die angenehm gefüllten Reihen eingeschlichen. Der nordöstliche Vorharz - nicht jeder mag das wissen - ist unsere tatsächliche Heimatregion, Berlin unsere wohl gelittene Wahlheimat. Seit 2007 haben wir den Nordostharz jedoch nicht mehr mit einem regulären Auftritt versorgt, wie uns in der letzten Woche schlagartig bewusst wurde. Liebe Heimatregion, wir arbeiten gerade daran, dies zu ändern. Wir haben euch nicht vergessen, wir möchten 's nur beim nächsten Mal besonders schön machen. Kennt einer von euch z.B. jemanden vom Halberstädter Theater, der dort mal ein gutes Wort für ein Fremdgastspiel einlegen könnte? Das wäre doch ein angemessenes Ambiente. Leider fehlt es den zuständigen Kulturstellen oft an aktuellen Informationen, dass es da ein paar Söhne der Stadt gibt, die sich mehr und mehr erfolgreich so lustige Sachen auf Flaschen ausgedacht haben... Vielleicht kann ja mal einer für einen Weckruf sorgen?
Vielen Dank im Voraus.
Montag-25-Januar-2010
Wir werden in der kommenden Woche mal wieder in den Probenraum gehen, denn es ist endlich an der Zeit, unsere Ratespiele mit neuen Melodien auszustatten. Immer mehr „Keine Macht den Dosen!" Doppelt- und Dreifachbesucher fallen uns auf, die sollen auch mal wieder reinen Gewissens mitraten und vielleicht einen Preis gewinnen dürfen.
Sonntag-24-Januar-2010
Kein Ding. Das können wir. Die kennen wir alle. Und die kennen uns auch. Bingo.
Das Publikum im Hessischen Staatstheater hat sich den Abend über nicht anders zu helfen gewusst als permanent zu toben. Sicherlich auch wegen uns, aber wegen all der anderen nicht minder. Wir sollten in dieser Konstellation auf Tour gehen, da würde selbst Robbie Williams aufhorchen und sagen - „Lass die mal machen, wir touren dann später..."
Wie sich das dann am 31.1. und 7.2. im Radio anhören wird, steht auf einem anderen Blatt. Wir haben uns bei wenigen unserer Lieder gestern nicht verspielt, aber das findet ihr am besten selbst heraus, die Termine sind genannt - man switcht zu gegebener Zeit auf „hr2" und hört sich ´s an. Zu erwarten ist ein begeistertes Publikum wegen qualitativ hochwertiger Künstler und zwischendrin sind sogar immer wieder wir mit dabei und es scheint keinen Unterschied zu machen...
Freitag-22-Januar-2010
In der letzten Woche sind wir mit der (glücklicherweise nicht zutreffenden) Information losgefahren, dass uns am Abend 15 Leute im Publikum erwarten. Gestern bestiegen wir den Bus mit der (tatsächlich sich bestätigenden) Gewissheit, dass es in Lünen mindestens 600 sein werden. 600 Leute macht eindeutig mehr Spaß als 15, wie sich jeder denken wird. 600 Leute, die sich am Ende von den Sitzen erheben um Applaus zu spenden, sind die Champions-League des Spaßmachens. Obwohl Theater, in die mindestens 600 Leute passen, auch so ihre Tücken haben, wie Fritze feststellen musste, als er zur Preisübergabe beim Loop-Gewinnspiel zwar aus dem vorderen Saalteil raus kam, jedoch keine von außen offene Tür für den hinteren Saalteil finden konnte. Der Brandschutz siegte hier eindeutig über die Dramaturgie. Ansonsten behielt unsere Dramaturgie aber die Oberhand.
Wir mussten eine neue Garnitur „Bottle Drum"-Kästen aus dem Keller holen, da der zweite unserer vier „Privatbrauerei Ganter" Halbkästen am letzten Sonnabend das Zeitliche segnete. Seit gestern sind wir mit „König Ludwig dunkel" zu erleben und hoffen auf eine etwas robustere Verarbeitung.
Sonntag-17-Januar-2010
Sonnabend-16-Januar-2010
Dienstag-12-Januar-2010
Nee, wir waren in den letzten Tagen schon recht geschäftig. Die Ergebnisse gibt ´s aber erst jetzt zu sehen: auf der Startseite, bei den Fotos, bei den Videos, der Newsletter geht unmittelbar auf die Reise und ab Freitag auch wir wieder.
Der Silke sei gesagt, dass wir hoffen, sehr bald wieder in Hamburg zu spielen, sie bei Interesse aber ruhig mal ein paar Meter nach Schleswig-Holstein oder Bremen in Kauf nehmen sollte, dann könnte sie unser schon recht bald in natura ansichtig werden. Für uns ist der Weg grundsätzlich immer weiter...
Mittwoch-23-Dezember-2009
Allen anderen danken wir für ´s mitmachen und wünschen ringsum frohe Festtage und einen guten Start in die neue Dekade.
Das GlasBlasSing Quintett
Sonntag-20-Dezember-2009
Die Sarah hat richtig erkannt, dass wir das Schweiz-Lied gestern nicht gespielt haben. Das Thema liegt den meisten in Deutschland ja nun nicht gerade ganz nah am Herzen, also bewahren wir es von nun an exklusiv für die Schweiz auf. Dafür rückte „Muckerstarre" an die zweite Stelle der zweiten Hälfte, was sich insgesamt sehr passend anfühlte. Im nächsten Jahr wird gewiss noch einiges mehr bei „Keine Macht den Dosen!" in Bewegung kommen. Man lebt, man lernt.
Nur jetzt gerade nicht, da erholt man sich vom leben und lernen.
Sonnabend-19-Dezember-2009
Wie letztens schon in Hanau können wir uns inzwischen auch auf unser Bremerhavener Publikum verlassen. Die regelmäßigen Besuche der letzten Jahre zahlen sich aus, das „Theater im Fischereihafen" bleibt nicht unter seinen Kapazitätsmöglichkeiten gefüllt, wenn das GlasBlasSing Quintett sich ankündigt. Wir finden das außerordentlich erfreulich. Erfreulich verlief der Abend auch für die Josi, die sich, da die Maike zwischendurch nicht im Raum war, kurzfristig ins Westernmedley-Ratespiel einschleusen konnte und das dann auch noch souverän gewann. So kann ´s gehen: Qualifikation nicht geschafft, zweite Chance erkannt und genutzt und plötzlich ganz oben auf dem Siegertreppchen.
Erfreulich für uns in Bremerhaven abseits des schönen Auftritts: Ihr seht ´s im Foto - geschlagene Plastikflaschen, und zwar die guten alten Volvic-Dinger von „Plus"! In Berlin ist aus „Plus" schon überall „Netto" geworden. In anderen Bundesländern heißt es zwar noch „Plus" aber die speziell geformten Volvic-Flaschen wurden durch die üblichen mit dem kurzen runden Hals ersetzt. In Bremerhaven standen nun die musikalisch nicht zu gebrauchenden unten auf der Palette und oben ein Restbestand der guten Trommel-Pullen. Was in den Bus ging, das ging in den Bus, so dass wir auch zukünftig ein spontanes „My Sharona" oder „Personal Jesus" einstreuen können.
Erfreulich auch, dass die Anette im Gästebuch uns für unsere Interpretation des „Hummelflugs" lobte. Wir vermuten, sie hat unsere Darbietung des „Ungarischen Tanzes No 5" von Brahms gemeint, was vielleicht daran lag, dass Frank und Endie mit ihren Piccolo-Flaschen immer mal wieder so am Notenbild vorbei pusten, dass man meinen könnte, sie hätten Hummeln im Mund...
Freitag-18-Dezember-2008
Am Montag waren wir dann noch in geschlossenem Rahmen in Zürich unterwegs, was uns die Möglichkeit eröffnete, unser mittlerweile liebstes Imbiss-Gericht - ein Lamm-Pepito - zu verschlingen, und außerdem kurz vorher einen direkten Blick auf Veronica Ferres neuen Lebensgefährten, den Herrn Maschmeyer, zu werfen, der überraschenderweise zugegen war und dem der abbe Schnauzer unserer Meinung nach optisch deutlich zum Vorteil gereicht...
So, gestern aber nun Abfahrt zur finalen Reiserunde für 2009. Am Abend „Keine Macht den Dosen!" in der Hamelner „Sumpfblume". Wir sind sehr zufrieden. Einiges, was wir aus Arosa an zu Verbesserndem mitgenommen haben, ließ sich direkt und erfolgreich umsetzen. Außerdem ist die „Sumpfblume" ein gut organisierter Veranstaltungsort, was einem auf gut organisierte Veranstaltungsorte stehenden Ensemble wie uns immer eine lobende Erwähnung wert ist.
Losgefahren sind wir heute aber schon um 6:30 Uhr. Jeder Heimatkunde-Kundige weiß, dass die Distanz zwischen Berlin und Hameln derart großzügige Routenplanungen nicht erfordert. Ein Zwischenstopp in Magdeburg war der Grund. Wer in dieser Rubrik hin und wieder mal mitliest, wird sich erinnern, dass man uns über den Berliner „Tagesspiegel" Ende November für einen Privatauftritt hat ersteigern können. Das wurde von jemandem unter der Chiffre „Tilt" für 405 € auch getan. „Tilt" - das kam uns gleich verdächtig vor... „Tilt" hieß nämlich das internationale Jugendmusical, bei dem Frank, Möhre, Endie und Techniker Jörg 2002 als Musiker engagiert waren und in dem sie zum ersten Mal Flaschenmusik ausprobierten. Der Beginn der ganzen Story sozusagen. Hinter „Tilt" verbarg sich nun der Christian, der dieses Musical damals organisierte und bis heute internationale Jugendprojekte ähnlichen Kalibers betreut. Obwohl es im strengen Sinne kein wirklicher Privatauftritt war, haben wir uns gern als vitales Beispiel zur Verfügung gestellt, welche Karrieren sachsen-anhaltinischen „Jugendlichen" blühen können, wenn sie sich auf internationale Begegnungsangebote einlassen, und uns gefreut, auf diesem Wege unerwartet gute, alte Freunde wieder zu treffen. Das Buffet war übrigens hervorragend, lieber Christian. Wir sind uns einig, dass das gewiss nicht an dir vorbei organisiert wurde...
Sonntag-13-Dezember-2009
Diese Schlitten-Piste! Wir dachten, wir hatten vom letzten Jahr noch in Erinnerung, dass sie überwiegend hervorragend berodelbar war. Gestern war sie jedoch in keiner sonderlich guten Verfassung, immer wieder schüttelten uns unangenehme Bodenwellenabschnitte die Knochen im Körper durcheinander. Wir haben trotzdem 3 Runden geschafft, bis wir entsetzt ausrufen mussten:
Dieser Pisten-Michi! Hat unsere Tour-Cases mit den Flaschenkisten drin hochkannt in sein Schlittengespann geladen! Zum Glück sind die Cases so eng gepackt, dass nicht gleich jegliche Stimmflüssigkeit aus den Instrumenten gelaufen ist. Notiz an uns: Cases heute nach dem Stimmen gleich Pisten-Michi-sicher mit eindeutigen Transportanweisungen beschriften, dafür lieber eine Schlittenrunde ausfallen lassen. Dazwischen ansprechendes „Keine Macht den Dosen!" spielen. So wie am Freitag in München. Das war toll. Trotzdem noch mal Entschuldigung für unser Bayrisch, wir haben es eben so einstudiert, dass man gerade auch außerhalb Bayerns verstehen kann, was wir da erzählen. Ja.
Freitag-11-September-2009
Nur die große Banken- und Flughafenstadt gleich in der Nähe, die sollte sich auch langsam mal daran gewöhnen, dass man mit Flaschenmusik einen feinen Abend haben kann. Selbst München, eine Stadt, der man kein unterentwickeltes Selbstwertgefühl unterstellen dürfte, nimmt uns heute zum zweiten Mal in Abendlänge und ausverkauft in Empfang. Hamburg, Köln und Berlin haben uns eh von Anfang an keine Steine in den Weg gelegt.
Also, Frankfurt/Main, deine Fußgängerzone - die Zeil - haben wir 2004 und 2005 schon erobern können, jetzt wäre auch mal ein Theater fällig.
Sonntag-5-Dezember-2009
Heute machen wir aber erstmal wieder nach „drüben". In Köln nehmen wir an der Fernsehsendung „Comedy-Lab" des Kollegen Knacki Deuser teil. Wir spielen zum ersten Mal im deutschen Farbfernsehen unser „Bottle Drum". Nun ist nicht direkt mit einem Sturm von Resonanz zu rechnen, denn „Comedy-Lab" wird auf ZDF-Neo ausgestrahlt, so weit wir im Moment informiert sind, am kommenden Montag, aber wer einen Grundkurs in Internet belegt hat, der wird mittels dieses Links schon irgendwie zurecht kommen.
Donnerstag-3-Dezember-2009
Außerdem sahen wir uns gezwungen, die erste Garnitur der „Bottle Drum" Halbkästen auszutauschen. An beiden Abenden hatte Fritze mit einem sich immer wieder verkantenden Bügelgriff zu kämpfen. Ob das jetzt normale Verschleißerscheinungen waren oder die Folge seiner im Gegensatz zu Frank und Endie rabiaten Spielweise, wird noch diskutiert. Die grünen „Dinkelacker" Kästen wandern jedoch erstmal in den Keller. In den nächsten Wochen dürfen die beigen Kameraden der „Privatbrauerei Ganter" ihr Glück versuchen.
Dienstag-1-Dezember-2009
wir haben ´s überprüft: es ist eindeutig der 23. Januar 2010, an welchem wir zusammen mit geschätzten Kollegen bei der hr2-Hörfest Gala aufspielen. Am 31. Januar 2010 haben wir bisher frei. Sollte der Hessische Rundfunk also noch mehr mit uns vorhaben, müsste er langsam mal bescheid sagen. Wahrscheinlich hat er aber so schon genug zu tun, und zwar mit der Ausstrahlung der Veranstaltung am 31. Januar und eine Woche später am 7. Februar 2010.
Liebe Fragende,
Stuttgart, Bochum, Offenburg und - richtig erkannt - der „Quatsch Comedy Club" in Berlin, aus diesen „Keine Macht den Dosen!" Shows haben wir das „Katzenmann" Video zusammengeklebt.
herzlichst
Euer GlasBlasSing Quintett
Montag-30-November-2009
Ab morgen öffnet sich der Adventskalender. Da wir heute Abend im Berliner Zebrano-Theater auftreten und es nicht auszuschließen ist, dass wir nicht sofort nach Showende direkt nach Hause sprinten werden - bitte noch nicht um 0:00 Uhr das erste Filmchen anschauen wollen, sondern ganz entspannt ins Bett gehen, relaxt schlafen und dann morgen Vormittag mal einen Blick werfen. Bis dahin haben wir die notwendigen Klicks gemacht.
Montag-23-November-2009
Donnerstag-19-November-2009
Wir sind eines von vielen hochwertigen Objekten, das man innerhalb einer „Traumangebote" genannten Aktion des Berliner „Tagesspiegels" ersteigern kann. Noch stehen wir bei 0 €, ab dem 22.11.09 dürfen die Taler dann aber rattern - am 29.11.09 ist alles wieder vorbei. Bei wem die höchst gebotene Summe am Ende landet, wissen wir nicht, bei uns jedenfalls nicht.
Wer nun meint, er könne sich keine schönere Art vorstellen sein Geld zu verjubeln, der klickt hier drauf und informiert sich gründlich. Viel Spaß, viel Glück!
Noch einen Link möchten wir platzieren und zwar zu dem im Gästebuch besprochenen Zeitungsartikel. Mit „Paprikatänzen" ist wohl der Start der zweiten Programmhälfte gemeint, wir spielen den „Ungarischen Tanz Nr.5" von Brahms, wobei wir jedoch dezidiert nicht tanzen, das können wir nämlich so gar nicht. Alles in allem hat sich die Autorin große Mühe gegeben, einen sehr eigenen Schreibstil durchzuziehen. Dennoch - und obwohl sie ihn gut zu finden scheint - der „Katzenmann" verdient nicht das Prädikat „bescheuert"!
Sonnabend-14-November-2009
Das Lauffener Publikum bestand erneut nahezu ausschließlich aus GBSQ-Neulingen, wir werden uns daran gewöhnen und das eine oder andere schleunigst diesem wiederkehrenden Faktum anpassen müssen. Es freut uns, dass so viele Leute ohne „Liedgut auf Leergut"-Erstinfizierung den Weg in unsere Shows finden, wir hatten aufgrund des Zuspruchs der letzten 3 Jahre eine etwas andere Prognose, aber sind mit der jetzigen Lage durchaus zufrieden.
Beim anschließenden Beisammenstehen erreichte uns die Information, dass verschiedene Lauffener Bäckereien ihre Brötchentüten aus Werbegründen mit Fotos von uns verziert haben. Selbstverständlich nicht, um den Absatz ihrer Backwaren anzukurbeln, sondern das regionale Kulturangebot zu promoten - „Liedgut auf Bienenstich", „Keine Macht den Aufbackbrötchen!" ... nee, das würde auch nicht klingen. Wir werden uns nachher, nach dem Aufstehen, mal vor Ort mit ein paar dieser Tütchen eindecken und sie, wenn wir erfolgreich sind, über unseren Facebook-Kanal der Weltöffentlichkeit präsentieren.
Wer den noch nicht erreicht hat, geht auf die Startseite, rechts, klick-klick, bonjour.
Freitag-13-November-2009
Ein neues Kapitel in der Rubrik „halbe Kästen für Bottle Drum": Es gibt hier Erzeugnisse der Regional-Brauerei „Ganter", die ebenfalls in der benötigten Baureihe distributiert werden. Wie es der Zufall will, befand sich gestern ein Getränkemarkt-Betreiber aus Schutterwald im Publikum, mit dem wir schon mal mündlich einen Deal tätigen konnten. Heute Mittag rollen wir dann auf seinen Hof und hauen uns das Bus-Heck voll. Nach einigen etwas dreieckigen Versionen in den letzten Shows ist uns „Bottle Drum" übrigens gestern endlich mal wieder vortrefflich gelungen, da macht ´s gleich doppelt so viel Spaß.
Wollen wir hoffen, dass das heute Abend in Lauffen auch so (hihi) läufft - wenn uns das Datum keinen Strich durch die Rechnung macht!
Montag-9-November-2009
Wie war ´s sonst so in Bonn heute? Fein. Die „Springmaus" hatte sich rechtzeitig zum Auftrittsbeginn gut mit Leuten gefüllt, und die fanden „Keine Macht den Dosen!" - trotz einiger handfester Patzer unsererseits - äußerst formidabel, wir mussten am Ende wieder Extra-Schichten schieben, was wir selbstverständlich immer gern machen.
Wir danken hier noch mal explizit der Julia für ihren kompetenten Einsatz als Haustechnikerin und wir danken grundsätzlich der „Springmaus", dass sie uns ihr schmuckes Haus einmal mehr zur Verfügung gestellt hat. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass wir trotz zweier gut rezipierter „Liedgut auf Leergut" Shows in den letzten beiden Jahren gestern überwiegend GBSQ-Neulinge im Publikum vorfanden. Wo kommen die eigentlich alle her? Und wo sind „Eingeweihten"?
Eins möchten wir zusätzlich noch berichten: Vorgestern, am Sonnabend, waren wir auf einer Gala in Leipzig gebucht - ein Auftritt, der übrigens sehr viel Spaß gemacht hat - anschließend haben wir uns in „Klein-Paris" noch ein wenig die Nacht um die Ohren geschlagen. Und während wir so auf der „Karli" (der Karl-Liebknecht Straße) eine genehme Restauration ausfindig machten, rief uns der weibliche Teil eines Pärchens hinterher: „Ey, ihr seid doch das Flaschen Quartett - ihr seid super!" hinterher. Quartett oder Quintett - geschenkt - wieso erkennen uns auf einmal irgendwelche Leute zivil in Städten, in denen wir bisher weder Programm 1 bzw. Programm 2 gespielt haben? Eine Antwort auf diese Frage ist uns gar nicht so wichtig, schön ist es, sich diese Frage stellen zu dürfen. Wohin aber kann das führen... Vielleicht lädt man einen von uns bald zum „Perfekten Promi-Dinner" ein? Wer wird das sein? Der mit der repräsentativsten Wohnung, oder der, der am besten kochen kann? Streit und Missgunst sind vorprogrammiert! Scheiß-VIP-Status!
Sonnabend-7-November-2009
Freitag-6-November-2009
Heute Abend in Trier werden wir wahrscheinlich ähnlichen Voraussetzungen begegnen, nur eins ist hoffentlich von vornherein etwas stabiler als in Worms - der Bühnenuntergrund, damit uns hoffentlich während „Bottle Drum" nicht noch einmal die schon bereitgestellten Blasflaschen von den Abstellgerüsten runtergeschaukelt werden.
Sonntag-1-November-2009
Flaschenmusikfreunde lassen sich tatsächlich nicht im Stich. Wir danken dem KD von „The Botteles" und seinen Hintermännern und -frauen für den Halbkasten-Nachschub. Zur Erklärung für die Allgemeinheit:Für eines der beliebtesten Stücke des neuen Programms, „Bottle Drum", benötigen wir einen bestimmten Typus teilbarer Bierkästen. Es gibt verschiedene Modelle auf dem Markt, wir „spielen" bisher auf Produkten aus dem Hause „Dinkelacker", welches im Schwäbischen beheimatet ist. Die Kästen sind recht robust, dennoch sind sie nicht für den Dauerbetrieb als Percussion-Instrumente konzipiert. Gestern mussten wir erfahren, dass „Dinkelacker" diese Kästen seit 3 Monaten nach und nach aus dem Verkehr zieht, wir also auf ein massives Nachschub-Problem zusteuern. Vor allen Dingen, weil die Supermärkte die nicht einfach so in größerer Stückzahl ohne Flaschen rausrücken. Wenn dann wie bei unserem Besuch in einem Böblinger Getränkemarkt nur Diät-Pils-Kästen verkauft werden - wegtrinken will man das nicht, wegschütten darf man das nicht, geschenkt will es auch keiner...
Doch hier nun nahte Rettung: zuerst gab die Katja ein paar hilfreiche Tipps im Gästebuch, wie man sich „Dinkelacker" persönlich nähern könnte. Und während wir am Wochenende die Schweiz überfielen, versuchte man in Ravensburg, uns aus der Patsche zu helfen. Heute Morgen um neun, der KD war gerade erst seit wenigen Stunden mit dem Wochenendfeiern fertig, lieferte er uns auf einem konspirativen Ravensburger Parkplatz eine komplette Garnitur neuer Halbkästen der „Bottle Drum"-Klasse aus. Nicht von „Dinkelacker", sondern die baugleichen Exemplare von „König Ludwig Weissbier". Wir bedanken uns an dieser Stelle noch mal in aller Form und mit einer tiefen Verbeugung.
Falls sonst noch jemand Beschaffungs-Ideen hat oder sogar Lust darauf, ein paar Kästen für uns zu sammeln, die wir ihm dann bei Gelegenheit mal abkaufen - meldet euch bitte unter info@glasblassing.de und wir sehen, wie wir das hinbekommen.
Ansonsten auch heute noch mal vielen Dank für die vielen Beiträge und warmen Worte im Gästebuch. Das Rechschreibniveau ist auf einem durchaus befriedigenden Level - so weit wir das beurteilen können. Die Auftritte der letzten Tage in Köln, Stuttgart, Winterthur und auch gestern in privaterer Atmosphäre in St. Gallen haben einen Riesenspaß gemacht. Wir sind sehr erleichtert, dass die Schweizer uns unser Schweiz-Lied nicht übel nehmen, sondern sogar zu mögen scheinen. Gestern haben wir sogar noch eine weitere Definition für „Gummihälse" bekommen, die kann man aber nur vormachen und eher schlecht aufschreiben. Sprecht uns unterwegs einfach mal drauf an, wir zeigen ´s dann.
Freitag-30-Oktober-2009
Aber wisster was: Es ist uns zwar noch ein wenig unheimlich, aber wir freuen uns riesig, dass alle aus dem Stand so viel Spaß am neuen Programm haben, dass unsere eigenen Songs gegenüber den „Hitmelodien" nicht abzufallen scheinen, dass die ganze Bude offenbar funktioniert. Viel Fleiß, viel Preis, oder so...
Vielen Dank an unser Kölner „Senftöpfchen"-Publikum, vielen Dank an unser Stuttgarter „Theaterhaus"-Publikum - für die großzügigen Streicheleinheiten. Vielen Dank vor allen Dingen für die sehr hilfreichen Lösungsangebote zu unserem „Dinkelacker"-Halbkasten-Problem, wir sind jetzt guter Dinge, dass wir die Angelegenheit sogar noch an diesem Wochenende in den Griff bekommen.
Flaschenmusikfreunde lassen sich eben nie im Stich!
Donnerstag-22-Oktober-2009
Es ist vollbracht. Die Kuh ist vom Eis, oder jetzt erst drauf. Wie auch immer...Das neue GlasBlasSing Quintett Programm „Keine Macht den Dosen!" ist nun offiziell und unwiderruflich in der Welt, es hat 10 Hände und 10 Füße und kann darauf offensichtlich sehr gut stehen. Uns ist etwas passiert, dass einem nicht oft im Leben geschieht: die Premiere am Montag lief genauso, wie wir uns das seit Monaten erhofft hatten. Atmosphäre, Reaktionen, Spielgefühl - so hatten wir uns das in unseren kühnsten Träumen ausgemalt und es ist wahr geworden. Die zweite Premiere am Dienstag konnte daran nahtlos anknüpfen, nur, dass wir konditionell nicht mehr in der Lage waren, das alles so richtig zu realisieren. Das kam dann gestern, am ersten „richtigen" freien Tag seit Wochen, und es fühlt sich sehr gut an!
Wir sagen auch an dieser Stelle noch mal Danke:
Danke an den Quatsch Comedy Club, dass wir in diesem großartigen Raum so viel tolles erleben durften, danke an alle im Publikum für die fantastische Stimmung, danke an Bodo Wartke für die Unterstützung in den letzten Jahren und das kleine Intermezzo in der Zugabe, danke an unsere Kollegen und Ehrengäste für die schmeichelnden Worte, danke an alle, die anschließend noch mit uns gefeiert haben, danke an unsere Lieben und Liebsten für ´s Ertragen und Dasein und natürlich Oberdanke an unser Team: den Jörg an der Technikfront, die Donata an der Pressefront, den Reiner an der Koordinationsfront und ganz besonders den Gregor an der schwierigsten aller Fronten - der mit uns im Proberaum.
Bis nächsten Mittwoch werden wir uns mal um dieses hier und jenes dort kümmern und vor allen Dingen sehr viel nichts machen, dann aber hoffen wir allerorten auf offene Ohren und offene Augen für „Keine Macht den Dosen!". Ganz unbescheiden:
Wir denken, es lohnt sich!
Zum Thema Katzenradsong, kostenlos: auf die Startseite gehen und links den nächsten Termin notieren. Da gibt ´s das Lied kostenlos zu sehen, zwar im Fernsehen und nicht im Internet. Aber immerhin.
Sonntag-18-Oktober-2009
Gut gemeint haben es die Weltenläufte gestern Abend mit uns in Rastatt. Die Halle war voll und sowohl Teil 1 mit einem „Best of Liedgut auf Leergut" als auch Teil 2 mit einer von uns als „Best of Keine macht den Dosen!" erachteten Vorschau auf ´s neue Programm fanden ihren Weg in die Herzen der Leute. Wir waren die Michael Hirtes der Stunde.
Gelernt haben wir außerdem, dass man in Rastatt „beim Benz schaffe gähet", im Gegensatz zu Stuttgart, wo man gleiches „beim Daimler" tut. Ob das so stimmt, wissen wir nicht.
Mir gähet am Montagabend „beim Quatsch" in Berlin schaffe und sind schon ein wenig aufgeregt, aber nur ein gaaanz wenig...
Sonnabend-17-Oktober-2009
Seit vergangenem Mittwoch ist „Keine Macht den Dosen!" nun also auf der Piste. Im Bochumer Bahnhof „Langendreer" war Abfahrt, der erste Komplett-Durchlauf vor Publikum, getarnt als Vorpremiere, dazu noch kurzfristig zwei Live-Schaltungen ins laufende WDR-Fernsehprogramm - wir hatten im Vorfeld keine Sekunde Zeit, uns zwischen Aufbau, Soundcheck und Fernsehabsprachen richtig auf unsere Nervosität zu konzentrieren, deswegen hat sie sich wohl Abends auch nicht wirklich ausgebreitet. Es hat natürlich hier noch gehakt und da mal ordentlich gewackelt, nicht alles saß schon so richtig an der vorgesehenen Stelle, aber unterm Strich, nach dem letzten Lied, das können wir behaupten, ist „Keine Macht den Dosen!" das geworden, was wir uns vorgenommen hatten. Das Gästebuch bestätigt zum Glück diesen Eindruck. Ebenso die zweite Vorpremiere gestern Abend im „ABC-Keller" Kamp-Lintfort.
Zeit zum Feiern hatten wir in Bochum jedoch keine. Am nächsten Morgen um 6:15 Uhr erwartete man uns im Köln zum ARD Morgen-Magazin. Eine halbe Stunde später waren unsere Gesichter dann sendefähig aufbereitet und wir bemühten uns um möglichst wenig verschlafene Antworten auf aktuelle Fragen. Noch mal eine Stunde später konnten wir uns tatsächlich in die Lage versetzen, ein Lied einigermaßen ansprechend aufzuführen. Vor 8 Uhr! Morgens! Wahrscheinlich die größte Leistung, die wir in den vergangenen Tagen vollbracht haben.
Anschließend ging ´s zum Zwischenschlafen ins Hotel, dann ins Kölner „Gloria-Theater", denn abends wurde das Köln Comedy-Festival eröffnet und wir waren dafür vorgesehen, den dynamisch-musikalischen Schlusspunkt zu setzen. Was sollen wir sagen, irgendwie ist uns auch das gelungen, sogar mit einigen der kompliziertesten der neuen Lieder. Danach war uns alles egal und wir haben uns schön einen auf die Lampe gegossen. Das musste sein.
Heute Abend spielen wir in Rastatt ein spezielles „Best of" aus altem und neuem Programm - das wird ein schönes Umgebaue zwischendrin - und dann, am Montag und Dienstag, heißt es endlich offiziell, zuhause, in der Hauptstadt, im „Quatsch Comedy Club", in unseren neu geschneiderten Hemden:
„Keine Macht den Dosen!"
Zur Info: obwohl wir es eine Frechheit finden - ein paar Karten sind noch übrig. Die müssen weg. Helft mal mit.
Freitag-9-Oktober-2009
Konsequenz aus dieser Terminverschiebung: gestern Abend in Emsdetten gab es das letzte „Liedgut auf Leergut" - jedenfalls außerhalb von Berlin, da wir im Berliner Zebrano-Theater im November noch ein allerletztes spielen werden. Ab jetzt dreht sich alles nur noch um „Keine Macht den Dosen!"
Wenn wir in ein paar Jahren von „Keine Macht den Dosen!" Abschied nehmen müssen, dann hoffentlich unter so angenehmen Bedingungen wie gestern in Emsdetten. Es war zwar nicht richtig voll und wir hatten in der zweiten Hälfte eine kleine Pannenserie - aber hat das bei irgendjemandem Stimmungsbeeinträchtigungen hervorgerufen? Uns ist niemand aufgefallen. Am Ende sogar stehende Ovationen, das ließ die Wehmut noch mal ordentlich hoch flackern. Ein letztes Mal packten wir unser Equipment nach dem bewährten System in unsere Tour-Cases, wissend, dass diese Flaschen hier und jene dort ab nächster Woche nicht mehr dabei sein werden, dass all die eingespielten Handgriffe ab jetzt nicht mehr angewandt und nach und nach verlernt sein werden, dass ein Lebensabschnitt vorbei geht.
Liebes „Liedgut auf Leergut", du warst ein sehr angenehmes und pflegeleichtes Programm. Du warst immer für uns da und hast uns nie im Stich gelassen. Wir werden dich vermissen, halt die Ohren steif,
Dein GlasBlasSing Quintett
Mittwoch-30-September-2009
Gerade eben erfahren wir, dass man uns schon wieder etwas weggenommen hat. Und zwar die Hälfte unseres Auftritts nachher bei „TV Total". Ihr müsst euch mit „Ploppcorn" begnügen. Das „kleine grüne Fläschchen" könne man notgedrungen nicht spielen, da die Sendung wohl zu lang geraten sei und man anders nicht habe schneiden können. Müssen wir so hinnehmen. An der Qualität des „Fläschchens" kann es nicht unbedingt liegen, das Lied besitzt sie und wurde von uns auch ansprechend genug vorgetragen. Die Reaktionen auf „Ploppcorn" waren jedoch erwartungsgemäß intensiver, deswegen wird jetzt das gezeigt. Tja, so läuft das in der Unterhaltungsindustrie.
Am 10.10. ab 23:35 Uhr im SWR Fernsehen bei „Alfons und Gäste" wird das „Fläschchen" aber ganz bestimmt nicht raus geschnitten.
MIttwoch-30-September-2009
Am vergangenen Freitag fuhren wir nach Saarbrücken zum Saarländischen Rundfunk. Wir waren in die Fernsehsendung „Alfons und Gäste" eingeladen. Als Gäste. Wir mussten sehr früh aufstehen, um rechtzeitig im Saarland einzutreffen, denn bevor so eine Sendung aufgezeichnet werden kann, muss alles ordentlich geprobt werden. Anschließend wird man noch mit Make-up beschmiert, damit man im Fernsehen normal aussieht. Da wir so früh aufstehen mussten, brauchte es bei uns diesmal sehr viel Make-up. In der Sendung haben wir dann einmal 2 und einmal 1 Lied gespielt. Das kann man sich am 10. Oktober auf SWR anschauen. Wenn man genau hinschaut und vor allen Dingen hinhört, dann wird man das Gefühl haben, dass die Melodie von „Es ist schwer ein Flaschenmusikant zu sein" von Endie an einer Stelle recht eigenwillig vorgetragen wird. Das liegt daran, dass Endie sich an die Order zu halten versucht hatte, beim Singen möglichst viel in die Kamera zu schauen. Dabei ist er einmal mit den Ukulelen-Akkorden durcheinander gekommen. Nicht so schlimm, ist ja ´ne Aufzeichnung, fingen wir eben noch mal an. Beim zweiten Mal hat er den gleichen Akkordfehler wieder gemacht, der alte Niesfisch, aber statt noch mal abzubrechen, sang er im wahrsten Sinne des Wortes irgendwie drüber. Die ersten beiden Lieder liefen reibungslos.
Am Sonnabend hat uns der Alfons dann mit ins Radio geschleppt, zu SR 2, wo wir noch ein paar Lieder mehr gespielt haben, diesmal ohne ad hoc Improvisationen. Manch einer von euch hat gewiss zugehört und wird das hoffentlich bestätigen können.
Was das alles mit unseren neuen Schuhen zu tun hat? Ruhig Blut, wir kommen gleich dazu.
Gestern mussten wir wieder früh aufstehen. Ehrlich gesagt sogar noch früher. Um 6 Uhr war Abfahrt. Diesmal ging ´s nach Köln-Mühlheim in die Schanzenstraße. Wir waren in die Fernsehsendung „TV Total" eingeladen. Als Gäste. Wir mussten so früh da sein, weil, bevor so eine Sendung aufgezeichnet werden kann, alles ordentlich geprobt werden muss. Anschließend wird man mit Make-up beschmiert, damit man im Fernsehen normal aussieht.
Wir haben einmal 2 Lieder gespielt, gleich nach 10 Minuten und der ersten Werbung. Sehen kann man das heute Abend, denn gestern wurden gleich 2 Sendungen hintereinander aufgezeichnet. Stefan Raab hat in der ersten Sendung, die gestern Abend lief, „GlasBlasSing Quartett" in der Ankündigung für morgen, also heute, gesagt. Wir hoffen, ihr kommt nicht durcheinander
Wir hoffen ebenfalls, die Zuschauer zuhause kommen nicht durcheinander, wenn da heute Abend 5 statt 4 Typen stehen. Vielleicht fallen ihnen aber auch hauptsächlich unsere neuen Schuhe auf. Weil wir am Montag während der Probe im Berliner Zebrano-Theater offenbar unseren Bandbus nicht richtig zugeschlossen hatten, mussten wir gestern ohne Navi nach Köln fahren, unsere Netzgeräte für die Mobil-Computer waren auch weg. Zum Glück kennen wir den Weg nach Köln schon auswendig, so brauchten wir nicht extra im Mobil-Computer nachschauen, und ein neues Navi wollten wir uns eh zulegen. Unsere Bühnen-Schuhe hätten ´s aber schon noch ein Weilchen getan. Das muss den unerwarteten Besuchern unseres Busses auch aufgefallen sein. Wir wünschen Hals- und Beinbruch, fragen uns, an wen die müffelnden Schwarten verscherbelt werden können und beglückwünschen die Kölner Schuhhändler zu einem unerwarteten Umsatzplus.
Sonntag-20-September-2009
Unser Waiblinger Auftritt am Freitag gab auch zu beidem Anlass. Der Auftritt schloss sich nahtlos an die tollen Shows von Mittwoch und Donnerstag an, und die Reaktionen auf die neuen Sachen geben uns ein gutes Gefühl.
Jetzt wird noch mal kräftig geprobt, denn am Ende des Monats steht ja so manch Medienpräsenz auf dem Plan. Morgen, ganz kurzfristig, weil Fritze ihn letztens getroffen hat und dabei festgestellt wurde, dass sich das ja für beide Seiten lohnen könnte und am Ende sogar noch für ´s Publikum - morgen sind wir schon mal für eine Kostprobe im Quatsch Comedy Club auf der Bühne, beim wie immer ausverkauften Bodo Wartke, auf 1-2 neue Songs und vielleicht auch noch 1-2 gemeinsame Songs. Vielen Dank im Voraus schon mal an den Bodo, denn wann immer wir bisher bei ihm zu Gast waren, es war jedes Mal eine Schau.
Freitag-18-September-2009
Ein Zufriedenheitshäkchen können wir auch hinter einen der neuen Songs machen, den wir gestern zum allerersten Mal überhaupt öffentlich aufgeführt haben. Er beinhaltet unsere bisher aufwändigste Percussion-Arbeit. Die lief zwar noch lang nicht rund, aber zukünftig dürfen wir von diesem Lied noch manch schönen Moment erwarten.
In 4 Wochen ist es endlich so weit.
Mitwoch-16-September-2009
Richtig fertig machen wir dabei natürlich niemanden. Und gerade heute haben wir uns drei dermaßen geschickte Musikpartner aus der Menge gefischt, dass wir hoffen müssen, die tun sich nicht zusammen und graben uns das Wasser ab.
Wie im letzten Newsletter angekündigt, spielen wir an kompletten „Liedgut auf Leergut" Abenden ab jetzt immer mindestens 2 neue Lieder, damit wir die in die Knochen bekommen. Vorhin waren es sogar drei, aus Resonanzgründen. Wir bedanken uns daher noch mal extra für die Möglichkeit, das neue Material in freier Wildbahn testen und auch bestehen sehen zu dürfen - um mal ein besonders schwurbeliges Satzende zu schreiben...
Vielen Dank auch an die Kerstin, die, getarnt als Newsticker, im Gästebuch den Terminator abgegeben hat. Wir haben das leider erst heute Morgen so richtig mitbekommen und hoffen, was da im Radio lief, entsprach den Erwartungen, oder übertraf sie am Ende sogar - uns soll ´s recht sein.
Sonntag-13-September-2009
Glücklicherweise entschädigen uns die Zwecke unserer Reisen immer noch ausreichend für den momentanen Vor- und Nachmittagsstress. Sowohl am Freitag in Nagold als auch gestern in Lünen war die Resonanz auf „Liedgut auf Leergut" und im Besonderen auf die neuen Teststücke aus „Keine Macht den Dosen!" äußerst befriedigend. Da weiß man dann am Abend, warum man tagsüber durch die Lande juckelt und erkennt einen Sinn darin. Das ist wichtig, denn wir werden in nächster Zeit gewiss nicht weniger reisen müssen - vielleicht neigt man jedoch an der einen oder anderen Baustelle dazu, zwischendrin auch mal fertig zu werden. Das hätt´ was.
Freitag-11-September-2009
Der Kollege Willy Astor, der vor uns seinen Auftritt absolvierte, trug sehr rührend und kollegial dafür Sorge, dass uns noch etwas mehr Zeit blieb, um in der Gegend herum zu starren. Eine Stunde und 15 Minuten mehr als veranschlagt legte er sich ins Zeug. Das nennt man gute Arbeitsmoral. Warum andere arbeiten lassen, wenn man es auch selbst machen kann. Daran sollten sich manche mal ein Beispiel nehmen.
Wir nahmen dann, was übrig blieb und das war glücklicherweise die neunstündige Anfahrt wert. Vielen Dank, liebes Veldener Spätpublikum, das hat viel Spaß gemacht. Vielen Dank, lieber Christian (alias Helfried), vielen Dank, lieber Jürgen. Wir wünschen Euch viel Erfolg mit dem "Veldener Humorfestival", denn das findet gerade zum ersten Mal statt und gestern war sogar noch der allererste Tag überhaupt. Wenn ´s gewünscht wird, kommen wir gern wieder, auch wenn ´s wieder neun Stunden dauert, auch wenn die Stadt wieder voller Knatteröfen ist.
Montag-7-September-2009
Im Dezember in Hameln dürfte es voll werden, wenn wir allen gestrigen Beteuerungen glauben schenken.
Bis dann, ihr Lipper.
Mittwoch-2-September-2009
Mensch, du warst doch dabei! Hast doch selbst gesehen, dass uns das Wetter zweimal böse ausgetrickst hatte. Beim ersten Auftritt zeigte es sich höchst versöhnlich, um uns dann in Lied 5 ordentlich einen reinzudonnern. Beim zweiten Auftritt vertrieb es schon weit im Vorfeld alle Zuschauer, nur um dann ganz scheinheilig einen auf Sommerhimmel zu machen und die letzten Besucher aus dem Hamburger Rathaus zurück zu uns in den Innenhof zu locken. Wir haben uns überwiegend nicht aus der Ruhe bringen lassen und uns auf die Gegebenheiten eingelassen. Wie sich das gehört.
Warum hat es jetzt 4 Tage gedauert, um dies schriftlich zu hinterlegen?
Am Wochenende war Wochenende, und wenn Wochenende ist, dann ist auch manchmal Wochenende. Am Montag haben wir in einem Neuköllner Theater den ersten Gesamtdurchlauf unseres neuen Programms geprobt. Nur wir auf der Bühne und unsere Businessabteilungen im Publikum. Danach ist man erstmal so was von am Auswerten - da musste das Tagebuch noch 2 Tage länger zubleiben.
Wie der Durchlauf so durchlief? Nun, es wackelt zwar noch überall gehörig, aber im Großen und Ganzen kann man das schon so machen. Wir denken, ihr solltet euch möglichst bald Karten für den 19. und 20. Oktober besorgen.
Außer Sarah. Die hat ja schon welche.
Dienstag-25-August-2009
Interesse für die Premiere des neuen Programms haben wir hoffentlich wecken können. Auch wenn die Technik uns im Stich ließ: wir wissen, die Güte des Stücks liegt nicht in den Apparaturen (auch wenn die funktionieren müssen), sondern im Gesamtpaket - und das ist am 19. Oktober auf dem Damm. Wir geloben.
Sonnabend-15-August-2009
Wir haben folgende Strategie gewählt: kompromissloses, gutes, altes, rechtschaffenes Handwerk plus persönliches Engagement. Wir vertrauten dabei auf die Güte von „Liedgut auf Leergut" und streuten in den richtigen Momenten ein paar Appetithappen aus dem neuen Programm „Keine Macht den Dosen" ein. Anders hätten wir ´s wahrscheinlich auch nicht machen sollen. Sicher, liebe Sabine im Gästebuch, unser Bayerisch könnte noch etwas Hilfe von Fachleuten erfahren, aber anstatt direkt zu uns zu kommen, gehst du lieber nach Hause und schreibst es ins Gästebuch - so werden wir bestimmt nicht besser!
Wir möchten dem Kollegen Thomas Müller an dieser Stelle noch mal versichern: alles was bei uns auf der Bühne stattfindet, ist live gespielt. Da gibt es keine Zaubertechnik, die das erzeugt, was man zu sehen meint. Wir schwören auf gutes, altes, rechtschaffenes Handwerk und praktizieren es auch kompromisslos. So sieht ´s nämlich aus. Plus persönliches Engagement, und gern auch Hilfe von Fachleuten.
Freitag-14-August-2009
Wie im Gästebuch nachzulesen ist, kam in kuscheliger Atmosphäre eine landesgrenzenübergreifende schwäbisch-nordhessisch-badener Fan-Zusammenführung zustande. Die der Flaschenmusik innewohnende Kraft, kulturelle Mauern niederzureißen und ethnische Gräben zuzuschütten, darf an dieser Stelle noch einmal Erwähnung finden. Und einen Extra-Dank an Yannic für die selbstgebraute KiBa-Marmelade.
Doch auch sämtliche andere Nationalitäten ließen sich auf „Liedgut auf Leergut" ein. Mit überwältigendem Können beim „Flaschenspiel" und muskulöser Beinarbeit beim Zugaben-Ertrampeln.
Dit wa knorke.
Der Andreas im Gästebuch hatte Recht: die Flaschen wurden gestern Nachmittag noch mal schön gestimmt. Das muss dann wohl in Darmstadt nicht so richtig der Fall gewesen sein. Manchmal liegt ´s auch direkt an uns, falscher Neigungswinkel und unangebrachte Blasintensität können auch eine sauber gestimmte Flasche aus dem Harmoniespektrum schießen. Was die CD anbelangt, müssen wir aber sachten Widerspruch anmelden und zu bedenken geben, dass eine Flasche im Gegensatz zu gewissen hochgetunten „Edelinstrumenten" wie Klavier oder Gitarre nur den Ton produzieren kann, der draufsteht und sich nicht durch wohlig mitklingende Obertöne in den Gehörgang schmeichelt. Wir denken, unsere Leistung für die Flaschenmusik-Aufnahmetechnik bei „Liedgut auf Leergut" darf sehr wohl mit der der Beatles bei „Sergeant Pepper" für die allgemeine Aufnahmetechnik verglichen werden. Wer das unbescheiden findet, zeige uns jemanden mit einer besser klingenden Flaschenmusikplatte! Und sauberer gestimmten und gespielten Piccolo-Flaschen!
Grummel
Montag-10-August-2009
Am vergangenen Sonnabend wähnten wir uns eigentlich in Sicherheit. 1,5 Stunden nördlich nach Templin, das sollte doch kein Ding sein. Die A 10 hatte was dagegen, wollte ebenfalls in die Stau-Hitliste. Am sichersten schafft man das mit einem Brückenabriss und schon ist der gesamte Norden Berlins lahm gelegt. So zickzackten wir um alle Folgestaus herum eben in 3 Stunden nach Templin. Anschließend hatten wir noch das Versprechen an unsere Freunde Steffi und Jakob einzuhalten, auf ihrer Hochzeit bei Storkow vorbei zu schauen und ein Ständchen zu geben. Das haben die beiden sich nämlich verdient. So einfach, wie sich das anhört, war es aber nicht:
Kurz vor 11 starteten wir den Bus am Templiner Seeufer, kamen jedoch erst beim fünften Vollgas-Versuch die steile Uferauffahrt hoch. Vorher stand die Tankanzeige noch bei 2 Strichen. Nun empfahl sie uns dringend eine Tankstellenkonsultation. Die Uckermark hat ´s nicht so mit Tankstellen, die nächste für uns relevante lag 20 Kilometer entfernt. Das Navi schickte uns dafür durch den Wald, ein Sackgasssenschild tauchte auf, die Straße wurde wellig, sehr wellig, dann sandig, dann sandig wellig, Baumaschinen tauchten auf, verschwanden wieder, die Straße zum Glück nicht, irgendwann erspähten wir wieder Zivilisation und befestigten Untergrund. Der Motor lief, doch wie lange noch. Wir feierten jeden zurückgelegten Kilometer frenetisch. Dann sahen wir es: Shell-gelb. Doch Skepsis mischte sich in unseren Jubel. Zu Recht, selbstverständlich war die Tankstelle bereits geschlossen. Jetzt wurde es surreal: die Tankanzeige hatte auf einmal wieder ein Strich Restguthaben... Die Geschichte nimmt ab diesem Punkt dann wieder einen geraderen Verlauf, wir erreichten Steffi und Jakobs Hochzeit zum gerade noch vertretbaren letzten Zeitpunkt, feierten noch anständig mit, gaben unser Ständchen mit der zu erwartenden Portion Chaos und erfreuten uns am nächsten Tag auf dem Weg nach Köln an zwei formvollendeten 6 Kilometer Staus auf der A 2.
Wer jetzt fragt, ob es das alles wert ist, der hätte am Sonnabend bei den Templiner „Wasserspielen" oder am Sonntag beim „Sommer Köln" dabei sein sollen. Seine Antwort wäre mit Sicherheit „ja" gewesen. Über Kölner Publikum hört man ja sowieso immer nur Gutes, überwiegend von Kölnern selbst. Aber jedes Gerücht hat seinen wahren Kern und der zeigte sich gestern in der Gilden Brauerei in ganzer Pracht. Das Templiner Publikum ist nicht landesweit für pauschales Selbstlob bekannt, gemessen an unseren Erfahrungen dürfte es das aber. Wir spenden an dieser Stelle ein ganzes dickes Fremdlob.
Wenn man mit den Menschen so viel Spaß haben kann, dann lässt man sich auch von saisonalen Infrastruktur-Exzessen nicht aufhalten.
Donnerstag-6-August-2009
Montag-3-August-2009
In diesem Eintrag geht ´s um die Auflösung des Gewinnspiels für Juni und Juli. Vorher jedoch noch kurz unser Dank an das Pforzheimer Publikum vom vergangenen Sonnabend. Diese Geräusche, die ihr da mit euren Händen und Mündern gemacht habt und dass ihr am Ende unseres zweiten Auftritts sogar extra dazu aufgestanden seid - das hat uns sehr gefallen. Vielen, vielen Dank.Jetzt aber zum Hauptteil: 2 Monate gaben wir euch letztlich Zeit, eine passende Bildunterschrift für diese Foto von uns beim Schweizer Fernsehtitanen Kurt Aeschbacher zu finden. Erstaunlicherweise gab es keine Schweizer Zusendungen, was natürlich vollkommen legitim ist. Nur weil wir denken, es wäre eine gute Idee, das uns bisher sehr wohl gesonnene Nachbarland einmal in ein Gewinnspiel mit einzubeziehen, braucht sich niemand schlagartig genötigt zu fühlen, eine passende Bildunterschrift auszubrüten.
Doof wäre nur gewesen, wenn auch aus Deutschland - wo Kurt Aeschbacher nicht in jedem Haushalt ein Begriff sein dürfte - niemand mitgemacht hätte. So war ´s aber glücklicherweise nicht. Wir haben aus allen Einsendungen 3 Favoriten ermittelt:
Einmal der Vorschlag der Vera:
Kurt Aeschbacher: "Was glaubt ihr, wie sehen eure Blastruppe und ich wohl auf einem Foto aus, das aus einem etwa 78 ° Winkel von schräg oben von uns auf einer langweiligen Bühne gemacht wird?"
Frank: "Tja, blöd wahrscheinlich - aber wer macht schon sowas?"
Wir lösen das hier auf. Es war unser Techniker Jörg.
Der Thomas hatte folgenden Gedankengang:
Schweizer Gipfelblick auf das Sing-Massiv (links, 3 Gipfel), das GlasBlas-Massiv (rechts, 2 Gipfel) und die Aeschbacher-Schlucht (mitte).
Den Einstieg, den der Norman wählte, fanden wir mehrfach vor, doch nur der Norman wusste - in Kenntnis unserer regionalen Abstammung - darauf auch die richtige Antwort zu geben:
"Wer hat´s erfunden?" - „Die Harzer..."
Deshalb bekommt er ebenso wie die Vera und der Thomas einen Gutschein über 2 Freikarten für einen frei wählbaren GlasBlasSing Quintett Auftritt zugesandt. Wir erlauben uns, zu gratulieren. Vielen Dank allen anderen Einsendern für ´s Mitmachen. Ab heute gibt es wieder was Neues zu gewinnen, diesmal ohne kreative Eigenleistung. Schaut mal unter „Newsletter".
Sonntag-26-Juli-2009
Am vergangenen Freitag verbrachten wir den Abend in den Gebäuden der WWK Versicherung in München, denn die hatte was zu feiern, wobei wir sie unterstützen sollten. Haben wir auch gemacht. Draußen unter freiem Himmel, und ratet mal: genau - es hat glücklicherweise erst dann so richtig zu regnen angefangen, als wir gerade mit dem letzten Lied fertig waren. Alte Open Air Hasen wie wir haben da inzwischen so ein gewisses Timing...
Während es dann über Stunden nicht weniger werden wollte mit dem Regen, haben wir uns der vorbildlichen gastronomischen Organisation des Abends überantwortet und außerdem den eigentlichen und deshalb drinnen auftretenden Stargästen W. Ambros, R. Fendrich und R.S. Fred ganz genau auf die Finger geschaut. Die Ösi-Fraktion hat handwerklich einwandfrei überzeugt, das war in der Tat kompetent vorgetragene Live-Musik. Der Right Said und der Fred hatten zwar Live-Gesang zu bieten, der Rest kam aber aus der Konserve, was immer dann ärgerlich wird, wenn man die Bühne dabei mit Live-Band-Darstellern bestückt, die mordsmäßig ihre „Instrumente" zu beackern vorgeben. Wir haben es per Videokamera dokumentiert.
Gestern Abend verhielt sich das Wetter vorbildlich, der Himmel über Crailsheim war wolkenfrei. Wir beackerten unsere Instrumente zwei Mal dermaßen mordsmäßig live, dass wir uns den generösen Applaus in der Tat auch verdient hatten. Anschließend gab es Atemberaubendes beim Griechen, dann wurde geschlafen und diszipliniert nach Hause gefahren.
Donnerstag-23-Juli-2009
Der Wetterbericht hat heute für den Münchener Raum trockenes Hochsommerwetter angekündigt. Wir kämpfen uns jetzt tapfer dahin durch und planen für den Abend eine Biergartenbesichtigung.
Arbeiten müssen wir erst morgen, was sich gut trifft, denn auf der A8 Richtung München ist jetzt Stau an der Reihe. 6 km, sagt der Verkehrsfunk, weil ein Baum auf der Straße liegt. Na, der hat Nerven!
Montag-20-Juli 2009
Die Geburtstagsparty war jetzt nicht so der Hit. 11 Stunden Fahrt von Gstaad zurück nach Berlin im Regen, naja... Wenn man dann aber angekommen ist, fühlt man sich ganz von allein so, als hätte man am Vortag ordentlich einen gebechert. Na immerhin.
Mittwoch-8-Juli-2009
Dienstag-7-Juli-2009
Unser niedersächsisches Wochenende begann am Sonnabendnachmittag im Wolfenbütteler Schlosshof mit einer Gewitterprognose für den Abend. Die Prognose ging in die Hose. Vom Himmel kam kein Tropfen. Bestes Wetter, beste Auftrittsvoraussetzungen, wir hatten keine Chance es zu versemmeln, also haben wir es gar nicht erst versucht. Rekord-Merchandising-Einnahmen. Es scheint, in Wolfenbüttel ignoriert man die Finanzkrise oder ist in vorderster Front dabei, sie wegzukonsumieren. Sehr begehrt war auch unsere neuester Artikel, der „Instrumentenständer"(siehe Foto). Vorerst gibt ´s den noch nicht im Shop, ihr müsst uns also live besuchen, wenn ihr euren Haushalt mit diesem hochwertigen Tischplattenschoner upgraden wollt.Gestern dann „Hallo Niedersachsen" Teil II auf Spiekeroog. Wieder original Postkartenwetter. Techniker Jörg wurde beim Schuhe-Ausziehen am Strand das Fischbrötchen aus der Hand stibitzt. Spiekerooger Möwen machen da keine halben Sachen. Sie warten nicht, bis den Landratten mal was auf den Boden fällt - wer sein Futter achtlos in die Landschaft hält, hat sein Anrecht darauf augenblicklich verwirkt. Achtlos auch unser Umgang mit der Sonnencreme. Zu faul, zu schusselig, zu kurze Arme, zu fein, sich vom anderen am Rücken betatschen zu lassen - all dies ließ sich am Abend auf unseren Körpern ablesen. Zum Glück waren die lustigsten Brandmuster unter unseren Hemden versteckt. Unsere Spielfähigkeit wurde davon nicht beeinträchtigt. Wir hoffen, dass der eine oder andere neu gewonnene minderjährige Flaschenmusikfan seinen Eltern durch permanentes Proben nicht den Rest des Urlaubs verdirbt - anderseits möge bedacht werden, dass jedes Kind im Hinblick auf eine bestmögliche Entwicklung frühzeitig ein Instrument erlernen sollte, vorzugsweise eines, auf dem zu musizieren ihm am meisten Spaß macht.
Spiekeroog ist nicht der ideale Ort, um mobil eine Internetseite aktuell zu halten. Deshalb ist nun noch eine Tourstation zu Besprechung angefallen. Gestern waren wir zum „Montags-Melange" Open Air der Kollegen Leopold & Wadowski in Rietberg geladen. Rietberg liegt in der Nähe von Gütersloh. In Gütersloh befindet sich der Hauptsitz der „Möbel-Union", in dessen Berliner Außenstelle der Eberhard von den „Wicherts von nebenan" angestellt war. Außerdem ist Gütersloh Ostwestfalen zuzurechnen. Kaum fuhren wir gestern aus Niedersachsen raus, weigerte sich das Sommerwetter, mit uns nach Ostwestfalen mitzufahren und überließ das Feld einem Wolkenbruch. Wie gemein, wo wir doch zu ´nem Open Air mussten. Gegen Abend überlegte es sich das Sommerwetter dann doch noch mal und kam zögerlich nach. Richtige Entscheidung, denn sonst hätte es eine prima Show verpasst. Wir durften den Abschluss machen, gegen 22:30 Uhr. In der Ferne deuteten sich schon die nächsten Blitzschläge an. Aber genau rechtzeitig, d.h. erst während der Rückfahrt ins Hotel, begann der aufgeladene Himmel sich zu entladen. Doch während er sich dann so richtig hemmungslos entlud, hatten wir es uns mit den Kollegen schon bei einem Absackerchen gemütlich gemacht und schenkten ihm keine Beachtung mehr.
So muss man mit divenhaften Sommerwetterchen umgehen - ignorieren, bis sie sich wieder beruhigt haben.
Donnerstag-25-Juni-2009
Wir bedauern analog zu den Gästebucheinträgen, dass es noch ein paar Monate dauern wird, bis wir wieder ganz oben in Deutschlands Zipfelmütze spielen - dann aber, vom 18.-20. Februar, in Lutterbek, Bad Segeberg und Plön gleich dreimal auf einen Streich.
Kann man sich ja schon mal bequem im Kalender anstreichen.
Montag-22-Juni-2009
Liebe Heike, vielen Dank, vielen Dank. Wir sind gerührt. Deine Präsente sind natürlich ideal, wenn man so viel durch die Gegend gondelt wie wir und zwischendurch mal ein kleines Nickerchen abhalten möchte. Obwohl - bei 6 Kerlen im Bus und dem damit einhergehenden Sauberkeitsbewusstsein - vielleicht machen die Kissen da langfristig doch in unseren Wohnungen einen besseren Eindruck.
Nach den Kissenfotos findet ihr eine weitere Überraschung dokumentiert. Die Hannoveraner VGH Versicherung, die uns am Freitag für ihre Mitarbeiterfeier engagiert hatte, war gut informiert und stellte für unser Geburtstagskind Fritze einen Traum von einer Schokoladen-Geburtstagstorte in die Garderobe, mannomann, die hätte für ein ganzes Blasorchester gereicht.
Feiern können die VGHler, das muss man ihnen lassen. Vor allen Dingen bei „Hurra, hurra, die Schule brennt" sprang und grölte die gesamte Tanzfläche. Muss wohl bei ´ner anderen Versicherung versichert sein, die Schule...
Am Sonnabend schloss sich dann für uns beim Hanauer „Lamboyfest" ein schöner Kreis: vor genau 3 Jahren waren wir dort zum ersten Mal, damals noch als Straßenmusiker im Nebenberuf. Diesmal standen wir ganz groß auf den Plakaten und durften den vollbesetzten „Schlossplatz" hauptberuflich zur Hauptsendezeit von der Hauptbühne aus unterhalten.
Und jetzt die Bilder:
Freitag-12-Juni-2009
Der Jörg an der Technik behauptete zwar mit fester Mine, dass er die Scheinwerfer so dunkel wie möglich zu halten versucht hat, wir haben aber Schwierigkeiten ihm Glauben zu schenken. Uns schien, er wollte uns irgendetwas heimzahlen. Endie - eh schon am nächsten an den Scheinwerfern dran - hat sich während des „Flaschenmusikanten" gefühlt wie ein Pickel, der gerade ausgedrückt wird, so kochte ihm die Suppe aus den Kopfporen... Lieber Jörg, alter Saunafreund, das müssen wir noch ein wenig optimieren.
Ansonsten gab es nichts zu beanstanden. Qualitätspublikum wie immer im Zebrano-Theater, mit Spaß an der Sache bis das letzte Sauerstoffmolekül im Saal veratmet war.
Sonnabend-6-Juni-2009
Viele sind in Erinnerung an unseren historischen Sieg beim 2005er Ludwigsburger Straßenmusik-Festival vorbei gekommen, um mal zu sehen, was aus uns inzwischen geworden ist. Es zeigte sich niemand sichtbar enttäuscht, im Gegenteil. Auch dies ist Wasser auf die Freude- und Zufriedenheitsmühlen unserer Innenleben.
Damit wir einen der für uns seltenen freien Sonntage im Kreise unserer eigenen Sozialpartner und Möbel verbringen können, haben wir recht schnell nach Auftrittsende die Heimreise nach Berlin angetreten und werden nach Stand der Dinge sogar noch deutlich vor Mitternacht zuhause eintreffen. Innenleben, ick hör dir trapsen.
Auf dem Weg aus dem Süden nach Berlin durchqueren wir regelmäßig das Sendegebiet des Radiosenders „MDR Jump - der neue Sound im Radio", wie man dort mit einigem Nachdruck regelmäßig informiert. Folgendes möchten wir feststellen: Immer - und wir statten dieses Immer mit einer Trefferquote von über 90 % aus - Immer wenn wir das Sendegebiet von „MDR Jump" durchqueren, „MDR Jump" als den Staumeldesender unserer Vertrauens auswählen und zwecks Reisezerstreuung auch mal das Restprogramm auf uns wirken lassen - IMMER spielt der Radiosender „MDR Jump" dann irgendwann den Bloodhoundgang-Klopfer „The Ballad of Chasey Lane". IMMER! (Also, zu über 90 %). Immer den, also auch keinen anderen Song der Könige der expliziten Fick-Poesie. Inhaltlich, liebe „MDR Jump"-Macher und -Hörer, geht es in diesem Lied um den Brief eines dauermasturbierenden Jünglings an seinen Lieblings-Pornostar, in welchem er sein Bedauern darüber ausdrückt, was er mit ihr oder sie mit ihm alles noch nicht gemacht hat. „You had a lot of dick - but you ain´t got mine" - man braucht keine 2 Auslandssemester in den USA, um diese Refrainzeile zu verstehen. Warum ist man bei "MDR Jump" so versessen darauf, seinen Hörern diese Geschichte täglich zu präsentieren? Sollte „MDR Jump" Wert auf unsere Hörerschaft legen, sei sie auch nur ein paar Mal im Monat stundenweise, bitten wir darum, dieses Lied langsam mal aus der Rotation zu nehmen, oder notfalls wenigstens durch einen anderen Bloodhoundgang-Kopulationssong zu ersetzen. In diesem Zusammenhang bitten wir gleich noch alle anderen deutschen Radiosender, die kanadische Band „Nickelback" generell etwas dosierter einzusetzen, das permanente Geröhre schlägt auf ´s Innenleben. Vollständigen Verzicht regen wir in Bezug auf die finnischen Rockband-Darsteller der Formation „Sunrise Avenue" an. Näsel-Quengel-Schrumm-Schrumm. Ganz schlimm.
Wir stoppen an dieser Stelle. Aus Rücksicht auf unsere Innenleben.
Montag-1-Juni-2009
Rechtfertigungen für ungeregelten Alkoholkonsum zu finden, dabei hat es den Menschen ja noch nie an Fantasie gemangelt. Es wurden Sportarten erfunden, politische Parteien, in unserem Fall sogar ein Musik-Genre - nur damit man sich unter dem Vorwand der Rechtschaffenheit den einen oder anderen genehmigen kann. Wer unsere „I Just Called To Say I Love You"-Adaption „Ich wollt nur mal mit dir trinken" kennt, weiß, wovon wir reden. In der Urfassung hatte die sogar sieben statt der momentanen vier Strophen und auch da waren noch nicht alle nationalen Trinkanlässe erfasst.
Heute ist Kindertag. Man kann mit Recht sagen, dass dieser Tag von der Zielgruppe nicht für Saufzüge durch die Kölner Altstadt genutzt wird.
Noch nicht.
Erstes P.S.: Lieber „Deutschlehrer" im Gästebuch: wir haben dir verziehen.
Zweites P.S.: Lieber Erhard, „Bamberg zaubert" ist uns wohl bekannt, wir haben dort 2005 beim Straßenmusikwettbewerb Platz 1 belegt und 2006 noch einmal Platz 2. Für einen Auftritt, der ohne vorherigen Straßenmusikwettbewerb auskommt, hat man uns jedoch seither in der „Weltkulturerbestadt" noch nicht für gut genug befunden. Wir bedauern das. Vielleicht kennst du ja jemanden, der das ändern kann und stubst ihn mal ein bisschen an.
Sonnabend-30-Mai-2009
Als wir im Hotel eintrafen, wurde unsere Professionalität noch einmal abgerufen. Vor ca 2 Jahren hätten wir bei der Information, dass aufgrund eines Buchungsfehlers statt 6 Einzelzimmern nur 3 Doppelzimmer für uns bereit stünden, man sich vielmals entschuldige und uns als Entschädigung jeweils einen Umsonst-Drink an der Hotelbar spendieren wolle - vor 2 Jahren hätten wir da verständnisvoll genickt - kann ja mal passieren, nicht wahr, jeder macht mal ´n Fehler - inzwischen schauen wir dem Empfangspersonal tief in die Augen und lassen dabei erkennen, dass wir mit so vielen verschiedenen Hotelwassern gewaschen sind, dass uns ein Umsonst-Drink an der Hotelbar nicht mehr beeindrucken will. In diesem Moment wurde dann auch das Empfangspersonal wieder professionell, rückte die 6 Zimmer raus und musste sich jemand anders für seine ollen Umsonst-Drinks suchen.
Anschließend schliefen wir so richtig professionell weg.
Noch ein P.S.
Schön, dass der "Deutschlehrer" im Gästebuch auf orthographische Hygiene achtet. Wir empfehlen jedoch einen weniger "Ihr ödet mich alle so an "-mäßigen Stil. Den fährt ja nicht mal Endie auf der Bühne. Und so möge es denn auch auf dieser Seite sein: Ein wahres Wort zur rechten Zeit, doch anschließend haben wir uns alle wieder lieb.
Seit bereid
Montag-25-Mai-2009
Aber ansonsten - ein in der Tat wahres Schmuckkästchen, das ein tolles Publikum anzieht. Wenn es halbvoll schon so scheppern kann, dann sind wir auf die Atmosphäre bei vollem Haus gespannt. Vielleicht lässt sich das ja schon beim nächsten Mal herstellen.
An uns soll ´s nicht liegen.
Sonnabend-23-Mai-2009
Natürlich haben wir uns deswegen nicht gegrämt, sondern der Situation angemessen noch zwei Ehrenrunden hintendran gehängt. Schöner Abend. Vielen Dank „Jubez" Karlsruhe, bis nächstes Jahr im Mai zum neuen Programm. Das mit den Applauslängen behalten wir am besten gleich schon mal bei.
Donnerstag-21-Mai-2009
Eine kleine kritische Anmerkung noch an den Pressekollegen in der ersten Reihe rechts (von uns aus gesehen): mag sein, du hast schon alles und jeden gesehen und heute Abend eigentlich was ganz anderes vorgehabt als dir diese fünf Flaschenfuzzis ansehen zu müssen und toll, dass du die komplette ganze erste Hälfte über dich ergehen lassen hast. Vielleicht beim nächsten Mal nicht ganz so presse-abgeklärt im Stuhl hängen und - wenn ´s tatsächlich jeder andere im Saal auch tut - ab und zu nach Song-Ende mal in die Hände klatschen, das würde schon keinen schlechten Eindruck machen.
Mittwoch-20-Mai-2009
Mittwoch-13-Mai-2009
Am Montag unser erster ganzer Abend in den Berliner „Wühlmäusen". Die „Wühlmäuse" liegen mitten in Charlottenburg. Mit Charlottenburg assoziiert man eher gediegenes Goldrandbrillen-Publikum - wenn man in Klischees zu denken bevorzugt. Uns begegnete aber in hellwacher Hauptstadtbevölkerungsquerschnitt, der von Anfang Lust auf Flaschenmusik hatte und auch am Ende so schnell nicht locker lassen wollte.
Gestern Abend schlug uns beim sechsten und vorerst letzten „Kutter Buntes" eine ähnlich gelagerte Mentalität entgegen. Unsere Seelenzustände hätten von Montag auf Dienstag jedoch unterschiedlicher nicht sein können. Auf der einen Seite unser gut bewährtes „Liedgut auf Leergut", wo jeder Handgriff sitzt und auf einer renommierten Theaterbühne in professionellem Licht und Klang in Szene gesetzt werden kann - am nächsten Tag mehr oder weniger eine Improshow mit jungfräulichem Liedmaterial, Spontanmoderationen und ungeprobten Umbauten auf engstem Raum. Doch offensichtlich funktioniert auch das auf seine Weise. Unser Dank geht an „Paul & Willi" bzw. „Zärtlichkeiten mit Freunden", dass sie so großartige Stargäste waren und so liebenswerte Kollegen sind. Unser Dank geht ans „Eastern Comfort Hostel Schiff", dass es uns in den vergangenen zwei Jahren immer wieder die Lounge auf den Kopf hat stellen lassen. Und unser Dank geht an alle von euch, die die vergangenen sechs Ausgaben mit dieser einzigartigen Atmosphäre versehen haben, von der so mancher unserer Bühnengäste noch heute schwärmt.
Wir haben viel gelernt - über unsere Schwächen aber auch über unsere Stärken. Jetzt schnüren wir das zu einem ansprechenden Paket zusammen und schreiben „Keine Macht den Dosen" drauf. Geöffnet wird es dann am 19. und 20. Oktober im Berliner „Quatsch Comedy Club".
Wir sind schon ordentlich aufgeregt.
Sonnabend-9-Mai-2009
Nun, nicht jeder Einwohner Emlichheims samt Umgebung hat den Weg zur Aula im Schulzentrum finden wollen, sonst wären sicher alle Plätze besetzt gewesen - aber die, die die Anreise auf sich genommen hatten, hinterließen in Richtung Bühne den Eindruck, dass sie die Strapazen keineswegs zu bereuen gedenken.
Wir freuen uns über und bedanken uns für einen gelungenen Flaschenmusik-Abend. Erneut wurden uns im Zugabenteil wie am Montag in Hannover sämtliche Tierlieder abverlangt - aber in Niedersachsen, der Heimat des „kleinen Tierfreunds", nimmt das letztlich auch nicht wunder.
Dienstag-5-Mai-2009
Was hatten wir für ein Glück, dass gestern Abend ausschließlich nicht vergessliche Menschen zu unserer Aufführung in den Stadtteil Linden anreisten und wir uns zusammen einen schönen Abend machen konnten. Am Ende mussten wir noch alle unsere neuen Tierlieder ans Programm dranhängen, so gut hat ´s allen in ihrer bequemen Polsterung gefallen.
Merke: Polsterstühle müssen nicht zwangsläufig der Feind des Kleinkünstlers sein, man muss nur mit ihnen umzugehen wissen...
Sonnabend-2-Mai-2009
All diese Aspekte fanden wir gestern bei der Bärbel in Essen-Borbeck optimal gelöst. Weil die Wetterdienstprognose für den eigenen Garten nicht stabil genug erschien, wurde ins benachbarte Schützenheim umgezogen, Partyzelt davor, kleine Bühne drinnen, Freundeskreis - wenn er nicht beim Aufbau mithelfen durfte - eingeladen, ohne zu verraten, warum es genau geht.
Schuld an allem, so erfuhren wir, ist ja eigentlich Bärbels Freundin Eva. Die hat die Bärbel im letzten Winter zu einem unserer Auftritte geschleppt, im Anschluss trägt sich die Bärbel in die Newsletterliste ein und peng: zum ersten Mal in ihrem Leben gewinnt sie was! Und dann gleich uns...
Wir haben uns streng an die von Bärbel und Eva gewünschten Wunschlieder gehalten, und als ihnen die ausgingen, einfach ein paar von unseren neuen Lieblingsliedern gespielt. Nachdem dann der letzte Applaus verklungen war, halfen wir dankbar mit, das barock bestückte Buffet klein zu kriegen.
Fazit unserer ersten Privatauftrittsverlosung: wer es so wie die Bärbel und ihre Freunde macht, beschert sich und uns einen tollen Nachmittag. Natürlich gibt es auch eine Vielzahl anderer Wege, solch eine Veranstaltung aufzuziehen. Wir werden demnächst die zweite Gewinnrunde starten und sind gespannt, wo es dann hingeht.
Ein Video vom gestrigen Nachmittag wird bis dahin fertig gestellt sein und hier zugänglich gemacht. Als Inspiration, wie ´s geht oder auch, wie ´s anders genauso gut gehen könnte...
Freitag-1-Mai-2009
Heute also, am „Tag der Arbeit", an dem wir selbstverständlich arbeiten, aus reinem Vergnügen, sind wir bei der Bärbel in Essen. Die Bärbel hat nämlich im letzten Dezember einen GlasBlasSing Quintett Privatauftritt gewonnen und dieser Gewinn wird heute eingelöst. Gerade bauen wir auf. Ihr könnt euch vorstellen, dass wir äußerst gespannt waren, welche räumlichen Möglichkeiten die Bärbel für diesen Auftritt hat: Einzimmerwohnung? Treppenflur? Fahrradkeller? Ein unaufgeräumtes Kinderzimmer? In der Badewanne? Nichts dergleichen. Platz ist genug da, so viel ist schon mal sicher. Den Rest erfahrt ihr morgen.
Montag-27-April-2009
Wir dürfen uns jetzt „Träger des Jury-Sonderpreises" bei der diesjährigen „Tuttlinger Krähe" nennen und das tun wir auch gern. Was den Sonderpreis von den anderen Preisen unterscheidet, wissen wir nicht, liebe Kerstin im Gästebuch, wir haben aber auch nicht nachgefragt. Einem geschenkten Preis guckt man nicht in den Steiß, oder so...Der Finalabend war großartig, die Leistungen der anderen prämierten Kollegen beeindruckend, das letzte Bier recht spät geleert - dann heute noch die siebenstündige Rückfahrt nach Berlin - wir sind gerade ein wenig groggy und legen uns erstmal etwas ab.
Grüne Kinder, liebe Stefanie im Gästebuch, dürften heute mit Sicherheit keine mehr gemacht werden können.
Sonntag-26-April-2009
Dabei ist es gewiss nicht so, dass wir über die vergangenen drei Tage lieber den Mantel des Schweigens ausbreiten sollten - das Gegenteil ist eingetreten: Unser Auftritt am Donnerstag beim „Tuttlinger Krähe" Wettbewerb war entgegen unseres Eindrucks wohl doch ansprechend genug, um uns einen der Preise zuzugedenken. Wir wissen noch nicht welchen - das erfahren wir erst heute Abend während der Verleihungs-Zeremonie - schön ist, dass der Kollege Hannes Ringlstetter auch dabei ist, wir haben uns bisher doch recht gut verstanden und würden das gern noch etwas vertiefen.
Zwischen Donnerstag und heute sind selbstverständlich noch zwei andere Tage vergangen. Die zu bewerten fällt leicht: Sowohl am Freitag im Markdorfer „Theaterstadel" (allein schon wegen des supreme-Bodensee/Alpen-Blicks ein Highlight) als auch am Sonnabend im „Alten Theater" in Heilbronn-Sontheim (leider kein Bodensee/Alpen-Blick, dennoch in vielerlei Hinsicht ebenfalls Highlight-würdig) durften wir uns im generösen Applaus der uns zugeneigten Einwohnerschaft aalen.
Tapfer wurden die ersten (unter Umständen vielleicht auch letzten...?) Gehversuche unseres neuen Songs „Schmuckdesignerin" ertragen. Manch urlaubsbedingte Schusseligkeit im Programmablauf schien niemanden außer uns aus dem Konzept gebracht zu haben. Und die Vor-Ort-Rundumbetreuung war jeweils vorbildlich.
Fazit: es hätte in der Tat schlechter laufen können!
Klickt doch mal links in die Publikumsgalerie. Inzwischen werden sich sogar schon Aktionen für ´s Abschlussfoto ausgedacht. Wir finden die Premiere sehr gelungen. Ob es demnächst Nachahmer gibt?
Mittwoch-22-April-2009
Gerade haben wir unsere Urlaubs-Reisetaschen ausgepackt und unsere Arbeits-Reisetaschen voll gepackt, um von morgen an wieder durchzustarten. Bevor es aber losgeht, gilt es noch, das März/April Gewinnspiel aufzulösen und die Gewinner bekannt zu geben. Wir bedanken uns bei allen, die mitgemacht und sich für Fritzes Bonner Bundestagsfoto eine möglichst originelle Bildunterschrift ausgedacht haben. Erwartungsgemäß haben viele von euch Assoziationen zwischen Flaschen und Politikern herzustellen versucht, wir möchten das jetzt nicht vertiefender kommentieren. Unsere drei Favoriten haben zu 2 Dritteln einen nicht politischen Ansatz gewählt, was völlig legitim ist, denn welcher Abgeordnete ist schon Willens, das, was er öffentlich von sich gibt, auch zum verhandelten Thema passen zu lassen. Gewinner von je 2 Karten für einen frei zu wählenden GlasBlasSing Quintett Auftritt wegen folgender Vorschläge sind:
Kerstin Dittschar
„Bitte Achtung an Gleis 1 - es fährt ein der GlasBlasSingExpress von Kehle nach Leber mit planmäßigem Halt in Herz und Zwerchfell. Bitte Jubel bei der Einfahrt."
Heike Plassmann
„Der kleine Endie möchte gerne aus dem Smâland abgeholt werden!"
Hanna Kilwing
„Als Vorsitzender der Vereinigung der Flaschenmusikanten (VdF), bitte ich Sie um Unterstützung für den Antrag zur Änderung des Gesetzes zur Förderung des Mehrwegssystems in der Getränkeindustrie (GFMG) dahingehend, dass unsere Zunft vom Flaschenpfand befreit wird.
Dieser stellt für uns eine unangemessene finanzielle Belastung beim Einkauf unserer Instrumente dar, die wir nicht einmal von der Steuer absetzen können; da es sich ja um einen Pfand handelt, den wir aufgrund der fortgesetzten Verwendung der Flaschen nicht zurückfordern können. Sollten wir nach einiger Zeit unsere Instrument einmal austauschen haben wir aufgrund der Inflation einen erheblichen finanziellen Verlust hinzunehmen. Zur Förderung unseres wichtigen kulturellen Beitrags im Land der Trinker und Denker in der Flaschenmusik, bitte ich Sie deshalb nochmal eindringlich um die Flaschenpfandbefreiung für Mitglieder des VdF.
Herzlichen Dank und Prost!"
Wir gratulieren. Gutschein-Emails sind unterwegs.
Freitag-10-April-2009
Wir wünschen ein farbenfrohes Osterfest.Dienstag-31-März-2009
Jetzt denken wir mal ein paar Tage an was anderes. Das muss ja auch mal sein.
Bis Mitte April wird sich daher hier nicht viel tun. Um diese Zeit gibt es dann auch erst den nächsten Newsletter. Vorteil: am Gewinnspiel kann weiterhin teilgenommen werden.
Wir wünschen schöne und frühlingshafte Wochen.
Bis bald
Das GlasBlasSing Quintett
Sonnabend-28-März-2009
Den Freitag verbrachten wir im Günter-Eich-Haus des SWR in Baden-Baden. Die Zeit zwischen dem Soundcheck um 14:30 Uhr und der Aufzeichnung des SWR „Studiobrettl"s ab 20 Uhr verbrachten wir überwiegend in unserer Garderobe. Vor allen Dingen Fritze offenbarte dabei einmal mehr, dass er nur dummes Zeug im Kopf hat, wenn man ihn nicht mit einer Aufgabe beschäftigt. Etwas mehr Ruhe zog ein, als wir ihn vor Franks Computer setzten und er sich Fotos anschauen durfte. Bald kam auch der Kollege Hennes Bender dazu und zeigte ebenso großes Interesse an unseren Fotos. Und da der Hennes immer ein paar gute Anekdoten auf Lager hat, vergingen die letzten 2 ½ Stunden wie im Fluge. Was wir alle zusammen mit Angela Buddecke und den nach langer Zeit endlich auch mal wieder gesehenen Rebecca Carrington/Colin Brown so auf der Bühne veranstaltet haben, das gibt ´s am 4. April ab 23:03 Uhr auf SWR 2 zu hören.Dienstag-24-März-2009
Seit heute Mittag haben wir das „Hoftheater" in Scherzheim bezogen. Ein paar Mal werden wir dort in den kommenden Tagen auftreten und zwischendrin wird gnadenlos geprobt - unter Topbedingungen: Theater-Bühne und Wohnhaus unter einem Dach, die Theater-Kühlschränke prall gefüllt und zu unserer freien Verfügung, 3 Klaviere aber nur ein Fernseher, ringsum ländliches Idyll und kilometerweite Abwesenheit urbaner Ablenkungsmöglichkeiten - wenn da nichts bei rumkommt, dann wüssten wir es auch nicht mehr...
Sonntag-22-März-2009
Immerhin attestierte uns unser Betreuungsobmann beim Abbauen, dass es gar kein soo schlechtes bayrisch war. Damit können wir vorerst leben. Den Liedtext werden wir uns aber noch mal vornehmen. Ob man uns morgen in Augsburg da entscheidend weiterhelfen kann, wissen wir gerade nicht, denn Augsburg gehört ja schon zu Schwaben. Was das dialekt-mäßig bedeutet, müssen wir noch herausfinden.
Vielleicht sollten wir das Lied einfach ins harzerische übersetzen, das können wir wenigstens - ob wir wollen oder nicht...
Sonnabend-21-März-2009
Gestern Abend haben wir uns noch nicht getraut, unser bayerisches Lied erstmals auch in Bayern auszuprobieren, vielleicht sind wir ja heute Abend etwas mutiger. Wir hatten in der Germeringer Stadthalle schon genug damit zu tun, wieder in die richtige „Liedgut auf Leergut" Konzentration zu kommen. Den Leuten scheint ´s zum Glück nicht so sehr aufgefallen zu sein und wenn doch, dann haben sie es uns nicht spüren lassen.
Wie man im Gästebuch erfahren kann, hat die Sarah ein Forum für uns eingerichtet, d.h. nicht für uns, sondern für euch. In so einem Forum kann man sich über vielerlei austauschen, man kann sich untereinander besser kennen lernen, auch beschimpfen ist möglich - ebenfalls untereinander aber auch gemeinsam über andere, z.B. uns. Schaut ´s euch hierüber doch mal an.
Dienstag-17-März-2009
Montag-9-März-2009
Und jetzt, im Anschluss an die Geschehnisse, das allgemeine After-Show-Beisammensein auf der Messuhr: es war nicht nur ein aufregender Tag, es war ein richtig schöner Tag. Schön, weil wir den Eindruck hatten, die Kollegen mögen uns persönlich, immer noch. Schön, weil wir den Eindruck hatten, die zahlreich anwesenden Fans der Kollegen mögen uns, gern auch persönlich. Schön, weil es einen Heidenspaß gemacht hat.
Wer jetzt u.U. heiß auf das Ausstrahlungsergebnis geworden ist: das ist leider erst für September/Oktober zu erwarten. Ein Newsletterabonnement hilft, um rechtzeitig informiert zu werden. Wir denken, es lohnt sich.
Sonnabend-7-März-2009
Seit einer Woche hämmern wir uns das sechzentelreiche Stück in die Rübe und gestern Abend in Achim, in der wohlverdienten wie auch erhofften zweiten Zugabe haben wir ´s einfach mal gespielt, um zu sehen, was die Nerven so unter Live-Bedingungen machen. Sehr ordentlich, dürfen wir sagen, sehr ordentlich haben wir ´s hinbekommen. Spielraum nach oben ist in der Tat noch vorhanden, aber wir haben ja noch einen Tag für den Feinschliff
Sonntag-1-März-2009
Den meisten Spaß bereitete selbstverständlich Bild 3. Was der wahre Zusammenhang zwischen Tequila und einem Wurm ist, darüber erkundigt ihr euch am besten bei Wikipedia, wichtig für die Lösung von Bild 3 war, dass man schon einmal von dem Gerücht gehört hatte, dass in einer guten Flasche Tequila ein Wurm schwimmt.
Ansonsten half nur freies Assoziieren, und zu welch erquicklichen Ergebnissen das führen kann, möchten wir euch hier nicht vorenthalten. Wir tun dies nicht hämisch ob falscher Gedankengänge des Einen oder Anderen, sondern erfreut über die Vielfalt menschlichen Findungsreichtums. Unsere falschen Lieblingsantworten:
-„Früher Vogel fängt den Hut"
-„Frühvogelfangtierquäler" (Tierquäler - Tequila, da wären wir selbst gern drauf gekommen!)
-„Internationaler Frühschoppen"
-„Früh-Links-An-Fang = Frühlingsanfang
-„Morgenstund hat Kölsch im Mund"
-„Möhre fehlt" (weil keine Wuschelkopfflasche dabei war)
Die Steffi hat übrigens noch die Info angefügt, dass der Spruch vollständig folgendermaßen lautet: Früher Vogel fängt den Wurm, aber nur die zweite Maus bekommt den Käse. Wir möchten dieses Gleichnis jetzt noch erweitern:
Früher Vogel fängt den Wurm, die zweite Maus bekommt den Käse und der späte Wurm landet am Angelhaken. Aus Wurmsicht recht trostlose Perspektiven...
Jetzt kommen wir endlich zu den 3 Gewinnern von jeweils 2 Freikarten für einen GlasBlasSing Quintett Auftritt 2009/2010. Das Ziehungsgerät hat folgende Namen ermittelt:
Gloria van Doorn
Jonas Lähnemann
Veronica (leider ohne Nachnamen aber aus dem Raum Karlsruhe)
Wir haben jedem der 3 bereits eine Email geschickt, an der ein vorgefertigter Gutschein zum ausdrucken hängt, in den nur noch Ort und Datum einzutragen sind, damit ist er dann scharf gestellt und kann eingelöst werden. Herzlichen Glückwunsch.
Im März-Gewinnspiel wollen wir von vornherein auf eure beeindruckenden Fantasie-Fähigkeiten bauen und überlassen euch diesmal das Finden einer passenden Bildunterschrift. Die unserer Meinung nach gelungensten 3 Vorschläge werden prämiert, erneut mit jeweils 2 Freikarten für einen beliebig wählbaren GBSQ-Auftritt. Die Mitmachdetails stehen unter Newsletter.
Sonnabend-28-Februar-2009
Wir möchten an dieser Stelle noch mal alle Interessenten, die gestern keine CD mehr abbekommen haben, darauf hinweisen, dass unser Angebot der portofreien Shop-Bestellung nach wie vor gilt und zwar bis einschließlich nächsten Freitag, wenn in der Bestellung die gestern ausgehandelte Parole vermerkt ist - die wir hier natürlich nicht verraten! Blöd genug von uns, dass wir den Warenkoffer in Berlin vergessen, das müssen wir nicht auch noch steigern.
Mittwoch-25-Februar-2009
Auf dem Foto links seht ihr, wie wir den Fotografen zulächeln, die sich gerade diese sehr räumliche Bildkomposition ausgedacht hatten. Anlass war die Verleihung des „Lindener sPezialisten", mit dem man uns gestern in Hannover bedachte, weil wir in der vergangenen „Lindener Spezial Club" Saison mit am überzeugendsten beim Publikum zu punkten wussten. Clubpräsident Desimo hat sich nicht lumpen lassen und die Preisverleihung standesgemäß ins Hannoveraner Schauspielhaus gelegt. Das war bis obenhin voll und erlebte eine großartige Show. Wir haben unser Scherflein dazu beigetragen, die beiden Preisträger Topas und Rainer Hersch nicht minder, genauso wie Laudator Matthias Brodowy und natürlich Desimo höchstselbst. Und wie sich das für eine Desimo-Veranstaltung gehört, war Betreuung und Verpflegung vom Feinsten - das ließ sogar einige der von Rainer Hersch eigens für diese Veranstaltung engagierten Musiker des Hannoveraner Opernhauses für ein paar Minuten vergessen, dass sie sich als Großkünstler normalerweise nicht mit so etwas wie uns Kleinkünstlern abgeben. Wir fühlen uns geehrt und verbeugen uns in Rührung. Gaanz tief.Sonntag-22-Februar-2009
Ganz Missgeschick-frei verlief auch dieser Abend nicht. Die Wurfflaschen bei „Hit The Road, Jack!" hatten wieder ihren eigenen Kopf, konnten aber diesmal von uns in der Luft gehalten werden. Alles in allem dürfen wir aber zufrieden sein - mit uns und den daraus resultierenden Reaktionen aus den Tiefen des Raumes.
Die Renata schreibt z.B. im Gästebuch, dass sie im Herbst zum neuen Programm auf jeden Fall dabei ist. Und Renata: bis dahin haben wir unser bayrisch so perfektioniert, dass es selbst die Bayern verstehen. Oder ein anderes Lied geschrieben...
Sonnabend-21-Februar-2009
Dabei sind wir diesmal gar nicht so in Schweiz-Verherrlichungs-Stimmung wie sonst, denn heute hat ´s auch uns mal erwischt. Möhre wurde unwirsch angeraunzt, warum er sich denn mitten in Zürich auf hochdeutsch zu verständigen sucht. Lieber Anraunz-Zürcher: nicht alle in Zürich anzutreffenden Deutschen sind die tadellosen Schweizer Sozialsysteme infiltrierende bzw. die besten Jobs wegschnappende Exil-Horste - manch einer ist auch einfach nur auf Einladung da, um auf einer eurer Bühnen Quatsch zu machen. Gern auch für dich. Komm doch heute Abend in den 4. Stock des Migros Hochhauses und schau ´s dir an, deinen Mit-Zürchern hat ´s gestern Abend jedenfalls ganz gut gefallen - auch wenn die ganze Zeit nur hochdeutsch (bzw. was wir dafür halten) geredet wurde, auch wenn dauernd irgendwo mitzuklatschen, -pfeifen, -singen und was sonst noch war...
Probieren wir die große Aussöhnung, und anschließend laden wir dich im „New Point" auf ein Pepito deiner Wahl ein.
Mittwoch-18-Februar-2009
An unserem Einsatz kann ´s nicht gelegen haben, am allgemeinen Ausgelassenheitsstadium auch nicht. Hmm... Ein Mysterium.
Sonnatg-15-Februar-2009
Südtirol, dieser nach Weltkrieg Nummer 1 Italien zuzurechnender, ehemals österreich-ungarischer Landstrich, welcher anschließend einer umfassenden Italienisierung ausgesetzt, nunmehr autonom vom wunderschönen Bozen aus verwaltet, inmitten einer atemberaubenden Landschaft - ach, guckt doch selbst bei Wikipedia nach...!
Fest steht: von ca 25000 nominell in Bozen vermuteten deutschsprachigen Südtirolern haben ca 250 und auch mehrere handvoll nominell italienischsprachige Südtiroler an den vergangenen drei Abenden den Weg ins „Carambolage" gefunden, um genau uns beim Musizieren zuzusehen. Da das „Carambolage" bei gutem Willen nicht mehr als 100 Leute fasst, durften wir uns einerseits über gut gefüllte Sitzreihen freuen, aber auch - z.B. an Tag eins - über das musikalischste Publikum, das wir je hatten, an Tag zwei über Endies Zeitlupen-Bühnensturz am Ende des Flaschenspiels, und an Tag drei über die vorbildliche Notfallverarztung aus den Zuschauerreihen, nachdem sich Fritze an einem womöglich von ihm selbst ramponierten Flaschenhals ein Schrämmchen in die Pranke hat schlitzen lassen... Ebenfalls hat uns das rhythmisch perfekt positionierte „Uhh-Ahh" bei „All Shook Up" gefallen. Irritierend hingegen war für uns ein immer wieder aufkeimendes „Looo-LoLooLoLo-Looo-Looo" - für alle Nichtfußballfans: das Gitarrenriff des „White Stripes" Klassikers „Seven Nation Army" im maskulinen Südtribünen-Remix.
Hinweis an zukünftige - wie nennt man das eigentlich korrekterweise, Herr Sick - Publika? Publikums? Publikümmer?.. Egal: Wir schätzen das Original, wir finden die Stadion-Version amüsant, ein GlasBlasSing Quintett Auftritt sollte jedoch möglichst nicht damit garniert werden. Man muss uns doch nicht antreiben, damit wir irgendjemanden besiegen! Wenn schon Fußball-Evergreens, dann „So ein Tag, so wunderschön wie heute" oder „Einer geht noch...". Ach ja, den spielen wir ja selbst...
Das mit dem korrekten Plural für Publikum lässt uns jetzt keine Ruhe, deshalb unser Aufruf an den Experten, den Bastian, den - bumm - bumm - bummbumbumbumbum: Sick!
Donnerstag-5-Februar-2009
Wir hatten erstmals außerhalb von Berlin einen Spezialgast in der Show, das Buxtehuder Eigengewächs Onkel Hanke, der jeden Einzelnen von uns in punkto Virtuosität auf der Flasche locker in die Tasche steckt. Leider meinte es sein Loopgerät, mit dem er aus sich ein komplettes Quintett oder auch Oktett machen kann, nicht gut ihm, so dass er sein geplantes Set halbieren musste. Onkel Hanke, wie versprochen: beim nächsten Mal holen wir das nach, zur Not nimmst du dann unser Loopgerät, das wir uns bereits für ´s zweite Programm zugelegt haben. Ist ein Markenprodukt.
Die Sandra beklagte sich gestern im Gästebuch, dass wir nicht in der Region Düsseldorf auftreten und hegt den Verdacht, dass wir etwas gegen die Menschen dort haben könnten. Sandra, das stimmt in unserem Fall nicht. Vielleicht ist es auch andersherum: nachher haben ja die Düsseldorfer Veranstalter was gegen uns! Am Ende liegt ´s daran, dass wir schon ein paar Mal in Köln gespielt haben und man uns deswegen boykottiert... Wir wissen es nicht. Komm doch einfach am 30. oder 31. Mai auf die andere Rheinseite ins „Senftöpfchen" und verhalte dich unauffällig. Wir werden dich nicht verraten.
Montag-2-Februar-2009
Montag-2-Februar-2009
Wer ein Februar-Gewinnspiel veranstaltet, hat bestimmt auch eins im Januar durchgeführt. Genau so ist es. Ihr wart aufgefordert, uns oder etwas, das mit uns zu tun haben könnte, zu fotografieren. Wir haben uns sehr über Quantität und Qualität der Zusendungen gefreut und diese deshalb in einer Sondergalerie zusammengestellt. Diesmal verraten wir nicht, dass sich die 3 Gewinnerbilder ganz am Ende der Galerie befinden, ihr könnt euch nämlich ruhig mal alle Fotos anschauen.
Alle 3 Gewinner bekommen von uns im Laufe des Tages noch eine Email, in der wir uns dann über Inhalt und Versandweg der Prämienpakete verständigen.
Sonnabend-31-Januar-2009
Die Auflösung gibt ´s am Montag, wir genehmigen uns nämlich mal ein Wochenende. Andere Leute machen so was regelmäßig, warum zur Abwechslung nicht auch mal wir.
Dienstag-27-Januar-2009
Deshalb setzten wir uns gestern früh um 6 in den Bus und donnerten 10 Stunden lang ins Berner Oberland. Dort stand ein großes Zelt neben dem Eishockey-Trainingsgelände, in dem großen Zelt standen pünktlich um 8 wir auf der Bühne und stellten einerseits fest, dass es verständigungsmäßig im Berner Oberland doch etwas anders läuft als in Zürich oder Winterthur, dass das andererseits „Liedgut auf Leergut" glücklicherweise nicht schadet. Wir kommen gern wieder - mit Vorliebe im Rahmen mehrerer Gastspiele im Alpenraum.
Heute haben wir ordentlich ausgeschlafen und sind erst seit halb 8 wieder richtig am Donnern, damit wir den Bus heute noch rechtzeitig zur Durchsicht bringen können. Abends machen wir frei, vielleicht bei einem Autorennen-Videospiel.
Sonnabend-24-Januar-2009
Sollen wir mal was sagen...? Alles Rhabarber! Jedenfalls beim Thema Flaschenmusik. Wir sind ja immer ganz begierig auf regionale Unterschiede - aber am Ende des Abends bzw. schon viel früher während „Liedgut auf Leergut" ist von all der viel beschworenen Gebietscharakteristik nichts mehr übrig. Es tut uns leid, aber die Menschen im deutschsprachigen Raum ticken gar nicht so unterschiedlich. Mögen die Dialekte teilweise unvereinbar sein und definiert man sich vielerorts speziell über die Abgrenzung zum direkten Nachbarn - alles nur Maskerade.
Um zum Sauerland zurückzukommen: es hat gestern Abend in Brilon genauso wie in Köln gerockt, genauso wie in der Schweiz, genauso wie in Schleswig-Holstein, genauso wie in Berlin-Friedrichshain - und das ist gut so!
Sieht so aus, als hätte Flaschenmusik das Potenzial, gemeinsame Nenner zu finden.
Montag-19-Januar-2009
Unabhängig von Superwahljahr-Auftakten haben wir gestern in Frielendorf-Leimsfeld das Programm der GBSQ-Partei aufgeführt. „Durch dieses Land muss ein Schluck gehen!" ist dessen Botschaft, und ganz unbescheiden, Herr Westerwelle, in Frielendorf-Leimsfeld lagen wir damit bei konservativ gerechneten 99, 7 % Zustimmung... So sieht ein Wählerauftrag aus!
Bedanken möchten wir uns bei unserem Ortsverband: der Familie Gutermuth mit all ihren Verstrebungen: Die Betreuung war lückenlos perfekt, das Catering - wir müssen es betonen - geschmacklich ein Stern, der euren Namen trägt - beim nächsten Mal planen wir aber eine Stunde mehr Verdauungszeit ein, denn wir werden sicherlich nicht weniger wollen...
Ansonsten volle Punktzahl. Wenn man als Anhänger seine Lieblingsband in Orte locken möchte, die der klassisch betreute Tourplan normalerweise nicht hergibt, dann so!
Petra, Thomas, Yannic, Gerd: ihr solltet einen Ratgeber herausgeben!
Sonntag-18-Januar-2009
Quatsch. Wir danken für die freundliche Aufnahme unserer öffentlichen Verzapfungen und dass sich der eine oder andere Kabarett-erprobte Kleinkunst-Recke trotz aller inneren Verstrebungen auf ´s finale „Wer Abschied nimmt..." Schunkeln einließ.
Wirklicher Protest kam nur an einer Stelle auf (wie übrigens auch am Freitag in Gaggenau): als wir uns in der Ankündigung zur zweiten Zugabe - unserem Ausblick auf ´s nächste Programm und Versuch im Bayerischen „Wann die Frau..." - die Bemerkung erlaubten, dass man in Bruchsal ja im Vergleich zu uns Berlin-Ansässigen näher an Bayern liege... Uiuiui... da flammte ein kräftiges Buuuh auf...
und das, obwohl wir die Geografie eindeutig auf unserer Seite haben!
Dennoch möchte sich der Bruchsaler wie auch der Gaggenauer eine wie auch immer geartete Nähe zu Bayern nicht unterjubeln lassen. Wir denken, wir haben die Situation verstanden und überlassen die Befriedung der Region am Besten den Profis von den UN-Friedenstruppen.
Sonnabend-17-Januar-2009
als Endie den „Flaschenmusikanten" ankündigte, wie immer Mitleid erheischend auf unsere ach so respektlosen „richtigen" Musikerkollegen verweisend, weswegen er das folgende Lied auf der Ukulele beginnen wolle, um zu zeigen, dass wir auch klassische Instrumente beherrschten... genau da entfuhr Fritze ein deutlich vernehmbares „Juchhu"! (Homer Simpson hätte es nicht besser fabrizieren können), welches einerseits allgemeines Saalgelächter provozierte, daraus folgend jedoch Endie während des gesamten „Flaschenmusikanten" - einem zwingend getragen aufzuführenden Lied - bis zum Schluss kurz vorm Lachanfall hielt (wenn man vom grinsebedingten Abbruch nach der ersten Strophe mal absieht).
Schön für uns, dass wir uns auch nach zwei Jahren „Liedgut auf Leergut" noch mit einem kleinen „Juchhu" aus dem Konzept bringen können.
Auf den „Flaschenmusikanten" heute Abend in Bruchsal darf man gespannt sein... ob Endie es schafft, für vier Minuten nicht daran zu denken, wie absurd Fritzes gestrige Juchhuherei war? Wo doch jeder weiß, wie schwer es ist, an gewisse Dinge genau dann nicht zu denken, wenn man es ausdrücklich besser nicht sollte...
Ein Teufelskreis.
Wenn der heutige Abend sich in den morgigen Morgen verwandelt und zwar genau ab 00:05 Uhr tauchen wir für zwei Lieder und zwei Sätze in der SWR3 „Latenight" auf - für alle, die bei unseren Auftritten bisher ganz hinten gesessen haben und das mit dem Helm und den Daumen noch mal ganz von Nahem sehen möchten.
Montag-12-Januar-2009
Die Arbeit am neuen Programm okkupierte dann auch die gesamte letzte Woche unsere Denkgedärme. Wie geplant konnten wir uns auf ein belastbares Grundgerüst und sogar mehrere akzeptable Titel verständigen. In den nächsten Monaten bleibt daher nur noch eins zu tun: üben, üben, üben!
Auf einem Gebiet haben wir gestern ordentlich versagt: die Merchandising- Koffer mit Frischware auffüllen. So hatten wir leider nur das halbe Angebot dabei und das waren nicht mal die beliebtesten Artikel. Zum Glück gibt ´s unseren Online-Shop UND unsere aktuelle Gewinnaktion:
Schickt ein GBSQ relevantes Foto - was immer das für euch bedeuten mag - bis zum 30. Januar an gbsqnews@googlemail.com. Das Foto, das uns am besten gefällt, wird mit einem GBSQ-Komplett-Set prämiert (CD, T-Shirt, Instrumentenkoffer, Stimmschlüssel, Flaschenöffner undVereinsnadel). Alle anderen Fotos werden in einer Spezial-Galerie veröffentlicht, da kann sich dann jeder seinen Favoriten auswählen und ihn ebenfalls mit einer hochwertigen Prämie belohnen.
Freitag-2-Januar-2009
Wie gewünscht Erleuchtung für "Eine Frau" aus dem Gästebuch:
Der Tagebucheintrag von gestern ist jetzt auf 2009 korrigiert - simpler Schusselfehler. Die Passage mit "2010" muss man nicht gelungen, originell oder lustig finden, jedoch: man könnte...
rutschen... vorbei schlittern... alles klar?
Naja..., Geschmackssache.
Donnerstag-1-Januar-2009
Wir haben heute Morgen unseren Adventskalender abgehängt und ihn bis nächsten Dezember in eine Bananenkiste eingelagert, wenn wir ihn mit neuen Videos gefüllt wieder aufzuhängen gedenken. Als Interimslösung haben wir uns folgendes überlegt: Anfang/Mitte Februar stellen wir ein jahreszeitlich unverfängliches Bild auf diese Seite, mit ganz vielen Deckelchen und Dingelchen drauf, und hinter jedes dieser Deckelchen und Dingelchen kommt nach und nach eine kleine Überraschung. Und wenn ihr auf der Arbeit mal nichts zu tun habt, könnt ihr ein bisschen stöbern gehen.
Wenn ´s der Chef merkt und meckert - einfach zum nächsten GBSQ-Auftritt schicken, wir boxen euch dann wieder raus.
Mittwoch-31-Dezember-2008
Wir wünschen allseits einen gepfefferten Jahreswechsel und ein 2009, von dem man noch lang sagen wird: „Hoho, mein Lieber...!"
Es wird das Jahr sein, in dem wir ein zweites Programm auf die Bühne hieven werden. Damit das was wird, müssen wir jetzt schleunigst wieder an die Ladestationen.
Mittwoch-24-Dezember-2008
Das Gästebuch sollten wir demnächst in "Forum" umbenennen oder etwas entsprechendes einrichten, ihr seid ja ordentlich auf Zack mittlerweile.
Nicht nur habt ihr ratzfatz erkannt, dass der Computergott uns heute im Adventskalender ein Osterei ins Nest gelegt hat - wobei unser Computergott Henry heißt und ihm beim Verlöten des Adventskalenders 2 Kabel durcheinander geraten sind - ihr wart sogar nahezu in Echtzeit dabei, als es kurz danach repariert war.
Das ist schön, wir machen das hier ja auch nicht ausschließlich für uns. Vergesst dabei aber ja nicht eure richtigen Familien!!
Dienstag-23-Dezember-2008
Dass wir im kommenden Jahr nicht im Norden sind, kann so nicht stehengelassen werden - Buxtehude, Achim, Spiekeroog z.B. sind eindeutig im Norden zu finden. Die Feststellung der Sarah bezog sich gewiss auf Schleswig-Holstein. In der Tat ist da noch kein weiterer Termin fix, das wird sich aber in den nächsten Wochen und Monaten mit Sicherheit ändern - es gibt bereits Anfragen und entsprechende Lücken im Tourplan. Gilt übrigens auch für alle anderen Regionen.
Die Sarah wollte kurz zuvor auch noch wissen, ob es Noten von uns gibt. Kurze Antwort: Nein, im Moment noch nicht. Das muss aber nicht so bleiben, wir arbeiten daran.
Die Frage der Hilderose, ob wir die Musik zum Adventskalender-Beitrag 21 selbst verzapft haben, ist dagegen mit „ja" zu beantworten. Es handelt sich dabei um unsere ursprüngliche „Liedgut auf Leergut" Intromusik, die Älteren werden sich erinnern. Ende 2007 wurde sie jedoch durch unser aktuelles „Fritze ist noch pinkeln..." Intro ersetzt.
Habt ihr wieder was gelernt.
Wir wünschen euch allen schon mal schöne Feiertage.
Wir machen den Laden jetzt nämlich für ein paar Tage zu.
Bis bald
Montag-22-Dezember-2008
Alle anderen 755 Teilnehmer mögen es sportlich nehmen. Einmal ist Keinmal. Die nächste Chance auf einen Privatauftritt bietet sich gewiss. Dranbleiben!
Sonntag-21-Dezember-2008
Und damit das im nächsten Jahr auch so weiter geht, verlosen wir sogar Privat-Auftritte an euch. Später, nach der Verlosung, mehr dazu.
Sonnabend-20-Dezember-2008
Im „Lutterbeker" werden wir auch immer abseits der Bühne ganz kreativ: Das untere Klappfoto unserer CD ist hier gemacht worden, die „Bandbus Games" (Adventskalender Deckelchen 11) wurden hier gedreht und heute früh auch das Video für Deckelchen Nummer 24.
Wir hoffen, euch gefällt ´s, am Mittwoch.
Heute läuft das Newsletter-Gewinnspiel aus! Wer noch teilnehmen will, sollte sich beeilen!
Wenn wir morgen aus Plön zurück sind, wird eine Gewinn-Emailadresse ermittelt und kurz danach freut sich hoffentlich jemand. Den rechtmäßigen Ablauf der Ziehung könnt ihr am Montag unter Deckelchen 22 überprüfen.
Mittwoch-17-Dezember-2008
Ansonsten war es heiß und stickig wie immer, was der Stimmung nicht zu schaden schien, so dass wir an beiden Tagen als 2. Zugabe unser Lieblings-Weihnachtslied „Melekalikimaka" spielen durften. Ein tolles Lied, das am 24.12. in jeder Wohnstube erklingen sollte...
Sonnabend-13-Dezember-2008
Wir haben außerdem wichtige Informationen über Flaschenmusik in Höhenlagen gewonnen. Während die geänderten Luftdruckverhältnisse dem Stimmgrad den Blasflaschen nicht so viel ausmachen, sollte man die Percussion-Flaschen vor Auftrittsbeginn noch mal aufschrauben und die ausgedehnte Luft entweichen lassen, sonst klingt ´s bei „Personal Jesus" unschön nach Blechdose. „GlasBlasSing Ding" ist 2000 Meter über dem Meeresspiegel tatsächlich so Puste killend wie Endie normalerweise immer vortäuscht. Und mit noch einer Sache haben wir gestern erstmals Erfahrungen gesammelt: Das Flaschenspiel mit Mikrophonen. So laut Endie auch brüllen kann, 600 Leute schafft auch sein Organ nicht. Lief gut, lief ja alles gut.
Wir gehören jetzt aus vollem Herzen zur Arosa-Humorfestival-Verherrlichungs-Sekte, wie alle Kollegen, die uns im Vorfeld mit glänzenden Augen davon berichtet haben.
Die Hilderose schreibt heute im Gästebuch, dass die Adventskalender-Beiträge der letzten beiden Tage bei ihr ruckeln. Wir konnten bei uns kein Ruckeln feststellen, abgesehen vielleicht vom leichten Tremor von Endies und Fritzes Vater, den wir damals als Kamerastativ benutzt haben.
Dienstag-9-Dezember-2008
Montag-8-Dezember-2008
Während des Auftritts:
konnten wir recht schnell feststellen, dass ein gewisses Publikumssegment - aus unserer Sicht mittig rechts der Bühne - auf das unserer Show vorangestellte Menü besonders gut anzusprechen schien. Ohne zu wissen, was kredenzt wurde, vermuten wir folgende Speisenfolge:
als Entree eine BIERsuppe,
dann ein RUMpsteak an WEINkraut in COGNACjus,
anschließend zum Dessert verschiedene Speiseeis-EIERLIKÖR-Variationen...
Durch reinen Bierkonsum ließe sich die festzustellende Zwischenruf-Laune nicht erklären. Zum Glück lief die Situation nicht aus dem Ruder, die Gruppe zeigte erfreulicherweise einen ausreichenden Rest Selbstdisziplin. Den Hauptstörenfried hatten wir selbstverständlich beim Flaschenspiel auf Position eins - und hiermit bestätigen wir ihm noch einmal schriftlich, dass er der bisher unfähigste Kandidat war, dem wir jemals eine unserer Flaschen in die Hand gedrückt haben und dies auch auf alle Zeit bleiben wird, denn schlimmer geht ´s nimmer!
Dennoch war es ein sehr schöner Auftritt, der dem Rest des Publikums gefallen zu haben scheint und auch uns sehr gut gefallen hat.
Nach dem Auftritt:
haben wir mit eben erwähnter Gruppe, der Belegschaft einer Offenbacher Gastronomie-Einrichtung auf Betriebs-Weihnachtsfeier, noch ein paar lustige Versöhnungs-Bierchen getrunken.
Sonntag-7-Dezember-2008
„DJ GlasBlasSing Quartett" - welch schöne, persönliche Begrüßung an jeden einzelnen von uns gestern im „Holiday Inn" Fulda. Da hatte jemand bei der Eingabe in den Hotel Computer sicherlich einen harten Tag hinter sich und sehnte sich gleichzeitig nach einem ausgelassen durchtanzten Clubabend als auch nach einem nicht allzu komplizierten Kartenspiel. Die Konzentration reicht jedoch immerhin noch für die korrekte Schreibweise der Namensmittelsequenz. Wir schliefen anschließend sehr gut auf der „MS Yesterday Anne", wir fahren gern mal wieder mit.Auch unser gestriges Fuldaer Publikum nehmen wir gern noch mal mit auf die Reise. Spätestens im nächsten Jahr zum neuen Programm. Waren wir bei Ankunft im „KulturKeller" noch etwas reiseschwer und mit der Aufgabe konfrontiert, unsere Bühnenflaschen um eines besseren Ergebnisses willen vor dem Stimmen durch Warmfönen von letzten Schweizer Frostresten zu befreien, so tauten wir dann sehr schnell nach Auftrittsbeginn dank der freundlichen Anteilnahme der Menschen auf den Stühlen vor uns restlos auf.
Vielen Dank an den Yannic und die Petra für die Nikolaus-Geschenke.
Unser gestriger Nikolaus-Beitrag im „Adventskalender" hat leider einen kleinen Schönheitsfehler. Es fehlt der Ton. Wir wissen noch nicht warum und hoffen spätestens morgen nach unserer Rückkehr in Berlin Fritzes Telefonstreich mit der dazugehörigen Akustik zu versehen. Glücklicherweise kann man sich bis dahin auch so zusammenreimen, worum es geht. Das wäre beim heutigen Filmchen schon schwieriger...
Sonnabend-6-Dezember-2008
Jetzt aber erstmal der Reihe nach: Der erste bisher nicht erwähnte Auftritt fand am 1. Dezember noch in Berlin statt, „7 auf einen Streich" in den „Wühlmäusen". Dort lernten wir endlich persönlich die Kollegen „Ohne Rolf" aus der Schweiz kennen, jeden falls 50 % von ihnen, der Rest lag mit schwerer Magen-Darm-Grippe in der Garderobe und versuchte niemanden anzustecken (Es ist ihm, was uns anbelangt, prima gelungen). Wir fassten den Plan, uns ihr neues Programm am 13. Dezember beim „Arosa-Humorfestival" anzuschauen, nachdem sie sich am 12. unser Programm dort anschauen wollen.
Nach einem wieder mal wunderschönen Gastspiel im Winterthurer „Casino-Theater", diesem Zuckerstück von einer Spielstätte, nahmen wir das „Arosa-Humorfestival" Ressort am Donnerstag und Freitag schon einmal unter die Lupe. In 2000 Meter Höhe, mitten im herrlichsten Skigebiet wird alljährlich ein 800 Menschen fassendes Zelt aufgebaut, in dem dann 10 Tage lang ein hochkarätiges, internationales Kleinkunst-Programm über die Bühne geht. Weil wir immer schön fleißig auf unseren Flaschen geübt haben, dürfen wir in diesem Jahr wie erwähnt sowohl „Liedgut auf Leergut" oberhalb der Baumgrenze spielen, als auch Gast in der traditionellen „Arosa Humorfestival" Fernsehshow sein. Die wurde gestern und vorgestern aufgezeichnet und wird am 4.1.09 vom Schweizer Fernsehen ausgestrahlt, jedenfalls der erste von drei Teilen, den wir auf Wunsch mit zweien unserer beliebten Songbearbeitungen eröffnen (der mit dem Helm und der mit den Daumen).
Am ersten Tag lief das sehr gut. Am zweiten, an welchem wir uns eben exzessiv dem Rodeltum hingaben, unterliefen uns ein paar kleine Fehlerchen, die der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch taten. Da sich die Kamera- und Regieleute jedoch ihren „kleinen Fehlerchen-Tag" bereits an Tag 1 genommen hatten, wird am 4.1. wohl eher die Optik als die Akustik überzeugen. Sei ´s drum, merkt wenigstens jeder, dass alles live gespielt ist.
Wir freuen uns über den guten Zuspruch auf unseren Adventskalender. Auch für die Zeit nach dem 24.12. haben wir schon wieder etwas Videomaterial gesammelt, das dann natürlich nicht weiter in täglichen Dosen serviert werden kann, aber dennoch stetig. Sicherlich werden wir uns vor dem 4.1.09 mit einer „Arosa"-Hintergrundreportage melden, inkl. Bildern von rasanten Schlittenverfolgungsjagden.
Die einen ordentlichen Bein-Muskelkater verursachen - das können wir euch sagen!
Montag-1-Dezember-2008
Das Lied unseres heutigen Startfilms ist übrigens kein Weihnachtslied, es lässt sich auch generell nicht erkennen, denn es handelt sich um eine spieltechnisch farboptimierte Spontankomposition auf jenem zur Schau gestellten Gruppeninstrument in der Glashütte Gernheim / Petershagen.
Sonnabend-29-November-2008
Im Gästebuch fanden wir heute Morgen aufmunternde Stellungnahmen aus Österreich in Bezug auf die „Seitensprung"-Ausstrahlung von gestern Abend. Wir versichern an dieser Stelle erneut, dass von unserer Seite häufigeren Reisen nach Österreich nichts im Wege stünde, es verhält sich in dieser Angelegenheit aber ähnlich wie mit Ostdeutschland: Es müssten sich einfach ein paar Veranstalter mehr finden, die sich und einem potentiellen Publikum einen Abend mit uns zutrauen. Lernen kann man hierbei z.B. von der Schweiz, die uns regelmäßig gezielt zur öffentlichen Bevölkerungsbelustigung einsetzt - nächste Woche schon wieder.
Vorher, d.h. heute und morgen, basteln wir noch fleißig an unserem Adventskalender herum, damit ihr euch von Montag an auf dieser Seite jeden Tag eine kleine GlasBlasSing-Überraschung anschauen könnt.
Freitag-28-November-2008
Unsere Kästen sind „Berliner Pilsener"-Kästen, das Berliner Bier, welches man in unserem Stadtteil trinkt. „Kindl" und „Schultheiss" mag seine Befürworter haben, jedoch eher westlich des Brandenburger Tores. Grundsätzlich ist das alles zwar egal, denn alle drei Biere kommen aus der gleichen Brauerei, aber ungrundsätzlich ist es eben nicht egal.
Der Kenner sagt jetzt: MOment! „Berliner Pilsener" kommt doch in braunen Flaschen daher, und außerdem steht auf „Berliner Pilsener" Kästen auch immer „Berliner Pilsener" drauf!
Stimmt. Wir haben uns jedoch spezielle „Berliner Pilsener" Gastronomie-Ware besorgt und dort sind die Kästen neutral, grazil, dunkelgrün und die Flaschen eben grün. Kriegt man übrigens auch am Ketwurst-Stand am U-Bahnhof „Schönhauser Allee". Vorteil der grünen Flaschen: Sie lassen sich im Schadfall deutschlandweit durch baugleiche „Beck´s"-Flaschen ersetzen, dem Bier, das man in unserem Stadtteil noch viel mehr als „Berliner Pilsener" trinkt...
So weit dazu. Jetzt zu gestern Abend: Die „KuFa" in Krefeld unterscheidet sich vom „Stratmanns" in Essen vor allen Dingen in einem: ist das „Stratmanns" von oben bis unten samten und plüschig verkleidet, so dass jeder verhaltene Ton ungehört in der Polsterung verschwindet, präsentiert sich die „KuFa" vollkommen hüllenlos in nacktem Beton. Doch alle Zweifel an der zu erwartenden Soundqualität erwiesen sich als unbegründet. Selten haben unsere Plastik-Percussion-Flaschen so wohltuend satt gerummst. Und um sich ein Bild von der Stimmungslage des Publikums zu machen, mussten wir nicht angestrengt in die Tiefe des Raumes horchen - jeder Gluckser war gut zu vernehmen, was vielleicht auch daran lag, dass das Krefelder „KuFa"-Publikum von Anfang an sehr viel Spaß an „Liedgut auf Leergut" zu entwickeln schien.
Heute Abend beenden wir unseren NRW-Monat in Siegburg, blicken auf insgesamt sehr erfreuliche 4 Wochen zurück, schauen aber ebenso erfreut einer erstmal stauloseren Zukunft entgegen.
Ebenfalls heute Abend sind wir ab 22:25 Uhr bei Florian Schroeders "Seitensprung" Premiere auf 3Sat zu sehen. Am Ende der Show, mit 2 bewährten Stimmungskrachern.
„Schultheiss" hat übrigens gerade sein Konzept geändert und macht jetzt mittels kleiner Knollenflasche einen auf Hamburger „Astra", das knuffige Kiezbier von nebenan - wir finden das zu durchsichtig und bleiben daher auch mit unseren Ploppflaschen bei belgischem „Duvel" oder den Schwesterpullen von der Elbe.
Donnerstag-27-November-2008
So möchten wir auch heute Abend in der Krefelder KuFa vorgehen. Vorher fahren wir aber noch mal kurz nach Kamp-Lintfort in den ABC-Keller, um unsere Stative für die Ploppflaschenmikros abzuholen, die haben wir nämlich vor 2 Wochen dort vergessen. In der Züricher „Labor-Bar" liegt übrigens noch das Vorgängerpaar. Das auch noch abzuholen wäre jedoch für heute ein bisschen viel. Das machen wir in der nächsten Woche auf dem Weg nach Winterthur.
Wer ´s nicht im Kopf hat, hat ´s im Tank.
Sonntag-16-November-2008
Jetzt fahren wir erstmal nach Mainz, auf den Lerchenberg, da residiert das ZDF. Das ZDF ist auch an 3Sat beteiligt. Dort hat der Kollege Florian Schroeder eine Sendung namens „Seitensprung" und da machen wir heute mit. Ausstrahlung ist am 28. November um 22:25 Uhr auf 3Sat, an dem das ZDF beteiligt ist, das vom Lerchenberg, in Mainz, wo wir gerade hinfahren, nachdem wir in Hagen ausgezogen sind, aus dem Waldhang-Haus, wo ´s friedlich war, zwischen uns. Auf Wiedersehen.
Sonnabend-15-November-2008
Der „ABC-Keller" ist ein tief unter der Erde angelegtes Musikerparadies mit feinster Bühnentechnik und angeschlossenen weitläufigen Studioarealen, was in uns den Wunsch emporspülte, es möge sich um unser eigenes operatives Bandzentrum handeln. Vielleicht werden wir ja mal ganz reich und berühmt und dann kaufen wir dem Uli den ABC-Keller weg und lassen ihn nach Berlin-Friedrichshain transportieren. Spitzenidee.
Freitag-14-November-2008
Da wollte die Kerstin den neuen Shop anschauen und nix ging! Ärgerlich! Also schreibt sie ´s gleich ins Gästebuch, damit wir ´s mitbekommen. Vollkommen richtig gehandelt, denn so haben wir ´s ganz schnell mitbekommen und der treue Henry hat ´s blitzschnell korrigiert. Noch idealer könnte bei weiteren Störfällen folgendermaßen vorgegangen werden: In den Gästebucheintrag eine Emailadresse platzieren, damit wir eventuell zu Betriebssystem und verwendetem Browser Informationen einholen können oder auch direkt an gbsqnews@gmail.com schreiben.Der Rückblick auf gestern Abend fällt leicht: Es war schön. Hätte man uns vor dem Auftritt im Kölner „Atelier-Theater" genauer angeschaut, man wäre nicht auf den Gedanken gekommen, dass wir es weiter als bis zum Ende der ersten Hälfte schaffen werden. Die „SpaßGesellschaftsAbend"-Abschiedsparty saß uns noch tief in den Gliedern. Das Foto oben links entstand kurz nach der letzten Show in Siegburg, bevor wir uns in Privatgarderobe in eine lange und feuchte Nacht begaben... Mit den erwähnten Resultaten im gestrigen Tagesverlauf. Doch ein weiteres Mal verliehen uns die belebende Kraft der Flaschenmusik und die generelle Qualität unseres Publikums eine zweite und dritte Luft, so dass wir auch im Stammhaus der „SpaßGesellschaftsAbende", der geistigen wie organisatorischen Quelle dieser Veranstaltungsreihe, einen guten Eindruck hinterlassen konnten.
Wir hatten zudem erneut Besuch vom BASTA-Fanclub und durften uns auf der nur für uns eingerichteten Unterseite im großen Fanbuch verewigen. Aber keine Angst, liebe BASTA-Kollegen - wir sind gewiß nur ein kleines Abenteuer und hegen nicht die Absicht, euch eurer Fans zu berauben! Außerdem sind geteilte Fans doppelte Fans, nicht halbe...
Donnerstag-13-November-2008
Heute ist ein besonderer GlasBlasSing Quintett Tag, denn heute wagen wir das Experiment eines deutlich reichhaltigeren Online-Shops. Klickt einfach 3 Navigationsleistenpunkte weiter rechts mal drauf und informiert euch. Im Idealfall passen unser Angebot und eure Nachfrage ja zusammen und der Shop erwacht zum Leben und beginnt wohlig zu brummen.
Sollte irgendwas nicht so ideal sein, sind wir natürlich froh über euer Feedback - denn es möglichst ideal zu machen, dazu spornen wir uns gern immer wieder an.
Mittwoch-12-November-2008
Gestern in Krefeld führte ein weiteres mal Piet Klocke durch den Abend. Er hatte sich aufgrund einer Pressebesprechung vorgenommen, den ganzen Abend nur vollständige Sätze zu produzieren, deswegen war die Show ein weiteres Mal erst gegen 23:30 Uhr zu Ende. Vielleicht sollte er sich zukünftig eher auf die Reduzierung der Pausen zwischen den Sätzen konzentrieren - ob letztere nun halb oder ganz sind, macht jetzt nämlich den Unterscheid auch nicht... Lustig sind sie so oder so.
Heute nach der Show heißt ´s dann Abschied nehmen. Ganz besonders von unserem „Tourmanager" Egon, der uns in den letzten Tagen nach Showende immer rigoros ins Foyer trieb, damit wir auch noch ein paar CDs verkaufen konnten. Und wenn der Egon sah, dass es genug war, scheuchte er uns zurück in die Garderobe, damit wir auch rechtzeitig zum Anstoßen unser Sektglas in die Finger bekamen.
Egon: im Vertrauen, das ist genau die Ansprache, die die meisten von uns brauchen. Falls du dich in nächster Zeit beruflich verändern willst, ruf bitte zuerst bei uns an!
Dienstag-11-November-2008
Bis um 2 Uhr nachts konnten wir dem Personal des „Mezzo Mezzo" in der „Lichtburg" Getränke aus dem Kühlschrank leiern. Dann waren die Engländer über ´n Berg und wir lösten unsere Runde mit Rücksicht auf die Qualität des heutigen Abends in Krefeld auf.
Ein Nachtrag noch zum Eintrag vom 7. November über unseren Soloabend im Dürener KOMM. Wir möchten betonen, dass nicht nur Sponsor RWE Rhein/Ruhr Dank für die Unterstützung der Spaßgesellschaftsabende gebührt, sondern selbstverständlich auch den ebenfalls prominent engagierten Dürener Stadtwerken. Wir waren etwas schusselig in unserer abschließenden Dankesrede und holen das Versäumte hiermit öffentlichkeitswirksam nach.
Sonntag-9-November-2008
Heute fahren wir zurück in unsere Waldhang-Villa in Hagen und starten dann am Montag mit vollem Karacho in unsere zweite Woche „Spaßgesellschaftsabende" in NRW.
Damit wir karacho-mäßig genügend Saft in den Knochen haben, will der Frank uns heute zum Abendbrot mit einem seiner Spezialrezepte verwöhnen. Warum er das macht? Gibt ´s irgendeinen besonderen Anlass? Vielleicht weiß es die unserem Ensemble nahe stehende Familie Gutermuth, falls sie immer noch das Tagebuch mitliest... Am vergangenen Montag jedenfalls hätten wir eigentlich einen Gästebucheintrag erwartet. Möhre hat sich aber nichts anmerken lassen...
Freitag-7-November-2008
Die Leute im Dürener KOMM waren oberste Publikums-Kategorie. Von Anfang bis Ende. So werden müde Mucker munter. Wir hatten einen äußerst feinen Abend.Beim anschließenden „Gettogether" offenbarten sich Sympathisantinnen mit flaschenmusikalischem Weitblick. Sie führten uns ein selbst entwickeltes Flascheninstrument mit individuell justierbarer Tonavisierung mittels Zwitterkonstruktion aus südlich abgeflexter Weinflasche und nördlich fixiertem Haushaltshandschuh vor. Der Haushaltshandschuh, mit Wasser befüllt, legt je nach Händedruck des Musikanten die Tonhöhe fest. Dieses uns nicht grundsätzlich unbekannte System hatten wir bisher noch nicht dermaßen stringent umgesetzt vorgefunden. Möhre hat sofort eine ansprechende Spontansession durchgezogen, die wir nicht nur wie links zu sehen in stehenden, sondern auch bewegten Bildern festgehalten haben.
Zu sehen gibt ´s das unter anderem zur Adventszeit auf dieser Seite, als Teil des von uns geplanten Weihnachtskalenders... d.h. nur, wenn wir uns nicht ein weiteres Mal zeitlich übernehmen...
Donnerstag-6-November-2008
Den Tag verbrachten wir heute mit Musikaufnahmen. Deswegen hat der Jörg nämlich das größte Zimmer bekommen, damit er es mit all seinem Spezialistenzubehör vollstellen kann und wir ihm feine Lieder auf die Festplatte tuten. Ihr kriegt ´s natürlich irgendwann auch zu hören.
Anschließend sind wir fast ohne Stau nach Düren gefahren und springen in einer halben Stunde den Leuten im KOMM ins Angesicht, dass sie einen gehörigen Schreck bekommen, von dem sie sich mindestens 90 Minuten nicht mehr erholen werden.
Mittwoch-5-November-2008
Erinnern wir uns an die Fußball-WM 1994. Die Spielzeiten waren bestens auf die Sehgewohnheiten des europäischen Publikums abgestimmt. Wo fand die WM statt? In den USA. Damit man hier zur besten Sendezeit die Geschehnisse verfolgen konnte, wurden hinterm großen Teich bereits zur Mittagszeit Fakten geschaffen. Gibt es auf diesem Planeten etwas Wichtigeres als Fußball? Eben! Deswegen wäre es schön, wenn zukünftig US-Präsidentschaftswahlen auch MEZ-gemäß abgehalten werden könnten. Um halb vier heute morgen gingen wir, unser Team in Führung sehend, ins Bett. Gern hätten wir live triumphiert. Ist aber alles gut gegangen.
Der eingebüßte Schlaf hat sich in den letzten zwei Stunden bemerkbar gemacht, und in einer Stunde geht die Show los! „Spaßgesellschaftsabend" Nr. 3 in der Stadthalle Kamp-Lintfort, diesmal moderiert Piet Klocke. Wir wollen die Erfolge der beiden vergangenen Tage wiederholen. Die Stimmung im Kollegium ist gut. Das wird sich mit Sicherheit ein weiteres Mal auf die Bühne übertragen lassen. Jeder haut sich jetzt noch ´n Powersnack in den Hals und dann geht ´s dabei!
Dienstag-4-November-2008
Am Sonntagabend haben wir unsere Residenz für die nächsten zwei Wochen am Hagener Waldrand bezogen, denn wir müssen von nun an täglich in eine NRW-Stadt nach der anderen juckeln, da macht sich ein Basiscamp ganz gut.
Zuerst wurden die Zimmer aufgeteilt, dann das Haus- und vor allen Dingen Kücheninventar begutachtet. Da aber selbstverständlich der Kühlschrank an einem Sonntag schwer zu füllen ist, blieb uns nur ein aushäusiges Abendbrot übrig. Das erste Restaurant beschied uns unter Bedauern, dass es nahezu leer gegessen war und über nicht mehr als nur noch drei Rumpsteaks und drei - wie der Küchenprofi sagt - „Fillehs" verfüge, was ja eigentlich für uns gereicht hätte. Wir nahmen aber dennoch ein paar Minuten Weg durch dunklen Wald in Kauf und erreichten die Hagener „Gold Mountain Ranch", die zwar auch nur noch ein Rumpsteak vorrätig hatte, daneben jedoch noch genügend andere Rinds- und Schweinsprodukte, um unsere ausgehöhlten Trappermägen zu befüllen.
Am folgenden Morgen sprangen wir pünktlich in den Bus und gingen auf die Suche nach einem Premium-Supermarkt, denn wenn wir schon 2 Wochen einen auf WG machen, dann wollen wir ´s uns auch gut gehen lassen. Die Suche zog sich - wir fanden nur Discounter - und noch mehr Discounter - und weitere Discounter - Mensch, da gibt ´s doch keine ordentlichen 0,33 l Longneck-Pfandflaschen! In Haspe wurden wir dann endlich fündig und kauften das Ding halbleer.
Am Nachmittag fuhren wir nach Düren, zum ersten „Spaßgesellschaftsabend", unserem Hauptarbeitgeber der nächsten 14 Tage. Dazu muss man die A1 Richtung Köln benutzen, die A1 zwischen Dortmund und Köln ist ein Informationspfad über die Vielfalt deutschen Autobahnbaustellenwesens. Es gibt große Autobahnstellen, es gibt kleine, mal bleiben zwei enge Spuren übrig, mal nur eine, mal wird eine Brücke gebaut, mal eine abgerissen, mal sieht man ganz viele Leute arbeiten, mal gar keinen, mal sieht alles fertig aus, aber man darf noch nicht lang... Das Land Nordrhein-Westfalen liebt seine A1 Autobahnbaustellen. Wöchentlich scheint eine neue, noch mal ganz spezielle dazuzukommen, die sich ins Ensemble der anderen einfügt. Dass dafür eine andere weichen muss, wird nicht hingenommen. Wenn schon nach und nach alle Zechen geschlossen werden, dann bitte schön nicht auch noch die Autobahnbaustellen! Man kann den Menschen doch nicht alles wegnehmen, was ihre Kultur ausmacht! NRW muss Autobahnbaustellenstandort Nr 1 bleiben! Was allein die Radiosender mehr an Programm produzieren müssten, wenn die Verkehrsinfos Normallänge hätten! Orte wie Köln-Bocklemünd oder Köln-Lövenich müssten um ihren landesweiten Bekanntheitsgrad bangen. Wer wüsste, dass es Wermelskirchen oder Schwerte überhaupt gibt? Man sieht, die Sache hat System.
Sonntag-2-November-2008
Wir haben vor ein paar Tagen schlecht nachgelesen im Gästebuch - natürlich war es die Schwester vom „Zeitgenossen" im Berliner Zebrano Theater, nicht die Tochter. Vielleicht kamen wir drauf, weil er sich recht Vati-mäßig aufgeführt hatte...Endie macht das ja auch gern - den Bestimmer raushängen lassen. Vorgestern und gestern Abend traf er aber im Braunauer „Gugg" auf Mitspieler des Publikums-„ObladiOblada"-Programmpunktes, die, wenn sie amol oans un oans zamgzöölt hättn, ihre eigene Flaschenmusikcombo erfolgreich am Markt platzieren hätten können - so gut waren die am Start, an beiden Tagen, die Burschen.
Wir sind bis ins Mark zufrieden mit unseren diesjährigen Gastspielen am Inn und drängen die verantwortlichen Stellen auf eine Fortesetzung im nächsten Jahr - mit neuem Programm unsererseits, jedoch der gleichen vorbildlichen Rundumversorgung inklusive unkompliziertem Beisammensein nach der Show veranstalterseits.
Ein Extradank geht an den Bertl. Der Bertl ist der gestern angekündigte Melonengroßmeister, der in der Tat heute backstage pünktlich vor Showbeginn die oben links zu sehende extraordinäre Früchteplatte kredenzte.
Bertl: die Deko-Erdebeeren waren zwar etwas zu hellrot - der Rest jedoch für einen Novemberanfang von allererster Güte. Wir fragen nicht nach den CO2-Werten für Transport und Lagerung, dafür hat es zu gut gemundet.
Sonnabend-1-November-2008
Wir haben gleich unseren Fachmann Henry in Berlin angerufen, der nur kurz „Oh!" sagte, was wir nicht richtig zu deuten wussten. Jetzt scheint alles wieder repariert zu sein. „Oh!", das wissen wir für ´s nächste Mal, ist offensichtlich nicht Henrys Ausspruch für eine Totalkatastrophe. Wir schnallen unser Online-Handy ab jetzt immer fest an.
Der Auftritt am Abend im „Gugg" war allererste Sahne. Wir mussten sogar zu einer dritten Zugabe raus. Anschließend wurde uns von einem heute Abend zu erwartenden Gemüsehändler eine brasilianische Wassermelone versprochen. Wir sind gespannt, ob er sich ebenso an dieses wichtige Detail unseres ausgelassenen Gesprächs erinnern kann.
Hier gibt ´s jetzt noch den Link zu unserem Aeschbacher-Auftritt (links oben unter "frühere Sendungen", dann 30.10.08), damit haben wir die gesamte Angelegenheit dann bis ins letzte Detail dokumentiert.
Freitag-31-Oktober-2008
Noch mal zum Thema Kurt Aeschbacher. Dies ist, was der Meister selbst dazu zu sagen hat:
Aeschbacher Blog (Eintrag vom 31.10.08)
Nur das mit dem klapprigen Bus möchten wir richtig rücken, da hat er sich wohl verguckt - wie in dieser Spalte wenige Einträge vorher nachzulesen, sind wir gerade mit einem brandneuen Hobel auf der Piste.
Das "schrullig" lassen wir mal so stehen. Und da unser Humor so trocken ist, lässt sich sicher für jeden nachvollziehen, warum wir regelmäßig unsere Kehlen befeuchten müssen... Unseren Rapport der Ereignisse findet ihr weiter unten im Eintrag vom 26. Oktober.
Freitag-31-Oktober-2008
Vor der Schweizer Gästebuch-Übernahme hat der „Zeitgenosse" eine umfangreichere Auseinandersetzung über unser Wirken und Sein verfasst. Wir bedauern beim Flaschenspiel nicht erkannt zu haben, dass seine Tochter - als Fritzes Spielpartnerin - die Volljährigkeit noch nicht erreicht hatte und somit eigentlich keine alkoholischen Belohnungsinstrumente geschenkt bekommen sollte. Wir versichern allen anderen mitlesenden Eltern, dass wir gewöhnlich darauf achten und auch diesmal eine gekühlte Bionade im Belohnungsbeutel steckte. Lieber „Zeitgenosse", deine Tochter sah in unseren Augen soo minderjährig gar nicht mehr aus, und dann stand sie auch noch neben Fritze, der die Situation eher umgekehrt kennt...
Der Jörg fordert recht direkt einen Link zu I-Tunes, damit wir auch noch zusätzlich was bekommen, wenn einer kauft. Wir machen folgendes Angebot: einfach auf Shop klicken und „Liedgut auf Leergut" ganz old-fashioned als CD bestellen, dann bekommt einer, der kauft, sogar noch zusätzlich unser patentiertes Kreuzklapp-Cover mit dazu.
In wenigen Tagen wird das Shopangebot übrigens dramatisch erweitert. Wir haben uns eine Reihe GlasBlasSing Artikel herstellen lassen, von denen wir überzeugt sind, dass sie perfekt an eure Körper bzw. in eure Küchenschränke, Jacken- oder Hosentaschen passen. Wir müssen ´s nur noch fotografieren und internetig aufbereiten.
Am Autoradio lief gerade der neue Rosenstolz-Schmachtfetzen. Wir haben nicht so genau auf den Text geachtet, es scheint sich bei dem Lied aber um eine Hymne auf ´s Gastronomiegewerbe handeln, denn gegen Ende haben wir dauernd „Hier kommt die Sahne" verstanden.
Mittwoch-29-Oktober-2008
Um das mit einem Bild aus dem Tennis der 90er Jahre zu unterstreichen: man sah lieber Boris Becker beim Kampf gegen die Niederlage zu, als Pete Sampras beim glatten Serve and Volley Sieg.
Wir streben zukünftig dennoch nichts als fehlerfreie Vorträge an. Der Boris ist ja auch jedes Jahr in Wimbledon angetreten, um zu gewinnen. Ansprechend zu scheitern ist mit genauso viel Arbeit und Engagement verbunden wie zu triumphieren.
Dienstag-28-Oktober-2008
Als erste Zugabe haben wir nicht wie üblich „C´mon Everybody" gespielt, sondern aus aktuellem Anlass die ersten 2 Minuten von Beethovens 5. Sinfonie. Seit einer Woche hämmern wir uns das weltweit erste, original GBSQ-handgefertigte Flaschenarrangement in die Rübe - denn heute Abend gilt ´s: im Bonner WCC vor internationalem Publikum ringen wir schwerer als je zuvor mit Blasflaschen beladen und Ploppflaschen umringt um jedes einzelne Sechzehntel. Die Generalprobe gestern Abend verlief ermutigend. Hoffen wir deshalb, dass wir die Erwartungen in unsere 2 Minuten der großen, „Meeting Beethoven" betitelten Schau erfüllen.
Tatata
taaaaa
Sonntag-26-Oktober-2008
Bei der Einreise in die Schweiz am Freitag passierte das, was immer passiert, wenn man mit einem Kleinbus eine Grenze überquert - man wird raus gewunken und muss Zeugnis ablegen: Ausweise / Ziel, Zweck und Dauer der Reise / Auskunft über an Bord befindliche Warenbestände. Ein weiteres Mal erklärten wir einer ungläubigen Zöllner-Miene die Bestimmung unseres Flaschenkontingents, als wir jedoch den Namen Kurt Aeschbacher fallen ließen, fand ein Gesichts-Sonnenaufgang statt und wir durften mit besten Grüßen beladen weiter. Kurt Aeschbacher ist eine DER Schweizer Fernsehgrößen und wir hatten die Ehre, am Freitag in seiner Show aufzutreten (Ausstrahlung am kommenden Donnerstag auf SF1), parallel beging der Kurt seinen 60. Geburtstag, welcher gestern Abend in gebührendem Rahmen in der Züricher „Labor-Bar" gefeiert wurde - mit uns als einem der wohl gewählten Showacts. Es war eine Klasse-Fete. Wir müssen jedoch zugeben, dass wir gestern einen ziemlichen Tollpatsch-Tag hatten: Trotz aller eindringlichen Hinweise rummste Endie kurz vorm Auftritt doch gegen die gefährliche Wendeltreppenstufe - durch ´s nicht mehr ganz so dichte Haupthaar blieb die Wunde auch einigen Leuten in der ersten Reihe nicht verborgen. War aber halb so schlimm, verblutet ist er nicht. Später erschlugen dann Frank und Peter beinah einen Barkeeper von der Balustrade herunter mit einer Nachtischgabel, während Fritze die sicher nicht billigen Stiefel einer jungen Dame durch einen wie zufällig wirkenden Tischrempler mit Kerzenwachs überzog. Sie nahm ´s locker, da sie nicht wie geplant das Paar aus Wildleder angezogen hatte... Und all das passierte, bevor wir herausfanden, dass der Bruno an der Bar „White Russians" mixen konnte, wie sie selbst der „Dude" nicht besser zustande bekäme. Was immer wir anschließend noch anstellten, es entzieht sich unserer Erinnerung. Daher wissen wir auch nicht, warum Frank heute früh Kerzenwachssträhnen in der Frisur hatte. Fritze war ´s nicht, den hatten wir nach seiner Aktion rechtzeitig ins Bett komplimentiert. Auch sonst waren an Frank keinerlei Spuren abnormer Party-Ausschweifungen festzustellen. Falls hier jemand mitliest, der Näheres weiß, möge er uns eine Email schreiben.
In Osteuropa kann es Vegetariern passieren, dass deren Wunsch nach fleischlosem Essen durch Auftischen von Geflügel entsprochen wird. Dazu passend folgender Bestellvorgang beim Autobahn Burger King - Endie: „Ein Big King und ein großes Bonaqa, bitte!" - Bedienung: „Cola Light?"
Mineralwasser geht wohl nicht so oft übern Tresen. Unsere Fast Food-Empfehlung: Im Umkreis der Züricher „Labor-Bar" befindet sich ein Kebab-Laden namens „New Point", dessen Angebot uns bei Tag und bei Nacht rundum überzeugte. Wir hoffen, er ist Teil einer Imbiss-Kette, die möglichst schnell massiv expandiert und die etablierten Platzhalter rigoros verdrängt. GlasBlasSing Quintett-Favorit: der (oder das?) Lamm-Pepito.
Freitag-24-Oktober-2008
Umso schöner lief es dafür heute - wir haben bereitwillig während und nach dem Soundcheck über unser Berufsleben Auskunft erteilt, anschließend ließen wir den Abend im gut bestückten „TiF" bombig ausklingen. Heute Abend gibt es um 19:30 Uhr bei „Buten un Binnen" auf Radio Bremen TV eine Zusammenfassung der Ereignisse. Wiederholt wird die Sendung generell am Folgevormittag um 10:30 Uhr auf N3, außerdem gibt es einen Podcast-Service auf der Radio Bremen Homepage, es ist also unmöglich, den Beitrag zu verpassen.
Wir schauen ´s uns auch an und zwar mittels letzterer Variante, denn wir werden morgen Abend in Zürich sein, beim Herrn Aeschbacher vom Schweizer Fernsehen. Diese Sendung wird am 30.10. ausgestrahlt und wir sind schon sehr gespannt, wie wir uns beim „Beckmann" oder wahlweise auch „Kerner" der Schweiz schlagen werden.
Donnerstag-23-Oktober-2008
Die haben sich wie im letzten Jahr lieber vor der Halle auf dem „Freimarkt" (drittgrößte Kirmesveranstaltung Deutschlands laut Info Oktober 2007) in unzähligen Fahr- und Fressgeschäften die Mägen ruiniert oder Werder beim dritten Champions-League Remis zugeschaut. Ist ja auch legitim. Uns gefiel der Gedanke, dass dem Einen oder Anderen im Publikum erst gegen Ende der Show aufgegangen sein könnte, dass er sich verirrt hatte und gar nicht wie vermutet in der Geisterbahn gelandet war, sondern in einer Kleinkunstveranstaltung... Schauder...
Das Fernsehteam von Radio Bremen ist - völlig unentschuldigt - weder zum Soundcheck noch zum Auftritt erschienen, was vielleicht ganz gut war, denn der frühe Ritt auf der Spiekerooger Fähre saß uns noch ganz schön in den Knochen, vor allen Dingen in den Gesichtsknochen. Wer das in der Region Bremen überprüfen möchte, schaut Anfang November den ganzen Tag „Center TV", und zwar die Sendung mit dem Sascha. Da sitzen wir dann rum, erzählen und spielen was. Das allein wäre nun nicht weiter interessant. Wir haben ja schon in ein paar anderen Fernsehshows rumgesessen bzw. erzählt und gespielt. Interessant ist, dass es sich um unseren ersten Fernsehauftritt handelt, in dem wir nicht in unsere bunten Uniformen gehüpft sind, sondern uns in Zivilgarderobe vor die Kameras gehockt haben - Möhre hat seine Locken sogar in einem schwarzen Wollerzeugnis versteckt - wir sind gespannt, ob es Reaktionen darauf gibt.
Warum wir die Hemden nicht anhatten? Keine Zeit, die Dinger noch mal zu bügeln - sie waren vom frühen Fährtransport nach zerknitterter als unsere Antlitze.
Mittwoch-22-Oktober-2008
Im Gedächtnis hing uns noch der feine Auftritt von gestern Abend im Spiekerooger „Künstlerhaus", ebenso die köstlichen Salatvariationen mit dreierlei Fisch. Manch einer von uns nahm erstaunt zur Kenntnis, dass stinknormaler Seelachs auch ganz anders schmecken und aussehen kann.
Jetzt sind wir schon in Bremen und haben hier neben der Show im „Schlachthof" heute Abend ein umfangreiches Medienprogramm zu absolvieren. Nachher müssen wir zum regionalen „Center-TV", dann kommt ein Fernsehteam von Radio Bremen zu Soundcheck und Auftritt und morgen Mittag passt dann Name und Funktion auch zusammen und wir sagen bei Radio Bremen im Radioprogramm Nr 4 „guten Tag".
Anschließend sind wir in Bremen bestimmt bekannter als Willi Lemke und morgen Abend in Bremerhaven platzt das TiF aus allen Nähten. So soll ´s sein.
Sonntag-19-Oktober-2008
Sonnabend-18-Oktober-2008
Unser Auftritt lief recht gut, da zur Veranstaltungsreihe „Kultur in Rheinstetten" jedoch traditionell sehr viele traditionelle Kabarettisten gebucht werden, gab es am Ende ein paar Stammbesucher im Publikum, die sich partout nicht auf ´s Mitschunkeln einlassen konnten, aus politischen Gründen, aus Gründen einer lebenslang eisern eingeübten Haltung, die nicht schunkel-kompatibel ist.
Wir akzeptieren das. War ja dennoch ein allseits schöner Abend, obwohl wir sehr schnell den Weg ins Bett gesucht haben. Das ist aber nach einer 7stündigen Anfahrt normal, die unser neuer Bus übrigens äußerst souverän absolviert hat. Wir freuen uns über das Mehr an Stauraum - auch für unsere Gliedmaßen - möchten uns aber von hier aus noch mal ganz herzlich bei unserem alten Bus für seine treuen Dienste bedanken. Er war in knapp 2 Jahren nicht ein Mal krank, hat uns vor Regen und Sonne geschützt und immer wieder nach Hause gefunden. Wir wünschen einen erfüllten Lebensabend in einer fürsorglichen Familie mit kurzen Wegen und viel Fahrgefühl.
Donnerstag-16-Oktober-2008
Wenn alles wie verabredet läuft, bekommen wir heute Abend unseren neuen, etwas größeren Bus, in den dann auch die neu entwickelten Flascheninstrumente passen, die wir für die neuen Songs entwickelt haben, so dass wir auch außerhalb Berlins den einen oder anderen bisher nur beim „Kutter Buntes" gespielten Song aus dem Hut ziehen können.
Wird es einen 6. „Kutter Buntes" geben? Wir sagen ja, im nächsten Frühjahr, wenn wir wieder vergessen haben, wie viel Arbeit und Aufregung das jedes Mal mit sich bringt.
Sonntag-12-Oktober-2008
Und weil uns das mit ordentlich abgelieferten Sets nicht nur dann und wann mal unterlaufen zu sein scheint, behängt man uns heute Abend in Leipzig in der Moritzbastei mit dem „Nachwuchspreis 2008" in der Sparte Musik. Für 25 Minuten müssen wir dabei auch zeigen, dass diese Ehrung gerechtfertigt ist. Wir versuchen es erneut mit unserer erfolgreichen Strategie des „ein ordentliches Set abliefern"s.
Sonnabend-11-Oktober-2008
Wir grüßen derweil noch mal all die lieben Leute, die uns gestern im Bahnhof Langedreer in Bochum besuchten und den Abend nicht unwesentlich mit zur Blüte führten. Als Belohnung haben wir als zweite Zugabe eine Weltpremiere raus gehauen: „Musiker tanzen nicht" - das offiziell erst am kommenden Dienstag beim nächsten „Kutter Buntes" uraufgeführt wird. Ein bisschen müssen wir noch dran proben, ein paar fehlende Töne weniger hätten es schon sein können, alles in allem haben wir aber gar kein soo schlechtes Gefühl...
Es sind übrigens immer noch 10-15 Plätze zu vergeben. Wer ´s geografisch einrichten kann, schreibt einfach noch schnell ein Reservierungsgesuch an gbsqnews@googlemail.com und hört am Dienstag noch weitere 5 Weltpremieren.
Donnerstag-9-Oktober-2008
Die Flaschen waren porentief sauber, wurden am Dienstag noch vollständig ausgekocht, so dass nur frisches Wasser und schöne Musik drin waren. Leider haben wir die 1,5 l Cola-Flaschen auch in den Siedebottich geworfen, was eine Schrumpfung um nahezu 3 Halbtöne zur Folge hatte. Zum Glück spielen wir auf äußerst preisgünstigem Equipment...
Unsere Lieblingskumpels „Zärtlichkeiten mit Freunden" waren auch auf Norderney, weil sie um ihren Auftritt am Dienstag noch 2 Kitesurf-Tage drumgewickelt hatten. Wir haben uns zur Begrüßung und zum Abschied wie immer lieb gedrückt und uns zwischendurch wie noch immerer mit einem Haufen Quatsch die Taschen voll gehauen. Außerdem hat der Cordula beim Flaschenspiel einen kompetenten Bass auf dem D Null getutet - scheint dann ja wenigstens einer in der Truppe ein bisschen Musik im Blut zu haben...
Die Umstellung der Seite lief glücklicherweise ohne größere Katastrophen. Fein auch, dass weiterhin reges Interesse an unserem Newsletter-Gewinnspiel besteht.
Wenn wir gerade etwas zu monieren hätten, dann dies: beim nächsten Inselauftritt nähmen wir gern die Rückfahrt-Fähre um 12 Uhr mittags. 8:45 Uhr fügt sich nur sehr widerwillig in unsere Tour-Routinen ein. Möhre hat gleich mal ordentlich verpennt und uns gehörig ins Schwitzen gebracht, denn den nächsten freien Autoplatz auf der Fähre hätte es erst um 15 Uhr gegeben - dann stünde aber heute Abend in Herne kein entspanntes und gesoundchecktes GlasBlasSing Quintett auf der Bühne.
Diese Situation ließ sich glücklicherweise abwenden. Durch Cordulas Fernglas konnten wir sogar ein paar am Strand von Juist herumlümmelnde Robben beobachten.
Sonntag-5-Oktober-2008
Wir haben in den vergangenen Tagen alles frisch tapeziert und sind gerade noch dabei, die letzten Videos und Fotoalben in die neuen Regale zu stellen. Wir hoffen, alles hält und die neuen Tapeten kommen nicht gleich wieder von den Wänden runter. Wir haben im ganzen Haus ein paar neue Durchbrüche gemacht, um die Zimmer besser miteinander zu verbinden, außerdem haben wir die meisten Räume einem einheitlichen Einrichtungsprinzip unterzogen, damit sich unsere hoffentlich zahlreichen Besucher möglichst schnell in allen Zimmern zurecht finden. Wir fühlen uns schon ganz wohl in unserer neuen Hütte, werden aber in den nächsten Wochen gewiss noch das eine oder andere Möbel verrücken, dazustellen oder wegnehmen.
Falls euch irgendetwas auffällt, das nicht richtig funktioniert oder den Weg versperrt, geht doch einfach schnell ins Gästezimmer und hinterlasst uns eine Notiz auf der Pinwand.
Im Medienlabor in der Fotoabteilung möchten wir euch das Oktoberalbum ans Herz legen. Es beinhaltet unsere Schnappschüsse von euch am Ende jedes „Liedgut auf Leergut" Auftritts, wenn Peter immer sagt: „Ich zähle bis 3, dann reißt ihr die Arme hoch und Frank drückt ab." Nach dem Abdrücken, also Betätigen seiner Kamera, macht Frank dann jedes Mal den kessen Spruch: „Vielen Dank... und Tschüss!", worauf ihr sofort protestiert, denn ihr hattet uns ja gerade eifrig zu einer Zugabe herausgetrommelt, die wir dann natürlich auch spielen.
Nee, wat lustig jedes Mal.
Diese Galerie soll in Zukunft noch ordentlich wachsen. Am kommenden Mittwoch sind wir wieder entsprechend am Start und hoffen auf eure Teilnahme.
Vielen Dank... und Tschüss!
Sonntag-21-September-2008
Das lassen wir jetzt so stehen, da kann mal jeder in den nächsten 2 Wochen drüber nachdenken - so lang begeben wir uns nämlich von nun an in Urlaub. Den hamwer uns verdient, den nehmwer uns jetzt konsequent.
Wenn wir dann in der ersten Oktoberhälfte wieder loslegen, wird diese Seite generalüberholt sein - alles, was gut war, bleibt gut, alles was schlecht war, wird weggelassen oder durch was Obergutes ersetzt. Soweit unser Plan. Dieser umfasst außerdem den Unterpunkt, dass wir ebenfalls generalüberholt zurück auf die Piste springen. Wir stellen damit nicht irgendwelche kosmetischen oder gar chirurgischen Optimierungen unsererseits in Aussicht, auch werden wir beruflich die eingeschlagenen Pfade fortschreiten - dies jedoch mit frisch geladenen Akkus und frischem Zunder im Hintern.
„Tschüss, roter Fritz!", quietschten Janina und Anka zum Abschied. „Roter Fritz" - so hatten sie in Anlehnung an ihren Liebling des Abends Möhre getauft. Fritze selbst wollten sie nichts weiter als heiraten. Endie verstand aus der Entfernung statt „roter Fritz" jedoch „rosa Prinz", womit dann Peter gemeint gewesen wäre - eigentlich viel passender, wenn man sich vor Augen führt, dass es sich bei Janina und Anka um ca 10jährige Sonnenscheine handelte - die eindeutig was von Humor verstanden.
Sonnabend-20-September-2008
Moment. Nicht ganz. Die Pechsträhnensache muss auch noch zur Sprache kommen. Wir sind gestern Abend in Darmstadt glücklicherweise weitestgehend verschont geblieben. Nur das Intro ging fein in die Hose, weil unsere CD in Bergisch-Gladbach kaputt ging und die neu gebrannte Version etwas anders funktionierte, als Techniker Jörg es gewohnt war - deswegen unterlagen Fritzes Schauspielleistung und das Erklingen des Klospülungsgeräusches nicht der gewünschten Synchronität. Danach lief aber alles wie gewünscht.
Und da Darmstadt eindeutig in Hessen liegt, konnten wir blind davon ausgehen, dass unser deluxe-Fan Yannic sich sein geschätzt 87stes „Liedgut auf Leergut" nicht entgehen lassen würde. Und richtig: formidable Leistung auf Position 3 im Flaschenspiel und diesmal gab ´s als Präsent für jeden von uns ein Glas formidablen deutschen Markenhonigs, original von Yannics Großvater geimkert, welcher - unser Tierfreund Frank hat sich da umgehend erkundigt - glücklicherweise vom allgemeinen Bienensterben der letzten Jahre verschont geblieben ist. Uns fiel weiterhin auf, dass der Yannic ein gutes Stück gewachsen ist und wahrscheinlich schon beim nächsten Mal in der Lage sein könnte, Fritze körperlich zu verstehen zu geben, dass ihm sein dilettantisch vorgetragener „Euro durch die Tischplatte zaubern" Trick auf die Nerven geht.
Außerdem möchten wir noch dies loswerden: nachdem wir letztens das Oberhausener „Ebertbad" zu Recht für seine Extraklasse als Spielstätte in aller Öffentlichkeit in den höchsten Tönen gelobt haben, möchten wir die Darmstädter „Centralstation" in den gleichen Rang heben. So wünscht sich der Künstler seinen Arbeitsplatz. Nicht, dass wir ansonsten nur Schlechtes erleben - aber wenn ´s mal den entscheidenden Tick besser als „sehr gut" ist, dann sollte man das ruhig laut sagen.
Freitag-19-September-2008
So fanden wir uns eben mit der Situation ab, dass es dann wohl doch ein guter Auftritt war und lenkten unsere Konzentration auf andere Dinge. Zum Beispiel auf die geübten Hände des Kollegen Sascha Grammel, der uns aus nächster Nähe mit seinen Zaubertricks foppte. Vor allen Dingen Fritze entwickelte lebhaftestes Interesse und musste sich sehr beherrschen akzeptieren zu können, dass ihm die Tricks nicht verraten werden dürfen.
Gerade sitzen wir in der Garderobe der „Centralstation" in Darmstadt und schauen Fritze dabei zu, wie er einen Euro durch die Tischplatte zu zaubern versucht.
Donnerstag-18 September-2008
Erstes „Ach so": Das Aachener „September Spezial" ist eine open air Veranstaltung, Herbstwetter hin oder her, draußen spielt die Musik. Der größte Nachteil bei pünktlich einsetzender Herbstwitterung ist jedoch niemals die Außentemperatur, sondern die hartnäckige Kühle in geschlossenen Räumen, die noch nicht mit Fernwärme bedacht werden, weil der Versorger sagt: „geheizt wird erst ab Oktober oder wenn 3 Tage hintereinander irgendein ungewöhnlicher Kälteeinbruch zu verzeichnen ist." Da ist er rigoros, der Versorger. Wir haben zur inneren Beheizung ein wenig geprobt und frühzeitig und aufwendig unsere Hemden gebügelt, so ließ es sich ganz gut ertragen.
Zweites „Ach so": Das Auftrittsareal kam uns doch sehr bekannt vor. Im August 2006 wurden unsere Dienste in Aachen schon einmal in Anspruch genommen, damals aber noch im Bereich Straßenmusik anlässlich der „Weltreiterspiele". Inzwischen haben wir uns nicht nur von der Straßenecke mit dem Brunnen, an dem allen Figuren die Gliedmaßen verdrehen kann, bis auf die große „Hof"-Bühne hochgearbeitet - die Garderobe im Keller wurde im September 2008 durch einen großen, hellen Raum im ersten Stock ersetzt. Wenn jetzt noch die Heizung an gewesen wäre... wo doch die Stadtwerke Aachen einer der Hauptsponsoren der Veranstaltungsreihe sind...
Immerhin belieferten sie die Bühnenscheinwerfer mit ordentlich Strom, so dass es dann wenigstens auf der Bühne ausreichend kuschelig und angenehm war. Noch angenehmer waren die schätzungsweise 1000-1500 Leute davor, die uns auch bei kalten Scheinwerfern ordentlich eingeheizt hätten.
Schöner hätten wir uns den Abschluss der open air-Saison nicht vorstellen können.
Wir haben noch mal ganz genau im Tourplan nachgesehen, um in diesem Punkt ganz sicher sein zu können.
Mittwoch-17-September-2008
Hochrote Köpfe haben wir auch gestern Abend im „Bergischen Löwen" nicht bekommen. Zum einen hingen die Scheinwerferbatterien diesmal in angenehmer Entfernung, zum anderen haben wir einen ordentlichen Auftritt abgeliefert, so dass sich auch niemand von uns anschließend schämen musste.
Gleiches nehmen wir uns für heute Abend im Aachener „Hof" noch einmal vor. Ein Blick in den Straßenatlas gibt außerdem vereinzelter, bandinterner Hoffnung Nahrung, dass die Aachener Landschaftsplanung Jogger-freundlicher als die in Bergisch-Gladbach gestaltet wurde.
Donnerstag-11-September-2008
Beim nächsten Mal dürften dann die Mütter ihre Kompetenzen an der Flaschenöffnung demonstrieren. Unser Vorschlag: bei künftigen Familien- oder Freundeskreisfeiern werden die Vatis für die Rückfahrten eingeteilt, dann können die Muttis in geselliger Atmosphäre angemessen proben.
Im Rückblick nicht unter den Tisch fallen lassen wollen wir unsere Teilnahme an der Premiere von „Spiderworld", der neuen Show unseres geschätzten Kollegen - na wie heißter wohl? Jenau: Spider - in der Berliner „Bar jeder Vernunft" vom vergangenen Montag, denn die kann ebenfalls mit guten Ergebnissen aufwarten. Trotz des einen oder anderen Gastkollegen mit schlecht justierter innerer Uhr funktionierte die Veranstaltung vorzüglich. Spider las seene Jeschischten voa, dazwischen machte der Rest von uns - mal kürzer, mal länger - seinen spezifischen Quatsch. Wer gerade keinen Quatsch machte, stopfte sich hinter Bühne exquisit gefertigte Schnittchen-Variationen in den Hals. Von irgendwas muss man ja leben...
Ein Hinweis noch an die Dame, die am Eingang ihre Karten losschlagen wollte: es macht sich besser, wenn man wenigstens weiß, wie die Show heißt, deren Tickets man an vermeintlich Interessierte verscherbeln will - „Spidermanworld" - Publikum mit derlei Vorlieben war am vergangenen Montag eindeutig nicht vor Ort.
Sonntag-7-September-2008
So wie im Newsletter angekündigt lief die Angelegenheit am Freitagabend im Oberhausener „Ebertbad" auch: vorbildlich organisiert, alles an seinem Platz, jegliche Nuancen dem viel reisenden Berufskunstschaffenden angepasst. Ein Garderobenkühlschrank, der vom hanseatischen „Astra" bis zu bajuwarischen Weißbieren rundum die Geschmäckerpalette abdeckt, bereits im Vorfeld anhand unseres Technik-Riders justierte Scheinwerfer, ein Restaurant-Abendessen zur Stärkung vor der Show - wir fühlten uns umsorgt, als wären wir Jennifer Lopez.
Ebenfalls am Freitag in Oberhausen vollzogen wir die erstmalige Live-Präsentation unserer großen Gewinnaktion: Abonniere unseren Newsletter und nimm an der Verlosung eines GlasBlasSing Quintett Privatauftritts teil. Wer gerade jetzt zum ersten Mal davon hört, schwenkt sein Pupillenpaar in den linken Bereich dieser Seite und handelt bei Interesse anhand der Richtlinien.
Der Lostopf ist bereits gut gefüllt. Wir geloben brutalstmögliche Seriosität bei der Gewinnermittlung und -einlösung. Sollte es uns bis fast nach Slowenien ins Kärtener Hinterland verschlagen, dann tun wir dies gern. Sei es das Wallis in der Schweiz, sei es West-Helgoland, sei es Nord-Usedom, sei es Südtirol oder Ostwestfalen - wir stehen zu unserem Wort und erscheinen vor Ort.
Gestern Abend haben wir in Gelsenkirchen eine Aufgabe übernommen, die wir als herausragende Akteure unseres Kunstbereichs immer gern entgegennehmen. So wie sich der Betreiber eines neuen Autohauses sicherlich zur Eröffnung keinen besseren Taufpaten als Michael Schuhmacher vorstellen kann, greift der Betreiber eines neu zu eröffnenden Getränkemarktes, wenn er es sich leisten will und kann, selbstverständlich zu uns, den Michael Schuhmachern des Flaschenmusikzirkus. Zumindest optisch war Michael Schuhmacher gestern ebenfalls im Buerscher Getränkemarkt dabei - per Konterfeit mit fittem Lächeln eine ganz bestimmt hocheffektive Energybrause bewerbend.
Was für ein Wochenende: am Freitag wie Jennifer Lopez behandelt, am Sonnabend Michael Schuhmacher-like unseren Sport und seine Fachgeschäfte promoted.
Guter Schnitt.
Sonntag-31-August-2008
Einige schwerstabhängige Schwaben haben alle Sieben gerade sein lassen und ihr hart erarbeitetes Geld in eine Reise um den halben Bodensee investiert, nur um uns bei der Arbeit zuzugucken. Leute gibt ´s...
... z.B. haben wir uns am vergangenen Donnerstag an einer Benefizaktion in Berlin beteiligt, zu der auch bekannte Medienwesen wie Fady Maalouf oder unser Fernsehgarten-Kumpel Ross Anthony erwartet wurden. Während uns die einbestellten Fotografen mit unseren Flaschen ablichteten, bemerkten wir auf einmal einen jungen Mann in unserer Mitte, den wir nicht kannten. Ross Anthony war es nicht, denn den würden wir wieder erkennen. Hinterrücks geschickt ins Bild geschlichen hatte sich, wie er uns anschließend auf Nachfrage mitteilte, der Serafino aus dem Big Brother Haus. Wir haben ´s am nächsten Tag im Internet überprüft, es war tatsächlich der echte und wahre Serafino aus dem Big Brother Haus! Die im Steckbrief angegeben 1,76 m Körpergröße muss er wohl mal am Morgen gemessen haben, gegen 17 Uhr schien die Wirbelsäule dann doch schon wieder etwas gestauchter. Was wir aber auf ´s Wort glauben, ist die biografische Selbstauskunft, dass er mal auf Mallorca in einem Hairstyling Studio gearbeitet hat, bei dem Udo Walz Miteigentümer ist. Das wertet das gemeinsame Foto dann noch ein bisschen mehr auf.
Noch mal Österreich: In den letzten Wochen mussten wir unserem Publikum vor „Hit The Road, Jack!" immer erklären, dass wir in einer komplizierten Trainingsprozedur eine leere Orangina-Flasche zum ersten Ton im Basslauf umerziehen mussten, weil unser letztes Exemplar 0,25 l Blaufränkisch bei einem unglücklichen Bühnenunfall sein Leben einbüßte. Die tapfere Interims-Orangina hat ihre Aufgabe sicherlich bravourös gemeistert, doch gestern konnten wir uns im Spar in Hard wieder ausreichend mit Originalen versorgen. Damit ist die österreichische Landsmannschaft in unserem internationalen Flaschenensemble wieder komplett.
Sonntag-17-August-2008
Unsere Auftrittsorte an diesem Wochenende hörten auf die Namen Hameln und Datteln. So nebeneinander geschrieben sehen sie aus wie inzwischen ungebräuchlich gewordene Mundartbezeichnungen für wie auch immer aussehende Tätigkeiten - „Wir haben nicht lang gehamelt, sondern sofort ordentlich drauflos gedattelt!" So in etwa ließe sich unsere Vorgehensweise gestern Abend in Hameln und heute Nachmittag beim Dattelner „Kanalfestival" beschreiben - zweimal von Erfolg gekrönt, wie alle Nichtanwesenden im Gästebuch überprüfen können. Auch das Wetter spielte mit, so wie in Datteln hinter unserer Bühne eine Musikanlage, die mit „Hölle, Hölle, Hölle" bzw „Joanna, geboren, um Liebe zu geben"-Artigem gefüttert war, was uns aber nur kurzzeitig irritierte. Wir ließen uns nicht die Tour verdatteln, sondern haben ganz souverän weitergehamelt.
Noch ein Stellungnahme zur „Songs an einem Sommerabend" Ausstrahlung vom vergangenen Freitag: Wir hätten uns beim Bodo Wartke Lied eine etwas bessere Aussteuerung der Ploppflaschen gewünscht, ein paar mehr obere Frequenzen und es hätte etwas weniger vermulmt und etwas mehr in tune geklungen (denn die Ploppis waren tatsächlich perfekt gestimmt). Aber wollen wir nicht in kleinliches Mucker-Genörgel verfallen. Der Fernsehsound der ersten beiden Songs war vorbildlich. Fritzes eklatanter Aussetzer im zweiten „Lalelilolu"-Intro ist beinah nicht aufgefallen, weil er die richtige Entscheidung traf und gar nicht erst versuchte, schnellstmöglich wieder weiterzuspielen. Beim Zuschauen stiegen schöne Erinnerungen an 3 lange Sommertage auf der Banzer Klosterwiese auf. Wir senden an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich ein Dankeschön in Richtung Bodo Wartke, denn er hat dafür gesorgt, dass wir mitmachen durften.
Falls dies hier jemand liest, der gerade (es ist jetzt 18:55 Uhr) auf der A2 Richtung Berlin unterwegs ist und demnächst die Ausfahrt „Hämeler Wald" in der Nähe von Peine zu passieren gedenkt, empfehlen wir ihm, davon Abstand zu nehmen und das Gebiet weiträumig zu umfahren - es sei denn, er steht auf 8 km Staus.
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