So viel Zeit muss sein. Die Themen der heutigen Sendung:

Kutter Buntes, Süddeutschland, MDR Fernsehen.

Beginnen wir jedoch an den letzten Eintrag anknüpfend mit dem BKA in Berlin. Unser wochenlanges Aufmerksamkeitsgeheische und öffentliches Rumgepose hat sich ausgezahlt, wir bedanken uns für 4 Mal regen Zuspruch und einen gelungenen Einsteig auf einer der renommiertesten Berliner Kleinkunstbühnen. Wer jetzt aber denkt, dass uns das schon zufrieden stellt, dem müssen wir sagen: Nein! Wir wollen mehr! Gebt uns eine noch größere Herausforderung! Viola, hier ist sie: Wir möchten am 23.11.07 den Postbahnhof voll bekommen. Richtig, den Postbahnhof, voll, mit Menschen. Das können ruhig alle wissen.

Nicht weit entfernt vom Postbahnhof befindet sich das Eastern Comfort Hostel Schiff. Das bekommen wir zum Glück jetzt schon voll. Mehr Menschen hätte man am vergangenen Donnerstag zum zweiten „Kutter Buntes“ nicht in die Lounge schieben können. Ein weiteres Mal lagen wir bei der Auswahl unserer Stargäste absolut richtig, und einige der neuen Songs haben sich, gemessen an euren Reaktionen und unseren Eindrücken beim Spielen, bravourös für den Perspektivkader unseres zweiten Programms qualifiziert. So haben wir uns die Show ursprünglich gedacht, fein, dass das auch so funktioniert. Wir planen für dieses Jahr noch eine weitere Ausgabe, bis dahin wird ´s aber sicherlich Oktober werden. Am Ende des Jahres wollen wir dann eine Art „Best of“ Show auf die Beine stellen. Wir hieven noch einmal die beliebtesten Lieder und Stargäste auf die Bühne, und nicht genug damit: am Ende des Abends hängen wir uns richtige Instrumente um und zielen mit handgemachter Soulmusik erbarmungslos auf euer Tanzzentrum. Natürlich findet das dann in einer geräumigeren Location statt. Wir sagen rechtzeitig bescheid.

Innerhalb von acht Wochen mal eben so sechs neue Flaschenlieder bühnenreif zu bekommen ist gar nicht so einfach, wenn man dauernd durch die Gegend fährt und ein aktuelles Programm aufzuführen hat. Die Songs für die „Kutter“ Show letzte Woche haben wir überwiegend in süddeutschen Hotelzimmern einstudiert. Jetzt könnte jemand aufstehen und sagen: „Na, so hat ´s aber auch geklungen!“ Er kann ´s aber auch sein lassen. Wir bedanken uns für die Geduld von Personal und Gästen. Sollte das Getute gestört haben: es war für einen guten Zweck.

Und dann stand mal wieder eine große Fernsehshow auf der Agenda. Der „Grand Prix der Thüringer“, in welchem die sieben größten Errungenschaften dieses schrulligen Waldvölkchen ermittelt werden sollten. Dazu hatte man sich den verdienten Thüringer Brummbären Gunther Emmerlich als Moderator nebst einer Schar hochkarätigster Unterhaltungsnasen eingeladen. Und uns. Wir promoteten den gebürtigen Eisenacher JohSeb Bach mit einem seiner beliebten Menuette. Es lief ganz gut. Uns fiel in der Liveshow im Gegensatz zur Generalprobe während der Anmoderation keine Flasche um, auch schafften wir es, die Töne exakt an den dafür vorgesehen Stellen zu spielen. Als größte Thüringer Errungenschaft wurde am Ende nicht die Geburt des Herrn Bach, nicht die Erfindung des Gartenzwergs, sondern die Erfindung des Kindergartens ausgezeichnet. Zwischendrin war die Show bis unter die Decke voll gepackt mit Thüringer Aushängeschildern wie Ute Freudenberg und der „Familie Dr. Kleist“, handfesten Weltstars wie Abi Ofarim und Elmar Tino, Quatsch, Al Martino, der österreichischen Protestsängerin Antonia, die die momentane Lage im nahen und mittleren Osten kongenial in einen griffigen Refrain zu verpacken wusste: „Hände hoch, Hände runter, Hände nach vorne und wieder hoch!“ Gegen Ende kam dann auch noch das international bedeutende Tanz- und Gesangsensemble US 5 in die Werner-Aßmann-Halle Eisenach und zeigte anspruchsvolle Choreographie zu packend arrangierter Musik. Vor ihrem Auftritt sprangen die kleinen Racker ständig hoch motiviert durch die Backstageflure und sangen sich mit Michael Jackson Fiepsstimme für ´s Playback ein, nach ihrem Auftritt und dem finalen „Rennsteiglied“ mit allen Beteiligten huschten sie flugs in ihren abgedunkelten Van und zurück in die große, weite Popwelt. Die Sendung war so voll gepackt, dass der MDR für die 90minütige Wiederholung am Sonntagmittag auf einige Beiträge verzichten musste. Es traf unter anderem auch US 5 und uns, dabei hatten wir doch schon die älteste Musik des Abends gespielt... naja,... gegen Protestsongs kommt man halt nicht an...

Wenn alles gut geht, könnt ihr hier morgen eine neue Galerie angucken. Wir sind dann schon fast wieder unterwegs. Bevor es erneut in den Süden geht, zieht ´s uns erstmal Richtung Norden, nach Bremerhaven. Kommt doch entsprechend vorbei. Da es sich überwiegend um Open Air Auftritte handelt, blicken wir natürlich gespannt auf eins, verehrte Zuschauer:

Das Wetter

bis dann

Das GlasBlasSing Quintett

Do-21-06-2007

Gerade sind wir von der fete de la musique zurück und haben unsere Klamotten zum trocknen auf die Leine gehängt – astreines Festivalwetter da draußen, wie sich das gehört. Während unseres Auftritts hat die Regenintensität aber für alle spürbar eindeutig nachgelassen. Wir bitten, dies allseits zur Kenntnis zu nehmen…

Im letzten Eintrag haben wir eine neue Galerie versprochen, geradezu „garantiert“ haben wir die – deswegen steht da wohl auch Garantie statt Galerie… hat ´s jemand bemerkt? Dann hätte er uns das auch ruhig mal mitteilen können! Es scheint, die Hitze- und Gewitterwechselspiele dieser Tage machen die Bevölkerung recht träge. Im Gästebuch lässt sich daher auch nur ausnahmsweise mal wer blicken. Das ist schade. Wir werden dennoch nicht die Praxis anderer online präsenter Kollegen adaptieren und uns anonym selbst Feedback hineinschreiben. Das ist ja nun eindeutig euer Job, Freunde! Mal nicht so schüchtern!

Nun gut, die neue Galerie ist inzwischen fertig und darf hier Pop-up erlauben, bitte. angesehen werden.

Eine weitere ist gerade in the Mache und wird diesen Monat noch raus gehauen.

Ebenso können wir endlich den Termin der neuen „Ein Kutter Buntes Show“ verkünden. Es ist der 12. Juli und wir haben eine feine Kompanie Stargäste verpflichten können, einer so großartig und toll wie der andere. Wir freuen uns auf den Besuch von Bodo Wartke, Volker Strübing und 4XSample. Weitere Information findet ihr unter „Programm“, Sitzplätze reservieren kann man von da aus selbstverständlich auch.

Wie wird unser Beitrag zum Gelingen des Abends aussehen? Wir denken, wir können da eine wohl gewählte Schar neuer Songs aus den Kästen holen. Unsere Handwerksabteilung war auch sehr fleißig und hat ein paar ansprechend gezimmerte Apparaturen zu präsentieren, die unsere Qualitäts-Flaschenmusik noch bekömmlicher machen werden. Also, wenn wir an dem Abend nicht sowieso schon da wären – wir würden uns das auf keinen Fall entgehen lassen! So ehrlich muss man schon sein.

Wer groß ankündigt, muss aber auch absagen können. Der „Crenature Day“ am 7. Juli im Berliner Olympiastadion fällt aus. Deswegen gehen wir auch nicht hin. Dafür sind wir am 8. Juli mal wieder im MDR Fernsehen. In Eisenach spielen wir live unser Bach-Menuett anlässlich des entsprechenden Jubiläumsjahres. Gunter Emmerlich ist auch da. Wir hören, er möchte auch noch etwas mit uns singen. Wir sind gespannt, wie das wohl klingen wird.

Unsere Berliner BKA-Termine in der nächsten Woche finden weiterhin unumstößlich statt. Danach ist mit „Liedgut auf Leergut“ in Berlin aber erst mal bis Ende August Ruhe. Das soll jetzt nicht wie eine Drohung klingen – auch wenn es wie eine Drohung klingt. Wir plädieren für einen sofort einsetzenden Ansturm auf die Restkarten. Zur Bekräftigung dieses Gedankens werden wir in der nächsten Woche 1-2 Mal raus nach Potsdam zu Radio 1 fahren und „representen“.

Für den Moment scheint alles gesagt, wir möchten euch nur noch schnell die besten Wünsche und Grüße, auch im Namen unserer Angehörigen, übermitteln.

Euer GlasBlasSing Quintett

Di-05-06-2007

Hier müsste mal wieder ein Eintrag hin, dachten wir so. Also haben wir schnell das Nähkästchen aus dem Bus geholt, damit ihr mal reinlinsen könnt. Es finden sich dort hauptsächlich Bilder von grauen Betonbändern mit weißen Streifen drauf und blauen Schildern drüber, weiterhin sich sehr ähnelnde Schnappschüsse diverser Autobahntankshops, Hotelfrühstücksbuffets und Soundcheckimpressionen – Peter singt 15 Minuten wahlweise „Don´t Be Cruel“ oder „All Shook Up“, Endie mal ploppen, Fritze mal ploppen, GlasBlasSingDing Rhythmusflaschen checken, „mach mal mehr Bass ins zweite Mikro von links“, „nee, is schon voll auf“, „glaub ich nich“, „wenn ich ´s doch sag“,… so was eben, naja…

Zwischendrin sind aber auch ein paar schön bunte Bilder drin. Zum Beispiel aus Bielefeld vom „Leinewebermarkt“, da haben wir die Kollegen „Zärtlichkeiten mit Freunden“ endlich mal persönlich kennen gelernt. Brüderschaft haben wir noch nicht miteinander getrunken, sondern lieber eine Unmenge Bier. Und dann haben wir auf der Bühne „Schweinelebermarkt“ gesagt… hihi…, wir sind schon ´n paar Ulknudeln, wa…?

In Hilchenbach durften wir in einem riesigen Zelt zur Geisterstunde eine Varieté-Nacht beschließen. Es gab vorher gut zu essen und zwei riesige Zelte weiter ein Leute-völlig-außer-Rand-und-Band Konzert unserer diesjährigen Eurovision-Hoffnung Cice Rogero. In dieses Zelt wollen wir auch mal, da sieht man von weitem unser Verschwitzheitsstadium nicht so dermaßen wie letzten Dienstag im Zebrano in Berlin. Endie hat die ganze Pause gebraucht, um sein Hemd wieder trocken zu fönen. Glücklicherweise machen wir im Zebrano den Sommer über Pause und ziehen Ende Juni ins geräumigere BKA um. Wir würden uns sehr über den einen oder die andere freuen, die einfach mit uns mitziehen. 27., 29., 30.6. und 1.7., einer der Tage sollte sich doch einrichten lassen.

Noch was im Nähkästchen? Ach, das letzte Wochenende. Als aufstrebende Künstler wird man ja auch mal an Orte eingeladen, an die man sich aus eigener finanzieller Kraft noch nicht wagen kann. Wir durften im Arosa Hotel am Scharmützelsee mal so was von volle Hütte abwellnessen, dass uns abends beim Auftritt anfangs so ein bisschen der Zunder im Gesäß fehlte. Doch dann haben wir uns zusammengerissen und es noch ganz ordentlich zu Ende gebracht. Ein auch anwesender, verdienter Komiker des Volkes gratulierte uns dann sehr herzlich zu diesem nicht mehr vermuteten Comeback. Interessant war zu sehen, dass er sich privat nicht mit Hasenpfötchen vor der Brust fortbewegt und auch nicht einmal lauthals „Hollalahutie“ oder „Jaaaa“ von sich gab. Wir waren beruhigt.

So weit der Blick zurück. Vor uns liegt neben dem BKA-Reigen am Ende des Monats und natürlich so manchem interessanten Gastspiel dazwischen ein Auftritt beim „Crenature Day“ am 7. Juli im Berliner Olympiastadion. Da werden ja hinter den Kulissen die tollsten Namen gemunkelt, wer da noch auftritt. Wir hoffen auf vielfältigste Schnappschüsse, die wir dann selbstverständlich hier ausstellen werden. Die Schnappschüsse, die sich inzwischen wieder angesammelt haben, gibt ´s in circa einer Woche exakt hier in einer neuen Garantie zu begutachten. Wir würden uns freuen, wenn ihr euch dazu entsprechend einfindet.

Bis dahin vertreiben wir uns die Zeit in Hannover, abends im GOP, und tagsüber wird fleißig an neuen Songs für den nächsten „Kutter Buntes“ geübt. Von nix kommt nix, so sieht ´s nämlich aus.

Wir verneigen uns

Das GlasBlasSing Quintett

Mi-16-05-2007

So. Wo fangen wir an… Am besten von hinten nach vorn:

Bei allen uns hoffentlich noch immer Wohlgesonnenen, die sich vergangenen Sonntag umsonst nach Sehnde bemüht haben, möchten wir uns für die Absage des Auftritts entschuldigen. Wir haben leider auch erst sehr kurzfristig davon erfahren und konnten die Dates nicht mehr entsprechend aktualisieren. Angebliche Aussagen, wir hätten den Auftritt selbst abgesagt, treten wir entschieden entgegen. Sollte jemand vor Ort so etwas behauptet haben, so möge er sich in Grund und Boden schämen und uns fürderhin besser nicht unter die Augen treten.

Die „lange Nacht der Theater“ im GOP in Hannover – also, ihr Menschen in Hannover: das waren ja brasilianische Euphoriewerte! Bewahrt euch das bitte bis zu unserer Rückkehr im Juni auf. Ähnlich großzügig im Verteilen von Anerkennung durften wir die Menschen in Lutterbek kennen lernen, vielen Dank noch mal, vor allen Dingen an Strupp und Wolfgang, ihr habt da einen feinen Laden stehen.

Chronologisch sind wir jetzt bei „Ein Kutter Buntes“ vom vergangenen Donnerstag angelangt. Wir trauten uns mit geballtem neuen Material auf eine Bühne, um mal zu gucken, was das so macht. Ihr habt euch geballt davor gesetzt, um mal zu gucken, was wir da so machen. Wir haben mit Spider, Jochen Falck und Hans Krüger (Sebastian Krämer musste leider kurzfristig absagen) drei tolle Gäste eingeladen. Ihr habt sie zu Recht frenetisch beklatscht. Wir haben von euch viel nützliches Feedback bekommen. Zum einen war wohl doch nicht jedem klar, dass diese Show nicht unser neues Programm sein soll, sondern lediglich ein erster Schritt auf dem Weg dahin. Dieser Weg wird lang und kurvenreich, und wir wollen ihn frühzeitig beschreiten. Euch möchten wir circa alle 2 Monate dazu einladen, uns ein bisschen zu begleiten und euch zu äußern, wie ihr das so findet. Die meisten von euch fanden es diesmal anscheinend ziemlich amüsant, obwohl wir uns unter anderem den Begriff „B.Z.-Humor“ gefallen lassen mussten. Tss-tss… Nun, wir haben mittlerweile analysiert, wie es zu diesem Eindruck kommen konnte, sind aber gerade mit den entsprechenden Songs nach wie vor im Reinen.

In Ausgabe Nummer 2, wir gehen zurzeit von einem frühen zweistelligen Julitag aus, gibt es eine schöne handvoll neuer Nummern, an denen wir seit gestern basteln. Und die Stargäste werden natürlich wieder aus der obersten Kategorie sein.

Mehr dazu in den nächsten Tagen, denn dann gibt es höchstwahrscheinlich noch was ganz besonderes anzukündigen.

Wichtig bleibt weiterhin der Hinweis, dass wir das BKA in Berlin am 28., 30., 31.6. und 1.7. voll bekommen müssen. Erzählt ´s bitte fleißig rum.

Jetzt noch diese Eckdaten: Letzten Dienstag haben wir in Duisburg in dem Hotel übernachtet, in welchem sich die italienische Nationalmannschaft letztes Jahr in Weltmeisterform wohnte. Wir hoffen, irgendwas hat abgefärbt. Frank und Endie, die alten Gladbacher, sind dort auf Horst Köppel und Reiner Bonhoff gestoßen. Selbstverständlich wurden beide rücksichtslos vor die Kamera gezerrt. Bald gibt ´s übrigens auch mal wieder eine Galerie.

Am Montag waren wir in Köpenick bei den Kollegen „Der Eine und der Kleine“. Die machen da „Comedy am Rand“ und das sollte unterstützt werden.

Einen Tag vorher hatten wir es endlich mal wieder mit einem Veranstalter mit Weitsicht zu tun. Wir gaben ein sehr angenehmes Gastspiel in der Härle-Brauerei in Leutkirch.

Und wenn ihr mal in St. Gallen seid und euch das Portemonnaie zu voll ist – geht in den „Jägerhof“ und lasst euch von Ueli und seinem Trupp verwöhnen. Große Küche…

So, jetzt wisst ihr bescheid

Tschüss

Euer GlasBlasSing Quintett

Mi-25-04-2007

Da ist man so mir nichts dir nichts unterwegs, bläst sich einen zurecht und eh man sich versieht, überschlagen sich die Ereignisse:

Die Einwohner Berlins mit Kabelanschluss sind in den nächsten Tagen und Wochen zur Vorsicht aufgerufen. Es kann bei unsachgemäßem Gebrauch der Fernbedienung zu einer Überdosis GlasBlasSing Quintett kommen, denn einmal hat uns FAB mit auf seine „Schlemmertour“ genommen, zum anderen kam gestern ein Team von TVB „City Life“ ins Zebrano Theater gestapft und hielt uns Kamera und Mikrophon in die Antlitze. Die Konzeptionen beider Sender beinhalten eine recht ausgiebige Auswertung des gedrehten Materials, so dass ihr uns in den nächsten 4 Wochen Mo, Mi, Do und Fr auf FAB >http://www.fab.de/Programm/Sendungen/FABSchlemmertour.cfm< und in den nächsten Tagen nahezu stündlich auf TVB >http://www.tvb.de/< begutachten könnt, vorausgesetzt, ihr wollt das auch – ansonsten: Obacht beim umschalten, es könnte sich um uns handeln!

Und jetzt das noch: TVB kam nicht alleine ins Zebrano Theater. Kaum waren die da, fuhr draußen eine auffällig mit RBB beklebte Limousine vor, heraus schälte sich ein ARD „Brisant“ Team und erwartete von uns medienadäquates Verhalten. Wir taten so, als wären wir abgebrühte Profis und machten mit. Gezeigt wird das in den nächsten Tagen im Ersten >http://www.mdr.de/brisant/sendezeiten/126470.html< und irgendwie auch noch ca 47 Mal auf allen dritten Programmen. Wir hoffen, es nervt nicht zu sehr…

… und empfehlen, sich schnellstens die Restkarten für die „Kutter Buntes“ Show am 10. Mai in Berlin zu sichern. Wir haben gestern nicht an uns halten können und ganz hinten dran schon mal einen der neuen Songs ausprobiert, Also, wenn die anderen auch so gut funktionieren, dann wird es traumhafter Maienabend, und euch wollen wir so gern dabei haben! Wär schön, wenn sich das terminlich vereinbaren lässt.

Vielen Dank

Euer GlasBlasSing Quintett

Sa-31-03-2007

So. Was ist denn eigentlich passiert in den letzten Tagen? War da nicht irgendwas? Wir haben Süddeutschland und die Schweiz beblasen und das lief ganz ordentlich. War ´s das? Hm… auch. Aber nicht ganz… Endie hat sich zum 74. Mal in diesem Jahr eine Erkältung eingefangen und das geht langsam allen auf den Keks? Stimmt zwar, aber da war noch was anderes… Das Konzert in Weingarten musste verschoben werden? Genau, das war ´s! Warum musste das denn verschoben werden? Irgendwas ist doch da passiert… Naja, vielleicht kommen wir ja später noch drauf…

Zuerst können wir euch ja den Weg zur Fotogalerie Süddeutschland weisen: hier geht ´s lang. Pop-up erlauben, bitte.

Den Abschluss unserer kleinen Tour Richtung Alpen bildete unser Auftritt im Schweizer Städtchen Buchs. Weil da so viele große Berge mit auf die Bilder mussten, haben wir eine Extra-Galerie angelegt, und zwar hier.Pop-up erlauben, bitte.

Wie ihr den Bildunterschriften entnehmen könnt, liegt Buchs ganz nah am Fürstentum Liechtenstein. Wir haben natürlich mitgedacht und unsere gesamten Toureinnahmen in einer diskreten Stiftung namens „Du bist Demokratie“ angelegt. Ambitionierte CDU-Politiker können sich unter dem Stichwort „Wahlkampfmittelgerechtigkeit“ postalisch bei uns melden oder eine Email an die von uns eingerichtete Adresse spenden@ehrenwort.de schicken. Wir versenden dann entsprechend Freikarten für unseren Auftritt am 5. Mai in St. Gallen, vor und nach dem wir uns gern über Aufstockung und Zweck der Stiftung unterhalten können. Wir bitten um Übergabe geschmackvoller Blumensträuße mit großzügigen Kuverts und dann werden wir das Kind schon schaukeln…

Mensch! Kind schon schaukeln! Na sicher! Das war ´s: Der Auftritt in Weingarten musste verschoben werden, weil Möhres Sohn sich ohne Möhres Dabeisein nicht auf die Welt getraut hätte. Jetzt isser draußen, plärrt, pupst und pennt, wie sich das gehört und Möhre passt auf, dass er immer schön die Flasche kriegt.

Alle rufen jetzt noch mal laut: „Herzlichen Glückwunsch, lieber Möhre!“

Und Möhre sagt daraufhin: „Vielen Dank.“

Sagen wir auch, bis bald

Di-20-03-2007

Ein kurzes Fazit zur „Nach der Talente“.

Gute Veranstaltung, tolle Bands und ein gerade bei den ruhigen Beiträgen buh-williges Publikum. Zum Glück haben wir es nicht auf die sanfte Tour probiert, so dass die Applauswertung am Ende für die Kollegen 4xsample, Ricoloop und uns äußerst positiv ausfiel. Beim notwendigen Stechen sahen uns die fein justierten Computerprogramme dann zwar auf dem dritten Platz – aber dass 4xsample vorn lagen, hat uns dann wieder versöhnt. Die sind großartig, umgänglich und kommen spätestens zur zweiten „Kutter Buntes“ Show vorbei und beatboxen euch ordentlich einen in den Brotkasten.

Nun denn. Das Gute ist, dass wir uns jetzt nicht streiten müssen, welche zwei von uns nach New York fliegen und sich die Muttershow aus dem Publikum ansehen dürfen. Der Verdacht, dass Radio Fritz mit diesem Hammerpreis Unfrieden in die Reihen der Sieger tragen wollte, liegt bei genauerem Nachdenken gar nicht so fern. Sind wir damit auf lange Sicht gar die eigentlichen Gewinner? Welche seiner Persönlichkeiten hätte Ricoloop mitgenommen, welche zuhause lassen müssen? Fragen an den Wind.

Fest steht: morgen fahren wir in den momentan kalten Süden und erwarten heiße Shows und komplizierte Dialekte.

Servus

Mi-14-03-2007

Auch denjenigen, die unseren Newsletter nicht abonniert haben, sollen ein, zwei Sachverhalte nicht vorenthalten werden. Tatsache Nummer 1:

Das in und um Berlin beliebte Radio Fritz vom rbb überträgt am kommenden Sonnabend parallel zur besten Fernsehsendezeit eine Veranstaltung namens „Die Nacht der Talente“. Wir dürfen uns in diesem Zusammenhang im Admiralspalast 400 entfesselten Hauptstädtern aussetzen, die uns und weitere zwei handvoll Mitkonkurrenten entweder gnadenlos auspfeifen oder begeistert hochleben lassen werden. Wer am Ende der Beliebteste zu sein scheint, darf nach New York fliegen und das Spielchen noch mal von vorn spielen. Wir sind für jegliche Unterstützung, auch telepatisch an den Empfangsgeräten, dankbar.

Tatsache Nummer 2: ab nächsten Mittwoch geht ´s mit „Liedgut auf Leergut“ in den Süden bis runter in die Schweiz. Wir hoffen, man versteht uns, auch inhaltlich… Details sind unter „Dates“ zu finden.

Tatsache Nummer 3: „Liedgut auf Leergut“ ist das Eine. Aber was machen wir mit all den Leuten, die das schon kennen und gern mal was Neues hören wollen? Wir legen ihnen den 10. Mai ans Herz. Genau um 20:30 Uhr startet dort unsere neue Veranstaltungsreihe „Ein Kutter Buntes“ auf dem Eastern Comfort Hostel Schiff in Berlin Friedrichshain. 3 großartige Gäste geben sich zwischen unseren Einlagen die Bühne in die Hand. Es handelt sich um die hoch verehrten Kollegen Sebastian Krämer, Spider und Jochen Falck. Wir haben bei mehreren gemeinsamen Auftritten die außerordentliche Güte jedes Einzelnen überprüfen können und sind im höchsten Maße erfreut, dass sie unserer Einladung gefolgt sind. Und wir? Was machen wir so? Nix olle Kamellen! Es gibt erntefrische, selbst gegossene Flaschenmusik, die man 2007 mit Sicherheit nirgendwo anders noch mal hören wird. Wer also Freude daran hat, immer am Puls der Zeit zu sein – bei „Ein Kutter Buntes“ kann er sogar noch vor den Puls der Zeit gelangen!

Karten können über 030/66763806 für 9 € bzw 6 € reserviert werden, und zwar ab heute.

Tatsache

Das GlasBlasSing Quintett

Mi-21-02-2007

Uns scheint, es ist mal wieder Zeit für einen Eintrag hier. Euch auch? Liest das hier überhaupt jemand? Wir stellen uns mal vor, dem ist so, und machen deshalb unbeirrt weiter. Z.B. mit zwei neuen Fotogalerien. Sie erzählen so lose-Story-mäßig von unserer kleinen Norddeutschland-Gastreise. Teil 1 schon mal jetzt, ihr könnt aber auch erst den Text zu Ende lesen und euch dann beide Galerien hintereinander ansehen. Da wollen wir euch selbstverständlich nicht reinreden. Also, hier ist Teil 1 Pop-up erlauben, bitte.. Teil 2 beginnt in Bezug auf Norddeutschland geographisch nicht ganz korrekt mit einem Schnappschuss aus Düsseldorf. Da wir dort kurz vorher einen Auftritt hatten, gehört das aber mental mit in diesen Bericht.

Alles in allem können wir uns über rein gar nichts beklagen. Nur schöne und intelligente Menschen kamen zu unseren Auftritten und waren so freundlich, uns das Gefühl zu geben, dass ihnen unser Programm gefällt. Ebenso wurden auch von Veranstalter- und Technikerseite nur ausgesucht schöne und intelligente Menschen ins Feld geschickt, so dass wir auch hier Spitzenleistungen erwarten durften. Süddeutschland und die Schweiz dürfen sich somit für Ende März ernsthaft herausgefordert fühlen. Westdeutschland kann sich in der Zwischenzeit erleichtert beim Ebertbad in Oberhausen bedanken, denn das erhält von uns für den „Nachtflug“ vom vergangenen Sonnabend in allen Belangen Höchstwertungen. Sollten wir uns schnell an solch hervorragende Betreuung und Organisation gewöhnen, wird man uns noch schneller Star-Allüren nachsagen.

Ansonsten looft allet so weit janz jut hier. Wer es in Berlin noch nicht zu uns ins Zebrano Theater geschafft hat, der kann das für April und Mai noch versuchen, oder sich gleich Karten für ´s BKA besorgen. Und vorher, wir denken da an Ende April / Anfang Mai, gibt ´s endlich die mehrfach angekündigte neue Show, mit neuen Songs, an denen wir schon intensiv herum polieren, und natürlich Gastauftritten auf Weltniveau von unseren Lieblingskollegen. Jetz wista´s. So, noch Tourfotos Teil 2 mit dazu Pop-up erlauben, bitte., und schon ist auch dieser Newseintrag fertig geschustert.

Ihr Lieben

euer GlasBlasSing Quintett

So-04-02-2007

Wir packen gerade fleißig unsere Campingbeutel, denn morgen geht ´s los, wurde aber auch Zeit, auf Mini-Tour mit dem Programm. Zweimal warm spielen in Düsseldorf und Leverkusen, einen Tag frei für eine Bayer-Werksbesichtigung und dann darf Norddeutschland scharenweise in die vorbereiteten Spielstätten strömen. Die Details sind wie immer nur einen Klick weiter in den Dates zu finden. Wenn man dort etwas weiter nach unten schaut, z.B. in den März, wird man feststellen, dass wir da eine ähnliche Reise in den Süden unternehmen. Und so soll ´s dann auch, die Himmelsrichtungen ausgewogen wechselnd, für den Rest des Jahres weitergehen.

Potentielle CD-Besteller brauchen nicht zu fürchten, dass sie ihr „Liedgut auf Leergut“ Exemplar erst in zwei Wochen bekommen. Wir haben, wo immer wir sind, unsere mobile Verpackstation dabei. Herr Dietbert Hofmann möge sich bitte noch mal per Email bei uns melden. Seine Überweisung ist eingegangen, ohne weitere persönliche Angaben fällt uns jedoch die postalische Zuordnung schwer. Es sei denn, das Ganze ist als Spende gemeint. Da würden wir dann „Danke“ sagen, uns aber fragen, ob wir so bedürftig aussehen…

Da wir gerade einen Fotofimmel haben, wird heute noch mal ein Stoß Schnappschüsse rausgepulvert. Pop-up erlauben, bitte. Damit sind unsere Archive dann wieder aufnahmefähig für stapelweise Tournee-Eindrücke.

Falls wir uns in den nächsten Tagen nicht eh über den weg laufen:

ihr wisst schon…

Euer GlasBlasSing Quintett

Mi-31-01-2007

Wie das so ist, wenn man neue Rubriken einführt, nicht alles klappt auf Anhieb. Wir hörten von Problemen beim Öffnen der Fotogalerien, wenn man sein Internet mit dem Windows Internet Explorer zu betreten pflegt. Natürlich kann man da nicht sagen: "Selbst Schuld, was nimmste auch den statt eines anständigen Produkts." Also haben wir das dann auch nicht gesagt. Peter hat sich noch mal in sein Grübelzimmer verzogen und offensichtlich funktioniert jetzt alles auch für Nutzer minderwertiger Software. Hasta La Vista! Zur Feier gibt ´s gleich noch mal ein paar Fotos hinterher. Bevor sie vergilben oder jemand sein Brauseglas draufstellt, hinterlegen wir sie lieber hier. Pop-up erlauben, bitte.

Mi-24-01-2007

So, gerade sind wir zurück von Rossmann und haben euch die versprochenen Bilder mitgebracht. Ihr seht zum einen wahlweise Fritze oder Peter auf MDR Riverboat-Prominentenhatz. Pop-up erlauben, bitte. In einer zweiten Galerie sind dann die ebenfalls im letzten Newseintrag erwähnten Kunstfotos unserer Edellinse Frank zu begutachten, wir danken der Kölner Möbel Messe für die großzügige Bereitstellung der Kulissen. Pop-up erlauben, bitte.

Ein weiterer Dank geht an den Kollegen Bodo Wartke, der uns vergangenen Montag so großzügig sein fantastisches Publikum überließ und beglückwünschen ihn zu seinem neuen Programm.

Wenn euch die Fotos der beiden Galerien gefallen haben: Hier gibt ´s jetzt gleich noch ein paar mehr Aufnahmen aus unseren Privatarchiven bzw den 5 letzten Wochen. Wir schreiben das jetzt schon mal hin, Peter bastelt gerade noch an den technischen Zusammenhängen. Sobald der Link dann funktioniert, funktioniert er. Pop-up erlauben, bitte. Vorher wahrscheinlich eher nicht.

Do-18-01-2007

Fein. Da sind wir mal einen Tag in Berlin und könnten theoretisch abends nachsehen, ob noch alle da sind, da setzen "die da oben" einen Sturm an und nötigen uns einen tristen Heimabend auf. Gut, nutzen wir die Zeit eben für ein Resümee.

Unser offizielles Arbeitsjahr begann am 12.01.07 auf den Planken des MDR Riverboat. Wir lösen das jetzt mal auf, wir reißen die Maske schonungslos runter: Es handelt sich gar nicht um ein Boot! Es handelt sich lediglich um ein so´ n bisschen über ein innerstädtisches Rinnsal ragendes aber schönes Fernsehstudio. Ey, voll der Betrug, ey! Ansonsten war ´s da aber ganz angenehm, auch mit Karl Dall. Der ist nun mal wie er ist. Karl Dall eben. Nicht aufn Mund gefallen... Peter und Fritze haben danach nicht an sich halten können und wahllos alle Promi-Antlitze mit sich zusammen vor die Kamera gezerrt. Der Titel des emsigsten Posierers gebührt Fritze, nicht mal Katarina Witt konnte ihm rechtzeitig entwischen. In wenigen Tagen werden wir die Fotos vom Entwickler zurückbekommen und fein säuberlich hier eingeklebt haben. Nur ein klein wenig Geduld.

Es folgten schöne Kurzauftritte in Hamburg, Essen, Köln und Bochum. Auch hierzu stellen wir schnellstmöglich Bildmaterial zur Verfügung, denn unser Frank, der uneheliche Cousin von Helmut Newton und Herb Ritts, hat uns auf der Kölner Möbel Messe bei ungezwungener Lounge-Atmosphäre in erlesenen "de Sede" Arrangements stilvoll inszeniert.

Der neue Bus gefällt uns ausgezeichnet. Bevor wir jedoch losfuhren wurde uns die Dachantenne geklaut, so dass wir außerhalb größerer Städte keinen Radioempfang hatten. Es ist nicht eindeutig zu entscheiden, ob diese Situation nun eher von Nachteil oder Vorteil ist. Ein Vorteil ist sicherlich die komplette Abstinenz des Wortes "Flitzerblitzer" in unseren Hirnen für 4 Tage. Auch gab es in unserer Umgebung nicht ein Mal zwanzig Prozent auf alles außer Tiernahrung. Hierfür, bei aller moralischen Verwerflichkeit seines Tuns, doch einen kleinen Dank an den Dieb.

Morgen fahren wir wieder nach Hamburg, zum NDR, in die aktuelle Schaubude. Mannomann. Was haben wir früher als kleine Pioniere im Ostharz mit unseren Eltern immer die Schaubude geguckt. Ob Carlo von Tiedemann immer noch dabei ist? Der alte Wutzibär? Wir lassen uns morgen mal überraschen.

Ach ja, Onkel Hanke, Gästebucheintrag Nummer 89, wir sind gespannt auf das Video. Und eine Bitte: In unserer Gegenwart wird NIE WIEDER die Carlsberg Werbung erwähnt. Nicht mal dran gedacht wird! Anstatt eine anständige deutsche Flaschenblasfirma mit der musikalischen Umsetzung ihres Reklamestreifens zu beauftragen, hielten es die feinen Damen und Herren Carlsberg für opportun, diesen gequirlten Mist als Flaschenmusik auszugeben. Da dreht sich dem Fachmann der Magen um und er kann nur noch bitter feixen! Trotzdem schöne Grüße zurück nach Buxtehude.

Und natürlich auch schöne Grüße an alle anderen da draußen

vom GlasBlasSing Quintett

Fr-12-01-2007

Ok, Berlin, wir geben nach, vielen Dank für das Interesse, es wird einen weiteren Zebrano-Theater Zusatztermin geben, dabei handelt es sich um Freitag, den 2. Februar. Wir sind entzückt und verbleiben in Demut

Euer GlasBlasSing Quintett

Fr -05-01-2007

Newsticker --- ticktick --- Sonnabend, 6.1.07, GlasBlasSing Quintett in "Die Ultimative Chart Show", RTL, 20:15 Uhr, irgendwo zwischen Platz 20 und 10, weitere Infos unter Mo-15-10-2006 --- ticktick --- Mittwoch 10.1.07., GlasBlasSing Quintett im DRS Hörfunk Schweiz - "Spasspartout - Es gibt mal wieder Neuigkeiten", 20:00 Uhr --- ticktick --- Freitag, 12.1.07, GlasBlasSing Quintett in der Jubiläumssendung der "Riverboat Talkshow", MDR, ab 22:00 Uhr --- ticktick --- Sonnabend, 13.1.07, GlasBlasSing Quintett in der Magdeburger Volksstimme, Wochenendbeilage, 9:30 Uhr, zum Frühstück --- ticktick ---

So-31-12-2006

Würde man jemanden mit gesundem Menschenverstand fragen, ob ein Jahresrückblick am Anfang oder am Ende des Monats Dezember Sinn macht, so erhielte man sicher wie aus der Pistole geschossen die Antwort: natürlich am Ende! Wie kann man denn schon Anfang Dezember behaupten, das Jahr wäre rum! Dann gäb´s ja gar kein Weihnachten und Silvester! Wir haben zum Glück jemanden mit gesundem Menschenverstand gefragt und deswegen schauen wir entgegen der allgemeinen Medientendenz erst am heutigen Tag ein wenig zurück auf die letzten zwölf Monate und ziehen Bilanz. Somit sind wir sicherlich der einzige Jahresrückblick, der die Hinrichtung des irakischen Ex-Diktators wenn schon nicht kommentiert, so doch erwähnt. Er ist tot.

Unsere Jahresendbilanz fällt da positiver aus. Wir sind am Leben, können die Wohnung heizen und machen heute Abend ausnahmsweise mal nicht nur Bier- sondern auch Sektflaschen auf.

Das Jahr 2006 begann für uns auf der "Schönen Party" von Radio 1 in Cottbus. Wir waren 5 durstige Jungs mit einem schönen Nebenberuf - und ein Jahr später? Wir schauen morgens im Spiegel in die verquollenen Fratzen von 5 ausgelaugten, abgezockten und desillusionierten Berufstrinkern ohne Glauben an die Zukunft, dafür randvoll mit Hass auf das grausame Mediengeschäft. Quatsch! Frühestens in 10 Jahren.

Noch dürfen wir wie 5 Bambis überall unsicher reinstaksen und staunende große Augen machen. Die ausgebufften Veranstaltungs- und Medienmenschen finden uns dabei offensichtlich noch sehr putzig und lassen uns in Ruhe unsere Arbeit erledigen. So standen wir auf einmal Anfang Juni auf dem Dach des Berliner ICC im winzigen Plexiglas-Kabuff der ARD Sportschau und haben Monica Lierhaus die deutsche Nationalhymne auf Bierflaschen vorgepustet. Was im WM-Taumel für Dinge möglich waren... Ein rasantes Frühjahr mündete in diesem Moment in einen aufregenden Sommer. Von Usedom bis Stuttgart, von Linz bis Recklinghausen, von Dresden bis Köln, von Hamburg bis Nürnberg, von Frankfurt bis Leipzig - die Spur der Flaschen zog sich sichtbar durch den deutschen Sprachraum.

Und wenn wir mal zuhause waren, standen wir die Instrumente im Anschlag in einem aus Wolldecken und Mikrophonständern zusammen geschraubten, Schall optimierten Verhau und nahmen unsere erste CD auf. Seitdem haben wir alle Angst in engen Räumen. Deswegen erging der Auftrag an unser fleißiges Management, uns schnellstmöglich nur noch in größeren Räumen auftreten zu lassen. Was braucht man dazu? Ein Programm. Und so fanden wir uns plötzlich erneut in einem kleinen, dunklen Raum wieder - dem Zebrano Theater in Berlin Friedrichshain - um es dort einzustudieren. Vorher haben wir noch das Erscheinen unserer CD gefeiert. Auf dem Eastern Comfort Hostel Schiff. An alle außerhalb Berlins: gute und günstige Übernachtungsmöglichkeit, wenn man mal in Knorke-City übernachten will. An alle innerhalb Berlins: guter Ort, um da ab und zu mal gesellig zu sein. An uns: guter Ort gewesen, um monatlich alle künftigen Programmbestandteile an einer wachsenden Interessentenschar auszuprobieren. Und noch mal an alle zusammen: im nächsten Jahr geht ´s da mit uns weiter. Andere Show, tolle Gäste, viel Neues, das schief gehen wird..., parallel dazu aber weiterhin im Zebrano-Theater und Restdeutschland "Liedgut auf Leergut", unser aktuelles Programm. So weit der Ausblick 2007, dies hier ist jedoch ein Rückblick 2006. Wir waren gerade dabei, das Programm im Zebrano-Theater einzustudieren. Das hat Spaß gemacht, das hat genervt und es hat zum Glück zur Premiere Ende Oktober funktioniert. Wir hatten das ZDF im Raum, wir hatten begeisterte, eng an eng gequetschte Menschen dort sitzen, wir haben uns alle zusammen ordentlich einen zurechtgeschwitzt, und so ist es seitdem auch bei allen folgenden Auftritten gewesen. Nur das ZDF war nicht mehr da, musste waene Flaschenmusik, die man 2007 mit Sicherheit nirgendwo anders noch mal hören wird. Wer also Freude daran hat, immer am Puls der Zeit zu sein – bei „Ein Kutter Buntes“ kann er sogar noch vor den Puls der Zeit gelangen!

Karten können über 030/66763806 für 9 € bzw 6 € reserviert werden, und zwar ab heute.

Tatsache

Das GlasBlasSing Quintett

Mi-21-02-2007

Uns scheint, es ist mal wieder Zeit für einen Eintrag hier. Euch auch? Liest das hier überhaupt jemand? Wir stellen uns mal vor, dem ist so, und machen deshalb unbeirrt weiter. Z.B. mit zwei neuen Fotogalerien. Sie erzählen so lose-Story-mäßig von unserer kleinen Norddeutschland-Gastreise. Teil 1 schon mal jetzt, ihr könnt aber auch erst den Text zu Ende lesen und euch dann beide Galerien hintereinander ansehen. Da wollen wir euch selbstverständlich nicht reinreden. Also, hier ist Teil 1 Pop-up erlauben, bitte.. Teil 2 beginnt in Bezug auf Norddeutschland geographisch nicht ganz korrekt mit einem Schnappschuss aus Düsseldorf. Da wir dort kurz vorher einen Auftritt hatten, gehört das aber mental mit in diesen Bericht.

Alles in allem können wir uns über rein gar nichts beklagen. Nur schöne und intelligente Menschen kamen zu unseren Auftritten und waren so freundlich, uns das Gefühl zu geben, dass ihnen unser Programm gefällt. Ebenso wurden auch von Veranstalter- und Technikerseite nur ausgesucht schöne und intelligente Menschen ins Feld geschickt, so dass wir auch hier Spitzenleistungen erwarten durften. Süddeutschland und die Schweiz dürfen sich somit für Ende März ernsthaft herausgefordert fühlen. Westdeutschland kann sich in der Zwischenzeit erleichtert beim Ebertbad in Oberhausen bedanken, denn das erhält von uns für den „Nachtflug“ vom vergangenen Sonnabend in allen Belangen Höchstwertungen. Sollten wir uns schnell an solch hervorragende Betreuung und Organisation gewöhnen, wird man uns noch schneller Star-Allüren nachsagen.

Ansonsten looft allet so weit janz jut hier. Wer es in Berlin noch nicht zu uns ins Zebrano Theater geschafft hat, der kann das für April und Mai noch versuchen, oder sich gleich Karten für ´s BKA besorgen. Und vorher, wir denken da an Ende April / Anfang Mai, gibt ´s endlich die mehrfach angekündigte neue Show, mit neuen Songs, an denen wir schon intensiv herum polieren, und natürlich Gastauftritten auf Weltniveau von unseren Lieblingskollegen. Jetz wista´s. So, noch Tourfotos Teil 2 mit dazu Pop-up erlauben, bitte., und schon ist auch dieser Newseintrag fertig geschustert.

Ihr Lieben

euer GlasBlasSing Quintett

So-04-02-2007

Wir packen gerade fleißig unsere Campingbeutel, denn morgen geht ´s los, wurde aber auch Zeit, auf Mini-Tour mit dem Programm. Zweimal warm spielen in Düsseldorf und Leverkusen, einen Tag frei für eine Bayer-Werksbesichtigung und dann darf Norddeutschland scharenweise in die vorbereiteten Spielstätten strömen. Die Details sind wie immer nur einen Klick weiter in den Dates zu finden. Wenn man dort etwas weiter nach unten schaut, z.B. in den März, wird man feststellen, dass wir da eine ähnliche Reise in den Süden unternehmen. Und so soll ´s dann auch, die Himmelsrichtungen ausgewogen wechselnd, für den Rest des Jahres weitergehen.

Potentielle CD-Besteller brauchen nicht zu fürchten, dass sie ihr „Liedgut auf Leergut“ Exemplar erst in zwei Wochen bekommen. Wir haben, wo immer wir sind, unsere mobile Verpackstation dabei. Herr Dietbert Hofmann möge sich bitte noch mal per Email bei uns melden. Seine Überweisung ist eingegangen, ohne weitere persönliche Angaben fällt uns jedoch die postalische Zuordnung schwer. Es sei denn, das Ganze ist als Spende gemeint. Da würden wir dann „Danke“ sagen, uns aber fragen, ob wir so bedürftig aussehen…

Da wir gerade einen Fotofimmel haben, wird heute noch mal ein Stoß Schnappschüsse rausgepulvert. Pop-up erlauben, bitte. Damit sind unsere Archive dann wieder aufnahmefähig für stapelweise Tournee-Eindrücke.

Falls wir uns in den nächsten Tagen nicht eh über den weg laufen:

ihr wisst schon…

Euer GlasBlasSing Quintett

Mi-31-01-2007

Wie das so ist, wenn man neue Rubriken einführt, nicht alles klappt auf Anhieb. Wir hörten von Problemen beim Öffnen der Fotogalerien, wenn man sein Internet mit dem Windows Internet Explorer zu betreten pflegt. Natürlich kann man da nicht sagen: "Selbst Schuld, was nimmste auch den statt eines anständigen Produkts." Also haben wir das dann auch nicht gesagt. Peter hat sich noch mal in sein Grübelzimmer verzogen und offensichtlich funktioniert jetzt alles auch für Nutzer minderwertiger Software. Hasta La Vista! Zur Feier gibt ´s gleich noch mal ein paar Fotos hinterher. Bevor sie vergilben oder jemand sein Brauseglas draufstellt, hinterlegen wir sie lieber hier. Pop-up erlauben, bitte.

Mi-24-01-2007

So, gerade sind wir zurück von Rossmann und haben euch die versprochenen Bilder mitgebracht. Ihr seht zum einen wahlweise Fritze oder Peter auf MDR Riverboat-Prominentenhatz. Pop-up erlauben, bitte. In einer zweiten Galerie sind dann die ebenfalls im letzten Newseintrag erwähnten Kunstfotos unserer Edellinse Frank zu begutachten, wir danken der Kölner Möbel Messe für die großzügige Bereitstellung der Kulissen. Pop-up erlauben, bitte.

Ein weiterer Dank geht an den Kollegen Bodo Wartke, der uns vergangenen Montag so großzügig sein fantastisches Publikum überließ und beglückwünschen ihn zu seinem neuen Programm.

Wenn euch die Fotos der beiden Galerien gefallen haben: Hier gibt ´s jetzt gleich noch ein paar mehr Aufnahmen aus unseren Privatarchiven bzw den 5 letzten Wochen. Wir schreiben das jetzt schon mal hin, Peter bastelt gerade noch an den technischen Zusammenhängen. Sobald der Link dann funktioniert, funktioniert er. Pop-up erlauben, bitte. Vorher wahrscheinlich eher nicht.

Do-18-01-2007

Fein. Da sind wir mal einen Tag in Berlin und könnten theoretisch abends nachsehen, ob noch alle da sind, da setzen "die da oben" einen Sturm an und nötigen uns einen tristen Heimabend auf. Gut, nutzen wir die Zeit eben für ein Resümee.

Unser offizielles Arbeitsjahr begann am 12.01.07 auf den Planken des MDR Riverboat. Wir lösen das jetzt mal auf, wir reißen die Maske schonungslos runter: Es handelt sich gar nicht um ein Boot! Es handelt sich lediglich um ein so´ n bisschen über ein innerstädtisches Rinnsal ragendes aber schönes Fernsehstudio. Ey, voll der Betrug, ey! Ansonsten war ´s da aber ganz angenehm, auch mit Karl Dall. Der ist nun mal wie er ist. Karl Dall eben. Nicht aufn Mund gefallen... Peter und Fritze haben danach nicht an sich halten können und wahllos alle Promi-Antlitze mit sich zusammen vor die Kamera gezerrt. Der Titel des emsigsten Posierers gebührt Fritze, nicht mal Katarina Witt konnte ihm rechtzeitig entwischen. In wenigen Tagen werden wir die Fotos vom Entwickler zurückbekommen und fein säuberlich hier eingeklebt haben. Nur ein klein wenig Geduld.

Es folgten schöne Kurzauftritte in Hamburg, Essen, Köln und Bochum. Auch hierzu stellen wir schnellstmöglich Bildmaterial zur Verfügung, denn unser Frank, der uneheliche Cousin von Helmut Newton und Herb Ritts, hat uns auf der Kölner Möbel Messe bei ungezwungener Lounge-Atmosphäre in erlesenen "de Sede" Arrangements stilvoll inszeniert.

Der neue Bus gefällt uns ausgezeichnet. Bevor wir jedoch losfuhren wurde uns die Dachantenne geklaut, so dass wir außerhalb größerer Städte keinen Radioempfang hatten. Es ist nicht eindeutig zu entscheiden, ob diese Situation nun eher von Nachteil oder Vorteil ist. Ein Vorteil ist sicherlich die komplette Abstinenz des Wortes "Flitzerblitzer" in unseren Hirnen für 4 Tage. Auch gab es in unserer Umgebung nicht ein Mal zwanzig Prozent auf alles außer Tiernahrung. Hierfür, bei aller moralischen Verwerflichkeit seines Tuns, doch einen kleinen Dank an den Dieb.

Morgen fahren wir wieder nach Hamburg, zum NDR, in die aktuelle Schaubude. Mannomann. Was haben wir früher als kleine Pioniere im Ostharz mit unseren Eltern immer die Schaubude geguckt. Ob Carlo von Tiedemann immer noch dabei ist? Der alte Wutzibär? Wir lassen uns morgen mal überraschen.

Ach ja, Onkel Hanke, Gästebucheintrag Nummer 89, wir sind gespannt auf das Video. Und eine Bitte: In unserer Gegenwart wird NIE WIEDER die Carlsberg Werbung erwähnt. Nicht mal dran gedacht wird! Anstatt eine anständige deutsche Flaschenblasfirma mit der musikalischen Umsetzung ihres Reklamestreifens zu beauftragen, hielten es die feinen Damen und Herren Carlsberg für opportun, diesen gequirlten Mist als Flaschenmusik auszugeben. Da dreht sich dem Fachmann der Magen um und er kann nur noch bitter feixen! Trotzdem schöne Grüße zurück nach Buxtehude.

Und natürlich auch schöne Grüße an alle anderen da draußen

vom GlasBlasSing Quintett

Fr-12-01-2007

Ok, Berlin, wir geben nach, vielen Dank für das Interesse, es wird einen weiteren Zebrano-Theater Zusatztermin geben, dabei handelt es sich um Freitag, den 2. Februar. Wir sind entzückt und verbleiben in Demut

Euer GlasBlasSing Quintett

Fr -05-01-2007

Newsticker --- ticktick --- Sonnabend, 6.1.07, GlasBlasSing Quintett in "Die Ultimative Chart Show", RTL, 20:15 Uhr, irgendwo zwischen Platz 20 und 10, weitere Infos unter Mo-15-10-2006 --- ticktick --- Mittwoch 10.1.07., GlasBlasSing Quintett im DRS Hörfunk Schweiz - "Spasspartout - Es gibt mal wieder Neuigkeiten", 20:00 Uhr --- ticktick --- Freitag, 12.1.07, GlasBlasSing Quintett in der Jubiläumssendung der "Riverboat Talkshow", MDR, ab 22:00 Uhr --- ticktick --- Sonnabend, 13.1.07, GlasBlasSing Quintett in der Magdeburger Volksstimme, Wochenendbeilage, 9:30 Uhr, zum Frühstück --- ticktick ---

So-31-12-2006

Würde man jemanden mit gesundem Menschenverstand fragen, ob ein Jahresrückblick am Anfang oder am Ende des Monats Dezember Sinn macht, so erhielte man sicher wie aus der Pistole geschossen die Antwort: natürlich am Ende! Wie kann man denn schon Anfang Dezember behaupten, das Jahr wäre rum! Dann gäb´s ja gar kein Weihnachten und Silvester! Wir haben zum Glück jemanden mit gesundem Menschenverstand gefragt und deswegen schauen wir entgegen der allgemeinen Medientendenz erst am heutigen Tag ein wenig zurück auf die letzten zwölf Monate und ziehen Bilanz. Somit sind wir sicherlich der einzige Jahresrückblick, der die Hinrichtung des irakischen Ex-Diktators wenn schon nicht kommentiert, so doch erwähnt. Er ist tot.

Unsere Jahresendbilanz fällt da positiver aus. Wir sind am Leben, können die Wohnung heizen und machen heute Abend ausnahmsweise mal nicht nur Bier- sondern auch Sektflaschen auf.

Das Jahr 2006 begann für uns auf der "Schönen Party" von Radio 1 in Cottbus. Wir waren 5 durstige Jungs mit einem schönen Nebenberuf - und ein Jahr später? Wir schauen morgens im Spiegel in die verquollenen Fratzen von 5 ausgelaugten, abgezockten und desillusionierten Berufstrinkern ohne Glauben an die Zukunft, dafür randvoll mit Hass auf das grausame Mediengeschäft. Quatsch! Frühestens in 10 Jahren.

Noch dürfen wir wie 5 Bambis überall unsicher reinstaksen und staunende große Augen machen. Die ausgebufften Veranstaltungs- und Medienmenschen finden uns dabei offensichtlich noch sehr putzig und lassen uns in Ruhe unsere Arbeit erledigen. So standen wir auf einmal Anfang Juni auf dem Dach des Berliner ICC im winzigen Plexiglas-Kabuff der ARD Sportschau und haben Monica Lierhaus die deutsche Nationalhymne auf Bierflaschen vorgepustet. Was im WM-Taumel für Dinge möglich waren... Ein rasantes Frühjahr mündete in diesem Moment in einen aufregenden Sommer. Von Usedom bis Stuttgart, von Linz bis Recklinghausen, von Dresden bis Köln, von Hamburg bis Nürnberg, von Frankfurt bis Leipzig - die Spur der Flaschen zog sich sichtbar durch den deutschen Sprachraum.

Und wenn wir mal zuhause waren, standen wir die Instrumente im Anschlag in einem aus Wolldecken und Mikrophonständern zusammen geschraubten, Schall optimierten Verhau und nahmen unsere erste CD auf. Seitdem haben wir alle Angst in engen Räumen. Deswegen erging der Auftrag an unser fleißiges Management, uns schnellstmöglich nur noch in größeren Räumen auftreten zu lassen. Was braucht man dazu? Ein Programm. Und so fanden wir uns plötzlich erneut in einem kleinen, dunklen Raum wieder - dem Zebrano Theater in Berlin Friedrichshain - um es dort einzustudieren. Vorher haben wir noch das Erscheinen unserer CD gefeiert. Auf dem Eastern Comfort Hostel Schiff. An alle außerhalb Berlins: gute und günstige Übernachtungsmöglichkeit, wenn man mal in Knorke-City übernachten will. An alle innerhalb Berlins: guter Ort, um da ab und zu mal gesellig zu sein. An uns: guter Ort gewesen, um monatlich alle künftigen Programmbestandteile an einer wachsenden Interessentenschar auszuprobieren. Und noch mal an alle zusammen: im nächsten Jahr geht ´s da mit uns weiter. Andere Show, tolle Gäste, viel Neues, das schief gehen wird..., parallel dazu aber weiterhin im Zebrano-Theater und Restdeutschland "Liedgut auf Leergut", unser aktuelles Programm. So weit der Ausblick 2007, dies hier ist jedoch ein Rückblick 2006. Wir waren gerade dabei, das Programm im Zebrano-Theater einzustudieren. Das hat Spaß gemacht, das hat genervt und es hat zum Glück zur Premiere Ende Oktober funktioniert. Wir hatten das ZDF im Raum, wir hatten begeisterte, eng an eng gequetschte Menschen dort sitzen, wir haben uns alle zusammen ordentlich einen zurechtgeschwitzt, und so ist es seitdem auch bei allen folgenden Auftritten gewesen. Nur das ZDF war nicht mehr da, musste waene Flaschenmusik, die man 2007 mit Sicherheit nirgendwo anders noch mal hören wird. Wer also Freude daran hat, immer am Puls der Zeit zu sein – bei „Ein Kutter Buntes“ kann er sogar noch vor den Puls der Zeit gelangen!

Karten können über 030/66763806 für 9 € bzw 6 € reserviert werden, und zwar ab heute.

Tatsache

Das GlasBlasSing Quintett

Mi-21-02-2007

Uns scheint, es ist mal wieder Zeit für einen Eintrag hier. Euch auch? Liest das hier überhaupt jemand? Wir stellen uns mal vor, dem ist so, und machen deshalb unbeirrt weiter. Z.B. mit zwei neuen Fotogalerien. Sie erzählen so lose-Story-mäßig von unserer kleinen Norddeutschland-Gastreise. Teil 1 schon mal jetzt, ihr könnt aber auch erst den Text zu Ende lesen und euch dann beide Galerien hintereinander ansehen. Da wollen wir euch selbstverständlich nicht reinreden. Also, hier ist Teil 1 Pop-up erlauben, bitte.. Teil 2 beginnt in Bezug auf Norddeutschland geographisch nicht ganz korrekt mit einem Schnappschuss aus Düsseldorf. Da wir dort kurz vorher einen Auftritt hatten, gehört das aber mental mit in diesen Bericht.

Alles in allem können wir uns über rein gar nichts beklagen. Nur schöne und intelligente Menschen kamen zu unseren Auftritten und waren so freundlich, uns das Gefühl zu geben, dass ihnen unser Programm gefällt. Ebenso wurden auch von Veranstalter- und Technikerseite nur ausgesucht schöne und intelligente Menschen ins Feld geschickt, so dass wir auch hier Spitzenleistungen erwarten durften. Süddeutschland und die Schweiz dürfen sich somit für Ende März ernsthaft herausgefordert fühlen. Westdeutschland kann sich in der Zwischenzeit erleichtert beim Ebertbad in Oberhausen bedanken, denn das erhält von uns für den „Nachtflug“ vom vergangenen Sonnabend in allen Belangen Höchstwertungen. Sollten wir uns schnell an solch hervorragende Betreuung und Organisation gewöhnen, wird man uns noch schneller Star-Allüren nachsagen.

Ansonsten looft allet so weit janz jut hier. Wer es in Berlin noch nicht zu uns ins Zebrano Theater geschafft hat, der kann das für April und Mai noch versuchen, oder sich gleich Karten für ´s BKA besorgen. Und vorher, wir denken da an Ende April / Anfang Mai, gibt ´s endlich die mehrfach angekündigte neue Show, mit neuen Songs, an denen wir schon intensiv herum polieren, und natürlich Gastauftritten auf Weltniveau von unseren Lieblingskollegen. Jetz wista´s. So, noch Tourfotos Teil 2 mit dazu Pop-up erlauben, bitte., und schon ist auch dieser Newseintrag fertig geschustert.

Ihr Lieben

euer GlasBlasSing Quintett

So-04-02-2007

Wir packen gerade fleißig unsere Campingbeutel, denn morgen geht ´s los, wurde aber auch Zeit, auf Mini-Tour mit dem Programm. Zweimal warm spielen in Düsseldorf und Leverkusen, einen Tag frei für eine Bayer-Werksbesichtigung und dann darf Norddeutschland scharenweise in die vorbereiteten Spielstätten strömen. Die Details sind wie immer nur einen Klick weiter in den Dates zu finden. Wenn man dort etwas weiter nach unten schaut, z.B. in den März, wird man feststellen, dass wir da eine ähnliche Reise in den Süden unternehmen. Und so soll ´s dann auch, die Himmelsrichtungen ausgewogen wechselnd, für den Rest des Jahres weitergehen.

Potentielle CD-Besteller brauchen nicht zu fürchten, dass sie ihr „Liedgut auf Leergut“ Exemplar erst in zwei Wochen bekommen. Wir haben, wo immer wir sind, unsere mobile Verpackstation dabei. Herr Dietbert Hofmann möge sich bitte noch mal per Email bei uns melden. Seine Überweisung ist eingegangen, ohne weitere persönliche Angaben fällt uns jedoch die postalische Zuordnung schwer. Es sei denn, das Ganze ist als Spende gemeint. Da würden wir dann „Danke“ sagen, uns aber fragen, ob wir so bedürftig aussehen…

Da wir gerade einen Fotofimmel haben, wird heute noch mal ein Stoß Schnappschüsse rausgepulvert. Pop-up erlauben, bitte. Damit sind unsere Archive dann wieder aufnahmefähig für stapelweise Tournee-Eindrücke.

Falls wir uns in den nächsten Tagen nicht eh über den weg laufen:

ihr wisst schon…

Euer GlasBlasSing Quintett

Mi-31-01-2007

Wie das so ist, wenn man neue Rubriken einführt, nicht alles klappt auf Anhieb. Wir hörten von Problemen beim Öffnen der Fotogalerien, wenn man sein Internet mit dem Windows Internet Explorer zu betreten pflegt. Natürlich kann man da nicht sagen: "Selbst Schuld, was nimmste auch den statt eines anständigen Produkts." Also haben wir das dann auch nicht gesagt. Peter hat sich noch mal in sein Grübelzimmer verzogen und offensichtlich funktioniert jetzt alles auch für Nutzer minderwertiger Software. Hasta La Vista! Zur Feier gibt ´s gleich noch mal ein paar Fotos hinterher. Bevor sie vergilben oder jemand sein Brauseglas draufstellt, hinterlegen wir sie lieber hier. Pop-up erlauben, bitte.

Mi-24-01-2007

So, gerade sind wir zurück von Rossmann und haben euch die versprochenen Bilder mitgebracht. Ihr seht zum einen wahlweise Fritze oder Peter auf MDR Riverboat-Prominentenhatz. Pop-up erlauben, bitte. In einer zweiten Galerie sind dann die ebenfalls im letzten Newseintrag erwähnten Kunstfotos unserer Edellinse Frank zu begutachten, wir danken der Kölner Möbel Messe für die großzügige Bereitstellung der Kulissen. Pop-up erlauben, bitte.

Ein weiterer Dank geht an den Kollegen Bodo Wartke, der uns vergangenen Montag so großzügig sein fantastisches Publikum überließ und beglückwünschen ihn zu seinem neuen Programm.

Wenn euch die Fotos der beiden Galerien gefallen haben: Hier gibt ´s jetzt gleich noch ein paar mehr Aufnahmen aus unseren Privatarchiven bzw den 5 letzten Wochen. Wir schreiben das jetzt schon mal hin, Peter bastelt gerade noch an den technischen Zusammenhängen. Sobald der Link dann funktioniert, funktioniert er. Pop-up erlauben, bitte. Vorher wahrscheinlich eher nicht.

Do-18-01-2007

Fein. Da sind wir mal einen Tag in Berlin und könnten theoretisch abends nachsehen, ob noch alle da sind, da setzen "die da oben" einen Sturm an und nötigen uns einen tristen Heimabend auf. Gut, nutzen wir die Zeit eben für ein Resümee.

Unser offizielles Arbeitsjahr begann am 12.01.07 auf den Planken des MDR Riverboat. Wir lösen das jetzt mal auf, wir reißen die Maske schonungslos runter: Es handelt sich gar nicht um ein Boot! Es handelt sich lediglich um ein so´ n bisschen über ein innerstädtisches Rinnsal ragendes aber schönes Fernsehstudio. Ey, voll der Betrug, ey! Ansonsten war ´s da aber ganz angenehm, auch mit Karl Dall. Der ist nun mal wie er ist. Karl Dall eben. Nicht aufn Mund gefallen... Peter und Fritze haben danach nicht an sich halten können und wahllos alle Promi-Antlitze mit sich zusammen vor die Kamera gezerrt. Der Titel des emsigsten Posierers gebührt Fritze, nicht mal Katarina Witt konnte ihm rechtzeitig entwischen. In wenigen Tagen werden wir die Fotos vom Entwickler zurückbekommen und fein säuberlich hier eingeklebt haben. Nur ein klein wenig Geduld.

Es folgten schöne Kurzauftritte in Hamburg, Essen, Köln und Bochum. Auch hierzu stellen wir schnellstmöglich Bildmaterial zur Verfügung, denn unser Frank, der uneheliche Cousin von Helmut Newton und Herb Ritts, hat uns auf der Kölner Möbel Messe bei ungezwungener Lounge-Atmosphäre in erlesenen "de Sede" Arrangements stilvoll inszeniert.

Der neue Bus gefällt uns ausgezeichnet. Bevor wir jedoch losfuhren wurde uns die Dachantenne geklaut, so dass wir außerhalb größerer Städte keinen Radioempfang hatten. Es ist nicht eindeutig zu entscheiden, ob diese Situation nun eher von Nachteil oder Vorteil ist. Ein Vorteil ist sicherlich die komplette Abstinenz des Wortes "Flitzerblitzer" in unseren Hirnen für 4 Tage. Auch gab es in unserer Umgebung nicht ein Mal zwanzig Prozent auf alles außer Tiernahrung. Hierfür, bei aller moralischen Verwerflichkeit seines Tuns, doch einen kleinen Dank an den Dieb.

Morgen fahren wir wieder nach Hamburg, zum NDR, in die aktuelle Schaubude. Mannomann. Was haben wir früher als kleine Pioniere im Ostharz mit unseren Eltern immer die Schaubude geguckt. Ob Carlo von Tiedemann immer noch dabei ist? Der alte Wutzibär? Wir lassen uns morgen mal überraschen.

Ach ja, Onkel Hanke, Gästebucheintrag Nummer 89, wir sind gespannt auf das Video. Und eine Bitte: In unserer Gegenwart wird NIE WIEDER die Carlsberg Werbung erwähnt. Nicht mal dran gedacht wird! Anstatt eine anständige deutsche Flaschenblasfirma mit der musikalischen Umsetzung ihres Reklamestreifens zu beauftragen, hielten es die feinen Damen und Herren Carlsberg für opportun, diesen gequirlten Mist als Flaschenmusik auszugeben. Da dreht sich dem Fachmann der Magen um und er kann nur noch bitter feixen! Trotzdem schöne Grüße zurück nach Buxtehude.

Und natürlich auch schöne Grüße an alle anderen da draußen

vom GlasBlasSing Quintett

Fr-12-01-2007

Ok, Berlin, wir geben nach, vielen Dank für das Interesse, es wird einen weiteren Zebrano-Theater Zusatztermin geben, dabei handelt es sich um Freitag, den 2. Februar. Wir sind entzückt und verbleiben in Demut

Euer GlasBlasSing Quintett

Fr -05-01-2007

Newsticker --- ticktick --- Sonnabend, 6.1.07, GlasBlasSing Quintett in "Die Ultimative Chart Show", RTL, 20:15 Uhr, irgendwo zwischen Platz 20 und 10, weitere Infos unter Mo-15-10-2006 --- ticktick --- Mittwoch 10.1.07., GlasBlasSing Quintett im DRS Hörfunk Schweiz - "Spasspartout - Es gibt mal wieder Neuigkeiten", 20:00 Uhr --- ticktick --- Freitag, 12.1.07, GlasBlasSing Quintett in der Jubiläumssendung der "Riverboat Talkshow", MDR, ab 22:00 Uhr --- ticktick --- Sonnabend, 13.1.07, GlasBlasSing Quintett in der Magdeburger Volksstimme, Wochenendbeilage, 9:30 Uhr, zum Frühstück --- ticktick ---

So-31-12-2006

Würde man jemanden mit gesundem Menschenverstand fragen, ob ein Jahresrückblick am Anfang oder am Ende des Monats Dezember Sinn macht, so erhielte man sicher wie aus der Pistole geschossen die Antwort: natürlich am Ende! Wie kann man denn schon Anfang Dezember behaupten, das Jahr wäre rum! Dann gäb´s ja gar kein Weihnachten und Silvester! Wir haben zum Glück jemanden mit gesundem Menschenverstand gefragt und deswegen schauen wir entgegen der allgemeinen Medientendenz erst am heutigen Tag ein wenig zurück auf die letzten zwölf Monate und ziehen Bilanz. Somit sind wir sicherlich der einzige Jahresrückblick, der die Hinrichtung des irakischen Ex-Diktators wenn schon nicht kommentiert, so doch erwähnt. Er ist tot.

Unsere Jahresendbilanz fällt da positiver aus. Wir sind am Leben, können die Wohnung heizen und machen heute Abend ausnahmsweise mal nicht nur Bier- sondern auch Sektflaschen auf.

Das Jahr 2006 begann für uns auf der "Schönen Party" von Radio 1 in Cottbus. Wir waren 5 durstige Jungs mit einem schönen Nebenberuf - und ein Jahr später? Wir schauen morgens im Spiegel in die verquollenen Fratzen von 5 ausgelaugten, abgezockten und desillusionierten Berufstrinkern ohne Glauben an die Zukunft, dafür randvoll mit Hass auf das grausame Mediengeschäft. Quatsch! Frühestens in 10 Jahren.

Noch dürfen wir wie 5 Bambis überall unsicher reinstaksen und staunende große Augen machen. Die ausgebufften Veranstaltungs- und Medienmenschen finden uns dabei offensichtlich noch sehr putzig und lassen uns in Ruhe unsere Arbeit erledigen. So standen wir auf einmal Anfang Juni auf dem Dach des Berliner ICC im winzigen Plexiglas-Kabuff der ARD Sportschau und haben Monica Lierhaus die deutsche Nationalhymne auf Bierflaschen vorgepustet. Was im WM-Taumel für Dinge möglich waren... Ein rasantes Frühjahr mündete in diesem Moment in einen aufregenden Sommer. Von Usedom bis Stuttgart, von Linz bis Recklinghausen, von Dresden bis Köln, von Hamburg bis Nürnberg, von Frankfurt bis Leipzig - die Spur der Flaschen zog sich sichtbar durch den deutschen Sprachraum.

Und wenn wir mal zuhause waren, standen wir die Instrumente im Anschlag in einem aus Wolldecken und Mikrophonständern zusammen geschraubten, Schall optimierten Verhau und nahmen unsere erste CD auf. Seitdem haben wir alle Angst in engen Räumen. Deswegen erging der Auftrag an unser fleißiges Management, uns schnellstmöglich nur noch in größeren Räumen auftreten zu lassen. Was braucht man dazu? Ein Programm. Und so fanden wir uns plötzlich erneut in einem kleinen, dunklen Raum wieder - dem Zebrano Theater in Berlin Friedrichshain - um es dort einzustudieren. Vorher haben wir noch das Erscheinen unserer CD gefeiert. Auf dem Eastern Comfort Hostel Schiff. An alle außerhalb Berlins: gute und günstige Übernachtungsmöglichkeit, wenn man mal in Knorke-City übernachten will. An alle innerhalb Berlins: guter Ort, um da ab und zu mal gesellig zu sein. An uns: guter Ort gewesen, um monatlich alle künftigen Programmbestandteile an einer wachsenden Interessentenschar auszuprobieren. Und noch mal an alle zusammen: im nächsten Jahr geht ´s da mit uns weiter. Andere Show, tolle Gäste, viel Neues, das schief gehen wird..., parallel dazu aber weiterhin im Zebrano-Theater und Restdeutschland "Liedgut auf Leergut", unser aktuelles Programm. So weit der Ausblick 2007, dies hier ist jedoch ein Rückblick 2006. Wir waren gerade dabei, das Programm im Zebrano-Theater einzustudieren. Das hat Spaß gemacht, das hat genervt und es hat zum Glück zur Premiere Ende Oktober funktioniert. Wir hatten das ZDF im Raum, wir hatten begeisterte, eng an eng gequetschte Menschen dort sitzen, wir haben uns alle zusammen ordentlich einen zurechtgeschwitzt, und so ist es seitdem auch bei allen folgenden Auftritten gewesen. Nur das ZDF war nicht mehr da, musste waene Flaschenmusik, die man 2007 mit Sicherheit nirgendwo anders noch mal hören wird. Wer also Freude daran hat, immer am Puls der Zeit zu sein – bei „Ein Kutter Buntes“ kann er sogar noch vor den Puls der Zeit gelangen!

Karten können über 030/66763806 für 9 € bzw 6 € reserviert werden, und zwar ab heute.

Tatsache

Das GlasBlasSing Quintett

Mi-21-02-2007

Uns scheint, es ist mal wieder Zeit für einen Eintrag hier. Euch auch? Liest das hier überhaupt jemand? Wir stellen uns mal vor, dem ist so, und machen deshalb unbeirrt weiter. Z.B. mit zwei neuen Fotogalerien. Sie erzählen so lose-Story-mäßig von unserer kleinen Norddeutschland-Gastreise. Teil 1 schon mal jetzt, ihr könnt aber auch erst den Text zu Ende lesen und euch dann beide Galerien hintereinander ansehen. Da wollen wir euch selbstverständlich nicht reinreden. Also, hier ist Teil 1 Pop-up erlauben, bitte.. Teil 2 beginnt in Bezug auf Norddeutschland geographisch nicht ganz korrekt mit einem Schnappschuss aus Düsseldorf. Da wir dort kurz vorher einen Auftritt hatten, gehört das aber mental mit in diesen Bericht.

Alles in allem können wir uns über rein gar nichts beklagen. Nur schöne und intelligente Menschen kamen zu unseren Auftritten und waren so freundlich, uns das Gefühl zu geben, dass ihnen unser Programm gefällt. Ebenso wurden auch von Veranstalter- und Technikerseite nur ausgesucht schöne und intelligente Menschen ins Feld geschickt, so dass wir auch hier Spitzenleistungen erwarten durften. Süddeutschland und die Schweiz dürfen sich somit für Ende März ernsthaft herausgefordert fühlen. Westdeutschland kann sich in der Zwischenzeit erleichtert beim Ebertbad in Oberhausen bedanken, denn das erhält von uns für den „Nachtflug“ vom vergangenen Sonnabend in allen Belangen Höchstwertungen. Sollten wir uns schnell an solch hervorragende Betreuung und Organisation gewöhnen, wird man uns noch schneller Star-Allüren nachsagen.

Ansonsten looft allet so weit janz jut hier. Wer es in Berlin noch nicht zu uns ins Zebrano Theater geschafft hat, der kann das für April und Mai noch versuchen, oder sich gleich Karten für ´s BKA besorgen. Und vorher, wir denken da an Ende April / Anfang Mai, gibt ´s endlich die mehrfach angekündigte neue Show, mit neuen Songs, an denen wir schon intensiv herum polieren, und natürlich Gastauftritten auf Weltniveau von unseren Lieblingskollegen. Jetz wista´s. So, noch Tourfotos Teil 2 mit dazu Pop-up erlauben, bitte., und schon ist auch dieser Newseintrag fertig geschustert.

Ihr Lieben

euer GlasBlasSing Quintett

So-04-02-2007

Wir packen gerade fleißig unsere Campingbeutel, denn morgen geht ´s los, wurde aber auch Zeit, auf Mini-Tour mit dem Programm. Zweimal warm spielen in Düsseldorf und Leverkusen, einen Tag frei für eine Bayer-Werksbesichtigung und dann darf Norddeutschland scharenweise in die vorbereiteten Spielstätten strömen. Die Details sind wie immer nur einen Klick weiter in den Dates zu finden. Wenn man dort etwas weiter nach unten schaut, z.B. in den März, wird man feststellen, dass wir da eine ähnliche Reise in den Süden unternehmen. Und so soll ´s dann auch, die Himmelsrichtungen ausgewogen wechselnd, für den Rest des Jahres weitergehen.

Potentielle CD-Besteller brauchen nicht zu fürchten, dass sie ihr „Liedgut auf Leergut“ Exemplar erst in zwei Wochen bekommen. Wir haben, wo immer wir sind, unsere mobile Verpackstation dabei. Herr Dietbert Hofmann möge sich bitte noch mal per Email bei uns melden. Seine Überweisung ist eingegangen, ohne weitere persönliche Angaben fällt uns jedoch die postalische Zuordnung schwer. Es sei denn, das Ganze ist als Spende gemeint. Da würden wir dann „Danke“ sagen, uns aber fragen, ob wir so bedürftig aussehen…

Da wir gerade einen Fotofimmel haben, wird heute noch mal ein Stoß Schnappschüsse rausgepulvert. Pop-up erlauben, bitte. Damit sind unsere Archive dann wieder aufnahmefähig für stapelweise Tournee-Eindrücke.

Falls wir uns in den nächsten Tagen nicht eh über den weg laufen:

ihr wisst schon…

Euer GlasBlasSing Quintett

Mi-31-01-2007

Wie das so ist, wenn man neue Rubriken einführt, nicht alles klappt auf Anhieb. Wir hörten von Problemen beim Öffnen der Fotogalerien, wenn man sein Internet mit dem Windows Internet Explorer zu betreten pflegt. Natürlich kann man da nicht sagen: "Selbst Schuld, was nimmste auch den statt eines anständigen Produkts." Also haben wir das dann auch nicht gesagt. Peter hat sich noch mal in sein Grübelzimmer verzogen und offensichtlich funktioniert jetzt alles auch für Nutzer minderwertiger Software. Hasta La Vista! Zur Feier gibt ´s gleich noch mal ein paar Fotos hinterher. Bevor sie vergilben oder jemand sein Brauseglas draufstellt, hinterlegen wir sie lieber hier. Pop-up erlauben, bitte.

Mi-24-01-2007

So, gerade sind wir zurück von Rossmann und haben euch die versprochenen Bilder mitgebracht. Ihr seht zum einen wahlweise Fritze oder Peter auf MDR Riverboat-Prominentenhatz. Pop-up erlauben, bitte. In einer zweiten Galerie sind dann die ebenfalls im letzten Newseintrag erwähnten Kunstfotos unserer Edellinse Frank zu begutachten, wir danken der Kölner Möbel Messe für die großzügige Bereitstellung der Kulissen. Pop-up erlauben, bitte.

Ein weiterer Dank geht an den Kollegen Bodo Wartke, der uns vergangenen Montag so großzügig sein fantastisches Publikum überließ und beglückwünschen ihn zu seinem neuen Programm.

Wenn euch die Fotos der beiden Galerien gefallen haben: Hier gibt ´s jetzt gleich noch ein paar mehr Aufnahmen aus unseren Privatarchiven bzw den 5 letzten Wochen. Wir schreiben das jetzt schon mal hin, Peter bastelt gerade noch an den technischen Zusammenhängen. Sobald der Link dann funktioniert, funktioniert er. Pop-up erlauben, bitte. Vorher wahrscheinlich eher nicht.

Do-18-01-2007

Fein. Da sind wir mal einen Tag in Berlin und könnten theoretisch abends nachsehen, ob noch alle da sind, da setzen "die da oben" einen Sturm an und nötigen uns einen tristen Heimabend auf. Gut, nutzen wir die Zeit eben für ein Resümee.

Unser offizielles Arbeitsjahr begann am 12.01.07 auf den Planken des MDR Riverboat. Wir lösen das jetzt mal auf, wir reißen die Maske schonungslos runter: Es handelt sich gar nicht um ein Boot! Es handelt sich lediglich um ein so´ n bisschen über ein innerstädtisches Rinnsal ragendes aber schönes Fernsehstudio. Ey, voll der Betrug, ey! Ansonsten war ´s da aber ganz angenehm, auch mit Karl Dall. Der ist nun mal wie er ist. Karl Dall eben. Nicht aufn Mund gefallen... Peter und Fritze haben danach nicht an sich halten können und wahllos alle Promi-Antlitze mit sich zusammen vor die Kamera gezerrt. Der Titel des emsigsten Posierers gebührt Fritze, nicht mal Katarina Witt konnte ihm rechtzeitig entwischen. In wenigen Tagen werden wir die Fotos vom Entwickler zurückbekommen und fein säuberlich hier eingeklebt haben. Nur ein klein wenig Geduld.

Es folgten schöne Kurzauftritte in Hamburg, Essen, Köln und Bochum. Auch hierzu stellen wir schnellstmöglich Bildmaterial zur Verfügung, denn unser Frank, der uneheliche Cousin von Helmut Newton und Herb Ritts, hat uns auf der Kölner Möbel Messe bei ungezwungener Lounge-Atmosphäre in erlesenen "de Sede" Arrangements stilvoll inszeniert.

Der neue Bus gefällt uns ausgezeichnet. Bevor wir jedoch losfuhren wurde uns die Dachantenne geklaut, so dass wir außerhalb größerer Städte keinen Radioempfang hatten. Es ist nicht eindeutig zu entscheiden, ob diese Situation nun eher von Nachteil oder Vorteil ist. Ein Vorteil ist sicherlich die komplette Abstinenz des Wortes "Flitzerblitzer" in unseren Hirnen für 4 Tage. Auch gab es in unserer Umgebung nicht ein Mal zwanzig Prozent auf alles außer Tiernahrung. Hierfür, bei aller moralischen Verwerflichkeit seines Tuns, doch einen kleinen Dank an den Dieb.

Morgen fahren wir wieder nach Hamburg, zum NDR, in die aktuelle Schaubude. Mannomann. Was haben wir früher als kleine Pioniere im Ostharz mit unseren Eltern immer die Schaubude geguckt. Ob Carlo von Tiedemann immer noch dabei ist? Der alte Wutzibär? Wir lassen uns morgen mal überraschen.

Ach ja, Onkel Hanke, Gästebucheintrag Nummer 89, wir sind gespannt auf das Video. Und eine Bitte: In unserer Gegenwart wird NIE WIEDER die Carlsberg Werbung erwähnt. Nicht mal dran gedacht wird! Anstatt eine anständige deutsche Flaschenblasfirma mit der musikalischen Umsetzung ihres Reklamestreifens zu beauftragen, hielten es die feinen Damen und Herren Carlsberg für opportun, diesen gequirlten Mist als Flaschenmusik auszugeben. Da dreht sich dem Fachmann der Magen um und er kann nur noch bitter feixen! Trotzdem schöne Grüße zurück nach Buxtehude.

Und natürlich auch schöne Grüße an alle anderen da draußen

vom GlasBlasSing Quintett

Fr-12-01-2007

Ok, Berlin, wir geben nach, vielen Dank für das Interesse, es wird einen weiteren Zebrano-Theater Zusatztermin geben, dabei handelt es sich um Freitag, den 2. Februar. Wir sind entzückt und verbleiben in Demut

Euer GlasBlasSing Quintett

Fr -05-01-2007

Newsticker --- ticktick --- Sonnabend, 6.1.07, GlasBlasSing Quintett in "Die Ultimative Chart Show", RTL, 20:15 Uhr, irgendwo zwischen Platz 20 und 10, weitere Infos unter Mo-15-10-2006 --- ticktick --- Mittwoch 10.1.07., GlasBlasSing Quintett im DRS Hörfunk Schweiz - "Spasspartout - Es gibt mal wieder Neuigkeiten", 20:00 Uhr --- ticktick --- Freitag, 12.1.07, GlasBlasSing Quintett in der Jubiläumssendung der "Riverboat Talkshow", MDR, ab 22:00 Uhr --- ticktick --- Sonnabend, 13.1.07, GlasBlasSing Quintett in der Magdeburger Volksstimme, Wochenendbeilage, 9:30 Uhr, zum Frühstück --- ticktick ---

So-31-12-2006

Würde man jemanden mit gesundem Menschenverstand fragen, ob ein Jahresrückblick am Anfang oder am Ende des Monats Dezember Sinn macht, so erhielte man sicher wie aus der Pistole geschossen die Antwort: natürlich am Ende! Wie kann man denn schon Anfang Dezember behaupten, das Jahr wäre rum! Dann gäb´s ja gar kein Weihnachten und Silvester! Wir haben zum Glück jemanden mit gesundem Menschenverstand gefragt und deswegen schauen wir entgegen der allgemeinen Medientendenz erst am heutigen Tag ein wenig zurück auf die letzten zwölf Monate und ziehen Bilanz. Somit sind wir sicherlich der einzige Jahresrückblick, der die Hinrichtung des irakischen Ex-Diktators wenn schon nicht kommentiert, so doch erwähnt. Er ist tot.

Unsere Jahresendbilanz fällt da positiver aus. Wir sind am Leben, können die Wohnung heizen und machen heute Abend ausnahmsweise mal nicht nur Bier- sondern auch Sektflaschen auf.

Das Jahr 2006 begann für uns auf der "Schönen Party" von Radio 1 in Cottbus. Wir waren 5 durstige Jungs mit einem schönen Nebenberuf - und ein Jahr später? Wir schauen morgens im Spiegel in die verquollenen Fratzen von 5 ausgelaugten, abgezockten und desillusionierten Berufstrinkern ohne Glauben an die Zukunft, dafür randvoll mit Hass auf das grausame Mediengeschäft. Quatsch! Frühestens in 10 Jahren.

Noch dürfen wir wie 5 Bambis überall unsicher reinstaksen und staunende große Augen machen. Die ausgebufften Veranstaltungs- und Medienmenschen finden uns dabei offensichtlich noch sehr putzig und lassen uns in Ruhe unsere Arbeit erledigen. So standen wir auf einmal Anfang Juni auf dem Dach des Berliner ICC im winzigen Plexiglas-Kabuff der ARD Sportschau und haben Monica Lierhaus die deutsche Nationalhymne auf Bierflaschen vorgepustet. Was im WM-Taumel für Dinge möglich waren... Ein rasantes Frühjahr mündete in diesem Moment in einen aufregenden Sommer. Von Usedom bis Stuttgart, von Linz bis Recklinghausen, von Dresden bis Köln, von Hamburg bis Nürnberg, von Frankfurt bis Leipzig - die Spur der Flaschen zog sich sichtbar durch den deutschen Sprachraum.

Und wenn wir mal zuhause waren, standen wir die Instrumente im Anschlag in einem aus Wolldecken und Mikrophonständern zusammen geschraubten, Schall optimierten Verhau und nahmen unsere erste CD auf. Seitdem haben wir alle Angst in engen Räumen. Deswegen erging der Auftrag an unser fleißiges Management, uns schnellstmöglich nur noch in größeren Räumen auftreten zu lassen. Was braucht man dazu? Ein Programm. Und so fanden wir uns plötzlich erneut in einem kleinen, dunklen Raum wieder - dem Zebrano Theater in Berlin Friedrichshain - um es dort einzustudieren. Vorher haben wir noch das Erscheinen unserer CD gefeiert. Auf dem Eastern Comfort Hostel Schiff. An alle außerhalb Berlins: gute und günstige Übernachtungsmöglichkeit, wenn man mal in Knorke-City übernachten will. An alle innerhalb Berlins: guter Ort, um da ab und zu mal gesellig zu sein. An uns: guter Ort gewesen, um monatlich alle künftigen Programmbestandteile an einer wachsenden Interessentenschar auszuprobieren. Und noch mal an alle zusammen: im nächsten Jahr geht ´s da mit uns weiter. Andere Show, tolle Gäste, viel Neues, das schief gehen wird..., parallel dazu aber weiterhin im Zebrano-Theater und Restdeutschland "Liedgut auf Leergut", unser aktuelles Programm. So weit der Ausblick 2007, dies hier ist jedoch ein Rückblick 2006. Wir waren gerade dabei, das Programm im Zebrano-Theater einzustudieren. Das hat Spaß gemacht, das hat genervt und es hat zum Glück zur Premiere Ende Oktober funktioniert. Wir hatten das ZDF im Raum, wir hatten begeisterte, eng an eng gequetschte Menschen dort sitzen, wir haben uns alle zusammen ordentlich einen zurechtgeschwitzt, und so ist es seitdem auch bei allen folgenden Auftritten gewesen. Nur das ZDF war nicht mehr da, musste wahrscheinlich mit allen verfügbaren Kräften den Jahresrückblick für Anfang Dezember zusammenschustern.

Und dabei ging ´s bei uns erst richtig los: Köln Comedy Festival, Auftritt bei "Stratmanns", Auftritt bei RTLs "Ultimativer Chart Show" (diese Folge wird von RTL bisher aus uns nicht ersichtlichen Gründen unter Verschluss gehalten - liegt ´s an Heino? Oder Bernd Clüver?), hier mal Radio, da mal Radio, wir durften in Berlin im Quatsch Comedy Club und in Hamburg im Schmidt Theater die Kästen auf die Bühne stellen. Huihuihui, du, mannomann. Zwischendrin trugen wir auf dem Berliner Gendarmenmarkt beim "Weihnachtszauber" mehrfach eine Podiumsdiskussion mit Frau Holle aus: "Schneeflöckchen, Weißröckchen" mit ein paar hundert Menschen gesungen, als Totschlagargument, endlich mal die Kissen zu schütteln. Am 28.12. ging die alte Dame dann in die Knie. Es schneite. Zwar nur kurz und ohne Folgen, aber sag noch mal einer, Massengesang könne nichts bewirken. Gestern ging unser Engagement auch dort zu Ende, wir haben jetzt 2 Wochen so was wie Urlaub. Ist auch nötig. Die Hälfte von uns ist handfest vergrippt, wir hoffen für alle Anwesenden, dass unser letzter Zebrano Auftritt vor 3 Tagen bei allem Applaus nicht zu ansteckend war... In 2 Wochen geht ´s dann wieder los. Als Zeichen, dass wir es ernst meinen, haben wir uns gestern einen eigenen Bandbus zugelegt, vielen Dank an Cindy aus Marzahn für die Vermittlung. Vielen Dank an Reiner Lübbers und Ralf Baer für die großartige Zusammenarbeit, ebenso großen Dank aus dem gleichen Grund an Gregor Mönter, vielen Dank ans Zebrano-Theater, vielen Dank ans Eastern Comfort Hostel Schiff, vielen Dank an unsere Optiker von ressourcenmangel, vielen Dank an Jörg Wegner, unseren sechsten Beatle, vielen Dank an euch alle, die ihr so zahlreich zu uns gekommen seid und hoffentlich weiterhin kommen werdet, vielen Dank an die Besitzer unserer CD für das hoffentlich erfüllte Vertrauen, vielen Dank an unsere Eltern für das sich langsam wieder bildende Vertrauen, vielen Dank an unsere Lieben und Liebsten, weil es euch gibt, und zum Schluss noch mal vielen Dank an uns, irgendwie haben wir 2006 wohl ein wenig mehr richtig als falsch gemacht.

Die besten Wünsche für das neue Jahr

vom GlasBlasSing Quintett

Fr-22-12-2006

Noch zwei Mal schlafen, dann gibt´s Geschenke. Wir haben uns ja neue Flaschen gewünscht, original versiegelt, wohltemperiert. Wenn wir doch was anderes kriegen, kaufen wir sie uns eben selbst. Aber eigentlich waren wir das ganze Jahr über brav und fleißig, und in den letzten zwei Wochen ganz besonders.

Schön war ´s in Hamburgs Schmidt Theater, immer volle Hütte in der Weihnachtsgala, und wir durften mitmachen. Nur einmal, da war ´s nicht ganz so schön, da saßen an Zahlungsmitteln reiche jedoch an Benehmen und Geist arme Menschen in der ersten Reihe und haben nicht verstanden, dass sie das ganze Eintrittsgeld dafür bezahlen, dass die Künstler die Show machen und nicht sie selbst. Künstler können das zumeist auch ganz gut - so Stimmung machen und unterhaltsam sein. Aber na ja, haben wir zusammen mit den lieben Kollegen noch ganz gut hinbekommen, die Schose. Einmal kam Fritze ganz verschreckt zur Aufführung und berichtete von einer jungen Frau, die ihn einfach so ohne Vorwarnung intim angequatscht hatte - und das mitten vor der Davidwache auf der Reeperbahn, hör mal! Sonst lief aber alles ruhig und geschmeidig. Frank war schwimmen, Endie joggen, Fritze auf Hafenrundfahrt, Peter auch irgendwo und Möhre hat die Spätschichten übernommen und uns in den Nachtstunden würdig auf´m Kiez repräsentiert. Zum Abschluss haben wir den lieben Kollegen noch eine Runde Gehacktesstippe spendiert, das ist ein im Ostharz verbreitetes Hackfleischgericht höchster Güte mit Sattgarantie - und hops, standen wir schon wieder singend/pustend auf dem Berliner Gendarmenmarkt, um Frau Holle zu einer Runde Bettenmachen zu überreden. Is aber nix zu machen zurzeit. Dies Jahr hat se sich ganz schön, die Alte...

Endie und Frank sind am 18. mit vorfreudig pochenden Herzen ins Berliner BKA gesaust, um sich die bekannte Band "Zärtlichkeiten mit Freunden" anzusehen. Der Abend gefiel ihnen so gut, dass sie sich im anschließenden Gespräch mit dem zärtlichen Oberfreund Christoph (aka Cordula Zwischenfisch) ohne viel Gegenwehr so richtig nach Strich und Faden verarschen ließen. Lieber Christoph, wir haben die Grüße an unsere Brüder jeweils ausgerichtet. Nächstes Mal sind wir dann dran...

Ja, was noch..., morgen sind wir im Radio in NRW (WDR 5, Hart an der Grenze, 16:00 Uhr), hört mal rein, wer´s empfängt, und Sonntag geht´s dann nach Hause zu Muddi und Vaddi, Flaschen in Empfang nehmen. Allen ein schönes Weihnachtsfest, nehmt euch mal so richtig in die Arme und drückt euch ganz dolle.

bis bald

So-03-12-2006

Am Ende eines kurzen Tages nach einer langen Nacht gilt es eine wichtige Information in die Runde zu streuen. Wir dürfen dieser Tage feststellen, dass ein immenses Interesse an unseren "Liedgut auf Leergut" Auftritten im Berliner Zebrano Theater besteht. Die nächste Vorstellung am kommenden Dienstag, unsere geplantermaßen letzte in diesem Jahr, ist seit ein paar Tagen ausverkauft. Das erfüllt uns einerseits natürlich mit Freude, andererseits ist es nicht schön, Leute wieder wegschicken zu müssen, die man gerade erst für sich und sein Tun gewonnen hat. Wir haben deshalb nicht lang gezaudert und einen Zusatztermin angesetzt. Am 28.12.06 gibt es noch einmal unser Bühnenprogramm im Zebrano Theater Friedrichshain, die Reservierungshotline ist hiermit scharf gestellt, die Zebrano Telefonnummer gibt ´s unter Links oder beim Termin direkt in den Dates.

Da wir gerade dabei sind noch ein Hinweis zur Navigation auf unserer Seite. Oft werden wir in Emails oder auch im Gästebuch gefragt, ob man uns denn buchen könne. Hmmm, mal überlegen..., wär das denn was für uns...? So gebucht zu werden...? Lassen das andere Künstler auch mit sich machen...?

Also, Freunde, wenn ihr meint, ihr möchtet uns für eure Betriebsfeier engagieren, oder für euren Abiball, oder als Sondergeschenk für Omi zum 75., klickt einfach auf Contact, da erscheint dann eine Vielzahl von Kommunikationsaufnahmeinformationen in weißen Buchstaben, wählt einfach eine euch genehme aus und fragt mal drauflos. Ihr landet dann im Regelfall entweder beim Reiner Lübbers oder beim Ralf Baer. Das sind umgängliche, freundliche Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben uns aus Berlin Friedrichshain heraus genau zu euch hin zu lotsen, und die haben das echt drauf.

Jetzt noch kurz die Information vom Anfang aufgeklärt, warum es denn gestern eine lange Nacht war: Der Kollege Kay Ray lud uns liebenswerter Weise als Gäste in seine Late Night Show ins Berliner BKA ein. Late Night heißt dann auch late night - ab 0 Uhr und ´n paar Zerquetschte geht´s nämlich erst los. Kay Ray genießt in der Szene einen Ruf, vielleicht genießt er ja sogar mehrere Rufe, aber den hier ganz besonders: er ist nicht dafür bekannt seine Shows zu kurz zu halten. Bei Showbeginn kommt er auf die Bühne, singt ein Lied und dann erzählt er erstmal mal drauflos, dass einem die Ohren schlackern, huiuiui, du..., starker Tobak! Zum Glück haben wir uns ins Publikum gesetzt, zum einen, weil wir auf diese Weise erstklassig unterhalten wurden, zum anderen kursieren da nämlich Gerüchte und Legenden über andere Gäste von Kay Ray Shows..., man munkelt, dass der eine oder andere, während er auf seinen Kurzauftritt wartete, erst Tage später verhungert und verdurstet aufgefunden wurde...

Ist uns zum Glück nicht passiert, vor 3 war schon Schluss, wir hatten ein schöner Ritt in den Morgen. Am 6. Januar ist Kay Ray wieder late night im BKA in Berlin und auch sonst pausenlos unterwegs, könnt ihr ruhig mal hingehen, es wird brutal und lustig.

Wir sind morgen abend wieder auf dem Gendarmenmarkt und machen tut-tut.

Bis dann erstmal

Do-30-11-2006

Vorweihnachtszeit, Leute, wir befinden uns in der Vorweihnachtszeit! Vielleicht sollte man es ständig vor sich hin brabbeln, dann glaubt man ´s irgendwann auch...

Wir haben gestern 2 Dinge feststellen müssen. Erstens: ein weiteres Jahr ist einfach so an uns vorbei gestürmt. Hat sicherlich Spuren hinterlassen, aber was soll denn dieses Affentempo? Ruckzuck ist man 65 und hat noch zwei Jahre bis zur Rente. Wir jedenfalls stiefelten gestern mit den Kästen unterm Arm zum Berliner Gendarmenmarkt, um das Kulturprogramm des "Weihnachtszaubers" zu komplettieren und hatten das Gefühl, dass unsere letzten Auftritte da gerade mal 3 Wochen her sind. Stimmte aber nicht, es sind angeblich vollständige 11 Monate vergangen. Wer hat da an der Uhr gedreht...?

Zweite Sache: Wie bitteschön soll man denn auf seinen frisch gestimmten Flaschen eine ehrlich empfundene Weihnachtsweise vortragen, wenn man dabei nur ein dünnes, buntes Stoffhemd anhat und trotzdem kein bisschen friert? Letztes Jahr haben wir uns noch Sorgen gemacht beim Pusten nicht an den Flaschenöffnungen festzufrieren und jetzt? Jetzt spielen wir in der gleichen Adventskulisse heißblütige Stücke namens "Tequila" und die passen auch noch am besten zu Wetter und allgemeiner Stimmung. So muss sich Weihnachten in Australien anfühlen. Naja, was soll´s... man steckt halt drin.

Am kommenden Montag starten wir den nächsten Versuch Frau Holle aufzuwecken.

An alle Flaschenmusikfreunde im Einzugsgebiet Berlin, die die Absicht hegen uns am kommenden Dienstag bei der Aufführung von "Liedgut auf Leergut" im Zebrano-Theater zuzusehen, ergeht noch einmal der Hinweis die Karten schnellstmöglich zu reservieren. Ein paar Stühle sind noch frei, aber es scheint auch diesmal so zu sein, dass an der Abendkasse nur mit Glück oder massiver Bestechung ein Ticket zu ergattern ist. Uns ist das ja einerseits nicht unrecht... aber andererseits... nicht wahr.

Morgen spielen wir im Strela-Park Stralsund. Vielleicht sollten wir unsere Badehosen mitnehmen.

Einen schönen ersten Advent

Mo-20-11-2006

Na hoppla, da haben ja offensichtlich ein paar Leute vergessen den Fernseher auszustellen am letzten Sonnabend und auf einmal lief da "Stratmanns" im WDR. Und es scheint, man hat uns diesmal einigermaßen zu recht nicht raus geschnitten - das lässt auf das eine oder andere Bildschirmgastspiel in der Zukunft hoffen.

Nun wird sich der eine oder andere gefragt haben, warum denn Möhre in diesem dotterbeigen Friseurumhang zu sehen war - hatte der mal wieder eine Fashion-Anwandlung oder was? Nein, er war zwar sichtbar beim Friseur vorher, seine rote Kutte konnte er aber wegen farb-athmosphärischer Differenzen mit dem Vorhang im Hintergrund nicht auftragen. Der Vorhang hatte einfach innerhalb des WDR eine stärkere Lobby.

Ansonsten war aber alles ganz ok, vielleicht könnte man ja zukünftig doch noch etwas öfter die tatsächlich gerade ablaufenden Aktionen ins Bild rücken, vielleicht sollten wir auch etwas langsamer spielen. Im Großen und Ganzen war es aber ein sehr schöner Tag mit guter Verpflegung inmitten eines sehr netten Teams.

Nett auch die Betreuung Fritzes durch die freundlichen Polizeibeamten in Düsseldorf. Näheres hierzu kann in der letzten Strophe unserer Eigenkomposition "Es ist schwer ein Flaschenmusikant zu sein" in Erfahrung gebracht werden. Dieser Song ist derzeit nur in unserem Programm "Liedgut auf Leergut" zu hören, eine Mitschrift des Textes steht jedoch unter "Media" zur Verfügung.

Doch kommen wir jetzt noch einmal direkt zu "Liedgut auf Leergut". Die Vorstellung am letzten Donnerstag im Zebrano-Theater war wieder eine feine Sache, denn sie war restlos ausverkauft und ausschließlich mit begeisterungsfähigen Damen und Herren bestückt. Dies nötigt uns jedoch noch einmal den Hinweis ab, bei Interesse am nächsten Termin, dem 5.12., rechtzeitig zu reservieren. Wir hören da jetzt schon für uns sehr erfreuliche Dinge aus den Vorverkaufskatakomben.

Und auch folgender Hinweis scheint angesichts der Gästebuchentwicklung mehr als geboten: Restdeutschland: Wir kommen! Zu euch allen! Wirklich! Habt noch etwas Geduld bis die Termine stehen, jeder einzelne wird im Moment der Bestätigung sofort von Peter auf die Seite gestempelt. Und wenn ihr euch die Zeit nicht lang werden lassen wollt bis zum nächsten Jahr, wir hätten da noch eine ganze CD. und ist ja bald auch Weihnachten...

Na ja, für den Moment erstmal vielen Dank für die Aufmerksamkeit und Tschüß

Do-16-11-2006

Gerade eben in Berlin eingetroffen und schon fast wieder auf dem Weg ins Zebrano-Theater, um "Liedgut auf Leergut" ein weiteres Mal in voller Länge zu tröten, müssen wir noch schnell folgendes mitteilen:

Entgegen unserer Ankündigung wird unser Auftritt bei "Stratmanns" schon am kommenden Sonnabend ausgestrahlt, um 21:45 Uhr im WDR. Wir spielen den Hochzeitsmarsch und noch ein paar kleine Sachen hintendran. Warum wir den Hochzeitsmarsch spielen, erschließt sich ganz einfach beim Anschauen der Sendung. Et gibt Humor aussen Pott mit Jupp anne Theke un saine Konsorten drumrum, dazwischen Politkabarett aus richtigem Schrot und Korn und am Ende dann uns. Insgesamt keine schlechte Mische, hömma.

Tschüsskens

Do-02-11-2006

Oh, Freude, es ist da. Die Geburt verlief erstaunlich reibungslos, es wiegt etwa 90 Minuten und hat die Maße 6 x 3 x 3 Meter breit/hoch/tief, und: es ist ein Programm!

Ende letzter Woche wurde uns gleich drei Mal die Bude eingerannt, weil es sich jeder angucken wollte. Und alle fanden es so drollig. Wir sind mächtig stolz drauf und werden es jetzt überall öffentlich herumzeigen. Unser "Liedgut auf Leergut".

Wir möchten uns noch mal für die vielfältige Unterstützung bedanken. Zuerst bei unserem Hebammerich Gregor Mönter, der uns wacker durch das Schwangergehen mit unserem pulsierenden Repertoire begleitete. Dann bei Chefarzt Hans-Kaspar Aebli und dem gesamten Zebrano Klinikum für die großzügige Verfügungsgewalt über den Kreißsaal. Natürlich auch bei den Patenonkels Ralf und Reiner in Leverkusen, die dafür Sorge tragen, dass unser kleines "Liedgut" dereinst mal auf eine höhere Schule gehen kann. Bei Jörg, der die Beatmungsgeräte und die Wärmezufuhr so sorgfältig regelte. Und natürlich bei all den Schaulustigen, die uns während der ganzen Operation so intensiv anfeuerten.

Nächster Besichtigungstermin ist der 16.11.06, wieder im Zebrano Theater Friedrichshain. Die Erfahrungen der Premierentage legen nahe, sich rechtzeitig um eine Reservierung zu kümmern.

Wir freuen uns auch über den in vielen Anfragen aus dem gesamten Bundesgebiet geäußerten Wunsch uns schnellstmöglich einmal live sehen zu können. Die erwähnten Herren aus Leverkusen arbeiten gerade sehr intensiv daran, uns mindestens das komplette nächste Jahr in sämtliche Einzugsgebiete zu verschiffen, die die Staatsgrenzen von 1990 hergeben. Uns wird es Anfang den Jahres in voller Länge im Westen und Norden geben, uns wird es danach im Süden geben, den Osten wollen wir natürlich auch nicht vernachlässigen, genauso wenig wie die Mitte. Zwischendrin gibt´s uns auch hier und da und dort mal in kurz. Ein regelmäßiger Blick auf unsere Tourdaten ist zu empfehlen und ein Abonnement des Newsletters obendrauf.

Einen Wermutstropfen müssen wir jedoch, ähm, ausschütten, da sich hierzu die Anfragen häufen: Es wird in diesem Jahr keinen Weihnachtsauftritt von uns, in welcher Formation auch immer, in Halberstadt geben. Nein, wirklich nicht, auch nicht als Geheim- oder Überraschungsauftritt. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns dies Jahr einfach mal ein paar freie Weihnachtstage gönnen. Es ist jedoch fest ein Gastspiel im Verlauf des nächsten Jahres geplant.

Ein Ausstrahlungstermin für unseren RTL Chart-Show Auftritt liegt immer noch nicht vor, dafür ist aber davon auszugehen, dass uns alle WDR Zuschauer am 25.11. bei "Stratmanns" begutachten können.

Dann noch eine Anregung: Hört euch die CDs an bzw rennt in die Konzerte von Bodo Wartke, Sebastian Krämer und Marco Tschirpke. Falls die irgendwer noch nicht kennen sollte: Das sind musisch überdurchschnittlich begabte junge Männer, die am Klavier virtuos Worte verweben und einen lachen machen - und nette Menschen sind das auch.

Huch, das Programmophon knistert, da will wohl jemand sein Fläschchen haben.

Bis bald

Mo-15-10-2006

Mensch, endlich mal wieder ein paar neue Einträge im Gästebuch! Es war aber auch ein sehr ausgelassener Abend in Herne - einen wahren Schlager- und Evergreen Battle haben wir uns anschließend mit dem trinkfesten Teil unseres Publikums geliefert, er endete mit einem gerechten Remis.

Zünftig verknautscht in der Visage sind wir dann am nächsten Tag nach Köln gefahren und haben uns für die "Ultimative Chart-Show" aufzeichnen lassen. Die soll ja beeindruckende Quoten haben. Wir mussten feststellen, dass uns diese Tatsache nicht ganz unbeeindruckt ließ. Obendrein haben wir auch noch vergessen, uns einen Monitor hinstellen zu lassen - und als die Leute beim von uns vorzutragenden Mike Krüger all time Klassiker gleich mitzuklatschen begannen, haben wir von uns selbst nicht mehr so viel gehört. Wenn man jeden Einzelnen von uns drauf anspricht, wird er genau erklären können, welchen kleinen Fehler er persönlich gemacht hat. Außerdem war Endie vielleicht nicht immer ganz sattelfest in der Stimme... aber naja... sind ja nur 50 Sekunden. Ansonsten können wir berichten, dass Heino und Hannelore beide noch leben und wohlauf sind, Lou Bega in letzter Zeit nicht allzu viel Mambo getanzt zu haben scheint bzw Sport getrieben hat, Dirk Bach auch nicht, Peter Schilling noch aufgeregter war als wir und Peter Maffay in Wahrheit 1,95 ist.

Wann das ausgestrahlt wird, steht noch nicht fest. RTL nutzt diese Sendung anscheinend gern strategisch. Einfach mal nachsehen, wann Pro 7 etwas aufwendig Beworbenes bringt, dann läuft das wohl dagegen. Wir geben bescheid, wenn wir´s wissen.

Vorher aber, vom 26.-28.10., gibt es unsere lang erwartete Programm Premiere. In Berlin, Friedrichshain, Zebrano-Theater, Sonntagstraße / Ecke Lenbachstraße, Nähe Ostkreuz, um 20:30 Uhr, 90 Minuten Liedgut auf Leergut, Möhre singt, Fritze pöbelt, Frank tanzt, Endie simuliert tanzen und Peter zeigt seine Sonnenbrillen, dazwischen gibt´s auch noch richtige Musik auf den talentiertesten Flaschen der Welt.

Es gibt noch Karten. Wer eine möchte, klickt auf Links und noch mal auf Zebrano-Theater und sichert sich welche.

Ansonsten kann man uns mit Ausschnitten aus dem Programm heute abend in Hannover im GOP und ab morgen bis Sonnabend im Wohnzimmertheater in Köln sehen.

So, jetzt müssen wir aber los.

bis dann

Dit GBSQ


So-08-10-2006

Liebes GlasBlasSing Quintett Tagebuch,

heute sind wir ein bisschen durcheinander. Wir erzählen dir gleich warum. Zuerst müssen wir dir aber mitteilen, dass es uns in letzter Zeit recht gut ergangen ist. Wir sind viel mit dem Auto herumgefahren, weil sich ganz viele Leute uns mit unseren Flaschen angucken wollten. Die waren alle ganz nett zu uns und fanden das gut, was wir in den letzten Wochen alles eingeübt haben. Zum Beispiel im Schmidt-Theater in Hamburg, da wurde ganz viel geklatscht, und, hihi, der Moderator der Show, Kay Ray... der hat vielleicht Sachen erzählt...hihi... anschließend hat er uns in seine Show Anfang Dezember in Berlin eingeladen, was der wohl da wieder alles erzählen wird... hihi...

Und dann waren wir noch im Quatsch Comedy Club in Berlin, aber nicht mit Fernsehen und so, nee, sondern in echt! Da waren aber trotzdem Leute aus dem Fernsehen dabei, zum Beispiel die Lilo Wanders, die kann ja rülpsen wie ein Mann, das hat die aber nicht auf der Bühne gezeigt, sondern nur dahinter. Und der Carsten Flöter aus der Lindenstraße - der hat sich aber als ein Herr Georg Uecker ausgegeben und sich überhaupt nicht wie ein Arzt benommen. Außerdem haben wir unseren Kumpel Carl Einar Häckner aus Schweden wieder getroffen. Das war schön, vor allen Dingen als er uns erzählt hat, wie er 1987 vom "Zauber-Peter" Kersten in die DDR eingeladen wurde und seine DDR-Mark Gage im besten Restaurant Dresdens verjubeln wollte, und das Restaurant so gut war, dass man die Rechung von 300 Mark in West-Mark berechnet hat. Aber Carl Einar wäre nicht Carl Einar, wenn er da nicht irgendwie wieder raus gekommen wäre. Beim nächsten Mal erzählt er uns hoffentlich wie.

Aber wo wir schon von Dresden reden - wir sind ja heute wie gesagt ein bisschen durcheinander gewesen, denn wir waren in den letzten Tagen in Dresden. Dort fand das 5. Dresdner Varieté und Zirkus Festival statt und wir waren unter den Finalisten. Der Auftritt lief ganz gut, die Leute wollten sogar noch eine Zugabe. Alles wurde gefilmt vom MDR, der dann daraus einen schmucken Bericht gemacht hat, der heute abend um 22:05 Uhr auch gezeigt wurde.

Hmm. wir fanden´s gestern schon ein bisschen verwirrend, dass die Darbietung mit dem meisten Applaus gar keinen von den Preisen der Jury erhalten hat. Aber man steckt ja nicht drin in so´ner Jury, die weiß ja meistens mehr als so´n Publikum, von der ganzen Materie und so..., vielleicht gehören wir auch gar nicht in den Zirkus, da kann ja nun nicht jeder einfach mal so vorbeischneien, nicht wahr, wo kommen wir denn da noch hin, am Ende. Der MDR sieht das genauso, der hat unseren Auftritt in seinem Bericht einfach gleich ganz weggelassen.

Ach, liebes Tagebuch, erinnerst du dich auch noch an früher? Wenn der Zirkus in die Stadt kam? Die vielen Tiere, die tollen Artisten, der Geruch des Sägemehls in der Manege, und die Clowns, die lustigen Clowns? Ach ja, wer einmal Zirkusluft geschnuppert hat.

Ach so: Wir fahren nächste Woche mal wieder nach Köln, zur Chart Show mit Olli Geißen, mal gucken, wie das so wird und ob man uns am Ende wieder raus schneidet. Wir teilen es dir so schnell wie möglich mit, liebes Tagebuch, aber jetzt - husch, ins Schränkchen

Dein GlasBlasSing Quintett

Mi-06-09-2006

Heute waren wir mal kurz in Köln zu einer Pressekonferenz für´s diesjährige Köln Comedy Festival, da lässt man uns im Oktober nämlich ein paar Mal auftreten. Genaueres dazu unter "Dates". Diesmal sind wir mit dem Zug gefahren, war auch ganz ok, aber eins müssen wir trotzdem gerade loswerden: Du, Mario aus Zehdenick nahe Berlin und Du, Sabine aus irgendwo in NRW, die in 3 Monaten nach Berlin ziehen wird: Ihr seid ein paar ganz, ganz schlimme Nervtüten und wenn Ihr uns noch einmal mit eurem lautstarken und sinnfreien Geschwurbele die Ohren voll trötet, dann gibt´s was mit der Flasche auf den Hinterkopf! Schönen Tach noch!

Di-05-09-2006

Die GlasBlasSing Quintett Newsabteilung hat den hier vorzufindenden Newsbereich sowohl als Medium für den Blick in die nähere Zukunft des quirligen Flaschenfünfers konzipiert, aber auch als einen Ort der Rückschau und Besinnung auf das unmittelbar Vergangene, ein Rastplatz, an welchem die komische Clique Zeugnis über ihr Wirken und Gedeihen abzulegen gedenkt. Letzteres soll den heutigen Eintrag dominieren - denn sie waren erschreckend viel unterwegs in den letzten 2 Wochen, unsere drolligen Jungs mit der Blaseschwäche in ihren quietschbunten Hemden. Hier ist, was sie uns zu erzählen haben:

Wie im letzten Eintrag vermerkt, waren wir Ende August 3 Tage in Aachen bei den Weltreiterspielen. Pferde haben wir aber nicht gesehen, jedenfalls keine echten, nur im gesamten Innenstadtgebiet aufgestellte Promo-Klepper aus kunstvoll angemaltem Kunststoff. Im Hotel liefen zwar ein paar Reitersleut herum - die sahen aber wie ganz normale, dem eher konservativem Wählerspektrum zuzurechnende Zeitgenossen aus. Man erwartete von uns, die durch die Aachener Innenstadt schlendernden Bevölkerungsströme zu unterhalten. Wir taten dies wie gewohnt mit Fleiß und, zwischen den Regenschauern, auch Erfolg.

Am ersten Tag gab mitten auf dem Marktplatz eine Band namens "Tokio Hotel" ein Konzert. Wir hatten schon vorab mal gehört, dass die viele Anhänger haben sollen. Man konnte organisieren, dass wir uns das Spektakel aus nächster Nähe ansehen durften. Die Zuschauer waren auf den ersten Blick überwiegend in unserem Alter - und hatten alle ihre Kinder mitgebracht, die vorn zur Bühne zum Kreischen geschickt wurden und diese Tätigkeit auch ausgesprochen gut beherrschten. Wir überlegten, ob wir unseren Möhre ebenfalls nach vorn zur Bühne schicken sollten, mitten unter die kleinen Plakathalterinnen, mit einem eigenen Plakat, auf dem geschrieben stünde: "Bill, du bist ein Kind von mir!"

Dieser Bill ist eine wirklich interessante Erscheinung, er sieht inzwischen aus wie Nena, die zum Fasching als Michael Jackson geht. Wir ergingen uns ein bisschen in Spekulationen über den finanziellen Erfolg von "Tokio Hotel", der so berauschend nicht zu sein scheint, denn offensichtlich konnte der arme Bill seit Wochen nicht mit Nahrung versorgt werden. Zum Glück wehte in Richtung Bühne kein allzu starker Wind. Wir hörten ein bisschen zu und gingen dann nach 2 Liedern. Ein Gleichaltriger rief uns hinterher. "Hey, flüchten gilt nicht!" Wir nickten ihm verständnisvoll und mitfühlend zu.

Im Stuttgart-nahen Ditzingen spielten wir dann in einem Zelt. Das hat Spaß gemacht. Nicht wegen des Zelts, sondern weil die Leute auch Spaß zu haben schienen. Ganz einfache Kiste. Übernachtet haben wir in einer Polizeiwohnung - ja, tatsächlich: Polizei-Wohnung - damit ist keine Ausnüchterungszelle gemeint, in die man uns wegen anstandsloser Trunkenheit geworfen hatte, sondern ein Appartement der ortsansässigen Staatsgewalt, liebevoll dekoriert mit vielen Photos und Wimpeln herzlichst verbundener anderevielleicht könnte man ja zukünftig doch noch etwas öfter die tatsächlich gerade ablaufenden Aktionen ins Bild rücken, vielleicht sollten wir auch etwas langsamer spielen. Im Großen und Ganzen war es aber ein sehr schöner Tag mit guter Verpflegung inmitten eines sehr netten Teams.

Nett auch die Betreuung Fritzes durch die freundlichen Polizeibeamten in Düsseldorf. Näheres hierzu kann in der letzten Strophe unserer Eigenkomposition "Es ist schwer ein Flaschenmusikant zu sein" in Erfahrung gebracht werden. Dieser Song ist derzeit nur in unserem Programm "Liedgut auf Leergut" zu hören, eine Mitschrift des Textes steht jedoch unter "Media" zur Verfügung.

Doch kommen wir jetzt noch einmal direkt zu "Liedgut auf Leergut". Die Vorstellung am letzten Donnerstag im Zebrano-Theater war wieder eine feine Sache, denn sie war restlos ausverkauft und ausschließlich mit begeisterungsfähigen Damen und Herren bestückt. Dies nötigt uns jedoch noch einmal den Hinweis ab, bei Interesse am nächsten Termin, dem 5.12., rechtzeitig zu reservieren. Wir hören da jetzt schon für uns sehr erfreuliche Dinge aus den Vorverkaufskatakomben.

Und auch folgender Hinweis scheint angesichts der Gästebuchentwicklung mehr als geboten: Restdeutschland: Wir kommen! Zu euch allen! Wirklich! Habt noch etwas Geduld bis die Termine stehen, jeder einzelne wird im Moment der Bestätigung sofort von Peter auf die Seite gestempelt. Und wenn ihr euch die Zeit nicht lang werden lassen wollt bis zum nächsten Jahr, wir hätten da noch eine ganze CD. und ist ja bald auch Weihnachten...

Na ja, für den Moment erstmal vielen Dank für die Aufmerksamkeit und Tschüß

Do-16-11-2006

Gerade eben in Berlin eingetroffen und schon fast wieder auf dem Weg ins Zebrano-Theater, um "Liedgut auf Leergut" ein weiteres Mal in voller Länge zu tröten, müssen wir noch schnell folgendes mitteilen:

Entgegen unserer Ankündigung wird unser Auftritt bei "Stratmanns" schon am kommenden Sonnabend ausgestrahlt, um 21:45 Uhr im WDR. Wir spielen den Hochzeitsmarsch und noch ein paar kleine Sachen hintendran. Warum wir den Hochzeitsmarsch spielen, erschließt sich ganz einfach beim Anschauen der Sendung. Et gibt Humor aussen Pott mit Jupp anne Theke un saine Konsorten drumrum, dazwischen Politkabarett aus richtigem Schrot und Korn und am Ende dann uns. Insgesamt keine schlechte Mische, hömma.

Tschüsskens

Do-02-11-2006

Oh, Freude, es ist da. Die Geburt verlief erstaunlich reibungslos, es wiegt etwa 90 Minuten und hat die Maße 6 x 3 x 3 Meter breit/hoch/tief, und: es ist ein Programm!

Ende letzter Woche wurde uns gleich drei Mal die Bude eingerannt, weil es sich jeder angucken wollte. Und alle fanden es so drollig. Wir sind mächtig stolz drauf und werden es jetzt überall öffentlich herumzeigen. Unser "Liedgut auf Leergut".

Wir möchten uns noch mal für die vielfältige Unterstützung bedanken. Zuerst bei unserem Hebammerich Gregor Mönter, der uns wacker durch das Schwangergehen mit unserem pulsierenden Repertoire begleitete. Dann bei Chefarzt Hans-Kaspar Aebli und dem gesamten Zebrano Klinikum für die großzügige Verfügungsgewalt über den Kreißsaal. Natürlich auch bei den Patenonkels Ralf und Reiner in Leverkusen, die dafür Sorge tragen, dass unser kleines "Liedgut" dereinst mal auf eine höhere Schule gehen kann. Bei Jörg, der die Beatmungsgeräte und die Wärmezufuhr so sorgfältig regelte. Und natürlich bei all den Schaulustigen, die uns während der ganzen Operation so intensiv anfeuerten.

Nächster Besichtigungstermin ist der 16.11.06, wieder im Zebrano Theater Friedrichshain. Die Erfahrungen der Premierentage legen nahe, sich rechtzeitig um eine Reservierung zu kümmern.

Wir freuen uns auch über den in vielen Anfragen aus dem gesamten Bundesgebiet geäußerten Wunsch uns schnellstmöglich einmal live sehen zu können. Die erwähnten Herren aus Leverkusen arbeiten gerade sehr intensiv daran, uns mindestens das komplette nächste Jahr in sämtliche Einzugsgebiete zu verschiffen, die die Staatsgrenzen von 1990 hergeben. Uns wird es Anfang den Jahres in voller Länge im Westen und Norden geben, uns wird es danach im Süden geben, den Osten wollen wir natürlich auch nicht vernachlässigen, genauso wenig wie die Mitte. Zwischendrin gibt´s uns auch hier und da und dort mal in kurz. Ein regelmäßiger Blick auf unsere Tourdaten ist zu empfehlen und ein Abonnement des Newsletters obendrauf.

Einen Wermutstropfen müssen wir jedoch, ähm, ausschütten, da sich hierzu die Anfragen häufen: Es wird in diesem Jahr keinen Weihnachtsauftritt von uns, in welcher Formation auch immer, in Halberstadt geben. Nein, wirklich nicht, auch nicht als Geheim- oder Überraschungsauftritt. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns dies Jahr einfach mal ein paar freie Weihnachtstage gönnen. Es ist jedoch fest ein Gastspiel im Verlauf des nächsten Jahres geplant.

Ein Ausstrahlungstermin für unseren RTL Chart-Show Auftritt liegt immer noch nicht vor, dafür ist aber davon auszugehen, dass uns alle WDR Zuschauer am 25.11. bei "Stratmanns" begutachten können.

Dann noch eine Anregung: Hört euch die CDs an bzw rennt in die Konzerte von Bodo Wartke, Sebastian Krämer und Marco Tschirpke. Falls die irgendwer noch nicht kennen sollte: Das sind musisch überdurchschnittlich begabte junge Männer, die am Klavier virtuos Worte verweben und einen lachen machen - und nette Menschen sind das auch.

Huch, das Programmophon knistert, da will wohl jemand sein Fläschchen haben.

Bis bald

Mo-15-10-2006

Mensch, endlich mal wieder ein paar neue Einträge im Gästebuch! Es war aber auch ein sehr ausgelassener Abend in Herne - einen wahren Schlager- und Evergreen Battle haben wir uns anschließend mit dem trinkfesten Teil unseres Publikums geliefert, er endete mit einem gerechten Remis.

Zünftig verknautscht in der Visage sind wir dann am nächsten Tag nach Köln gefahren und haben uns für die "Ultimative Chart-Show" aufzeichnen lassen. Die soll ja beeindruckende Quoten haben. Wir mussten feststellen, dass uns diese Tatsache nicht ganz unbeeindruckt ließ. Obendrein haben wir auch noch vergessen, uns einen Monitor hinstellen zu lassen - und als die Leute beim von uns vorzutragenden Mike Krüger all time Klassiker gleich mitzuklatschen begannen, haben wir von uns selbst nicht mehr so viel gehört. Wenn man jeden Einzelnen von uns drauf anspricht, wird er genau erklären können, welchen kleinen Fehler er persönlich gemacht hat. Außerdem war Endie vielleicht nicht immer ganz sattelfest in der Stimme... aber naja... sind ja nur 50 Sekunden. Ansonsten können wir berichten, dass Heino und Hannelore beide noch leben und wohlauf sind, Lou Bega in letzter Zeit nicht allzu viel Mambo getanzt zu haben scheint bzw Sport getrieben hat, Dirk Bach auch nicht, Peter Schilling noch aufgeregter war als wir und Peter Maffay in Wahrheit 1,95 ist.

Wann das ausgestrahlt wird, steht noch nicht fest. RTL nutzt diese Sendung anscheinend gern strategisch. Einfach mal nachsehen, wann Pro 7 etwas aufwendig Beworbenes bringt, dann läuft das wohl dagegen. Wir geben bescheid, wenn wir´s wissen.

Vorher aber, vom 26.-28.10., gibt es unsere lang erwartete Programm Premiere. In Berlin, Friedrichshain, Zebrano-Theater, Sonntagstraße / Ecke Lenbachstraße, Nähe Ostkreuz, um 20:30 Uhr, 90 Minuten Liedgut auf Leergut, Möhre singt, Fritze pöbelt, Frank tanzt, Endie simuliert tanzen und Peter zeigt seine Sonnenbrillen, dazwischen gibt´s auch noch richtige Musik auf den talentiertesten Flaschen der Welt.

Es gibt noch Karten. Wer eine möchte, klickt auf Links und noch mal auf Zebrano-Theater und sichert sich welche.

Ansonsten kann man uns mit Ausschnitten aus dem Programm heute abend in Hannover im GOP und ab morgen bis Sonnabend im Wohnzimmertheater in Köln sehen.

So, jetzt müssen wir aber los.

bis dann

Dit GBSQ


So-08-10-2006

Liebes GlasBlasSing Quintett Tagebuch,

heute sind wir ein bisschen durcheinander. Wir erzählen dir gleich warum. Zuerst müssen wir dir aber mitteilen, dass es uns in letzter Zeit recht gut ergangen ist. Wir sind viel mit dem Auto herumgefahren, weil sich ganz viele Leute uns mit unseren Flaschen angucken wollten. Die waren alle ganz nett zu uns und fanden das gut, was wir in den letzten Wochen alles eingeübt haben. Zum Beispiel im Schmidt-Theater in Hamburg, da wurde ganz viel geklatscht, und, hihi, der Moderator der Show, Kay Ray... der hat vielleicht Sachen erzählt...hihi... anschließend hat er uns in seine Show Anfang Dezember in Berlin eingeladen, was der wohl da wieder alles erzählen wird... hihi...

Und dann waren wir noch im Quatsch Comedy Club in Berlin, aber nicht mit Fernsehen und so, nee, sondern in echt! Da waren aber trotzdem Leute aus dem Fernsehen dabei, zum Beispiel die Lilo Wanders, die kann ja rülpsen wie ein Mann, das hat die aber nicht auf der Bühne gezeigt, sondern nur dahinter. Und der Carsten Flöter aus der Lindenstraße - der hat sich aber als ein Herr Georg Uecker ausgegeben und sich überhaupt nicht wie ein Arzt benommen. Außerdem haben wir unseren Kumpel Carl Einar Häckner aus Schweden wieder getroffen. Das war schön, vor allen Dingen als er uns erzählt hat, wie er 1987 vom "Zauber-Peter" Kersten in die DDR eingeladen wurde und seine DDR-Mark Gage im besten Restaurant Dresdens verjubeln wollte, und das Restaurant so gut war, dass man die Rechung von 300 Mark in West-Mark berechnet hat. Aber Carl Einar wäre nicht Carl Einar, wenn er da nicht irgendwie wieder raus gekommen wäre. Beim nächsten Mal erzählt er uns hoffentlich wie.

Aber wo wir schon von Dresden reden - wir sind ja heute wie gesagt ein bisschen durcheinander gewesen, denn wir waren in den letzten Tagen in Dresden. Dort fand das 5. Dresdner Varieté und Zirkus Festival statt und wir waren unter den Finalisten. Der Auftritt lief ganz gut, die Leute wollten sogar noch eine Zugabe. Alles wurde gefilmt vom MDR, der dann daraus einen schmucken Bericht gemacht hat, der heute abend um 22:05 Uhr auch gezeigt wurde.

Hmm. wir fanden´s gestern schon ein bisschen verwirrend, dass die Darbietung mit dem meisten Applaus gar keinen von den Preisen der Jury erhalten hat. Aber man steckt ja nicht drin in so´ner Jury, die weiß ja meistens mehr als so´n Publikum, von der ganzen Materie und so..., vielleicht gehören wir auch gar nicht in den Zirkus, da kann ja nun nicht jeder einfach mal so vorbeischneien, nicht wahr, wo kommen wir denn da noch hin, am Ende. Der MDR sieht das genauso, der hat unseren Auftritt in seinem Bericht einfach gleich ganz weggelassen.

Ach, liebes Tagebuch, erinnerst du dich auch noch an früher? Wenn der Zirkus in die Stadt kam? Die vielen Tiere, die tollen Artisten, der Geruch des Sägemehls in der Manege, und die Clowns, die lustigen Clowns? Ach ja, wer einmal Zirkusluft geschnuppert hat.

Ach so: Wir fahren nächste Woche mal wieder nach Köln, zur Chart Show mit Olli Geißen, mal gucken, wie das so wird und ob man uns am Ende wieder raus schneidet. Wir teilen es dir so schnell wie möglich mit, liebes Tagebuch, aber jetzt - husch, ins Schränkchen

Dein GlasBlasSing Quintett

Mi-06-09-2006

Heute waren wir mal kurz in Köln zu einer Pressekonferenz für´s diesjährige Köln Comedy Festival, da lässt man uns im Oktober nämlich ein paar Mal auftreten. Genaueres dazu unter "Dates". Diesmal sind wir mit dem Zug gefahren, war auch ganz ok, aber eins müssen wir trotzdem gerade loswerden: Du, Mario aus Zehdenick nahe Berlin und Du, Sabine aus irgendwo in NRW, die in 3 Monaten nach Berlin ziehen wird: Ihr seid ein paar ganz, ganz schlimme Nervtüten und wenn Ihr uns noch einmal mit eurem lautstarken und sinnfreien Geschwurbele die Ohren voll trötet, dann gibt´s was mit der Flasche auf den Hinterkopf! Schönen Tach noch!

Di-05-09-2006

Die GlasBlasSing Quintett Newsabteilung hat den hier vorzufindenden Newsbereich sowohl als Medium für den Blick in die nähere Zukunft des quirligen Flaschenfünfers konzipiert, aber auch als einen Ort der Rückschau und Besinnung auf das unmittelbar Vergangene, ein Rastplatz, an welchem die komische Clique Zeugnis über ihr Wirken und Gedeihen abzulegen gedenkt. Letzteres soll den heutigen Eintrag dominieren - denn sie waren erschreckend viel unterwegs in den letzten 2 Wochen, unsere drolligen Jungs mit der Blaseschwäche in ihren quietschbunten Hemden. Hier ist, was sie uns zu erzählen haben:

Wie im letzten Eintrag vermerkt, waren wir Ende August 3 Tage in Aachen bei den Weltreiterspielen. Pferde haben wir aber nicht gesehen, jedenfalls keine echten, nur im gesamten Innenstadtgebiet aufgestellte Promo-Klepper aus kunstvoll angemaltem Kunststoff. Im Hotel liefen zwar ein paar Reitersleut herum - die sahen aber wie ganz normale, dem eher konservativem Wählerspektrum zuzurechnende Zeitgenossen aus. Man erwartete von uns, die durch die Aachener Innenstadt schlendernden Bevölkerungsströme zu unterhalten. Wir taten dies wie gewohnt mit Fleiß und, zwischen den Regenschauern, auch Erfolg.

Am ersten Tag gab mitten auf dem Marktplatz eine Band namens "Tokio Hotel" ein Konzert. Wir hatten schon vorab mal gehört, dass die viele Anhänger haben sollen. Man konnte organisieren, dass wir uns das Spektakel aus nächster Nähe ansehen durften. Die Zuschauer waren auf den ersten Blick überwiegend in unserem Alter - und hatten alle ihre Kinder mitgebracht, die vorn zur Bühne zum Kreischen geschickt wurden und diese Tätigkeit auch ausgesprochen gut beherrschten. Wir überlegten, ob wir unseren Möhre ebenfalls nach vorn zur Bühne schicken sollten, mitten unter die kleinen Plakathalterinnen, mit einem eigenen Plakat, auf dem geschrieben stünde: "Bill, du bist ein Kind von mir!"

Dieser Bill ist eine wirklich interessante Erscheinung, er sieht inzwischen aus wie Nena, die zum Fasching als Michael Jackson geht. Wir ergingen uns ein bisschen in Spekulationen über den finanziellen Erfolg von "Tokio Hotel", der so berauschend nicht zu sein scheint, denn offensichtlich konnte der arme Bill seit Wochen nicht mit Nahrung versorgt werden. Zum Glück wehte in Richtung Bühne kein allzu starker Wind. Wir hörten ein bisschen zu und gingen dann nach 2 Liedern. Ein Gleichaltriger rief uns hinterher. "Hey, flüchten gilt nicht!" Wir nickten ihm verständnisvoll und mitfühlend zu.

Im Stuttgart-nahen Ditzingen spielten wir dann in einem Zelt. Das hat Spaß gemacht. Nicht wegen des Zelts, sondern weil die Leute auch Spaß zu haben schienen. Ganz einfache Kiste. Übernachtet haben wir in einer Polizeiwohnung - ja, tatsächlich: Polizei-Wohnung - damit ist keine Ausnüchterungszelle gemeint, in die man uns wegen anstandsloser Trunkenheit geworfen hatte, sondern ein Appartement der ortsansässigen Staatsgewalt, liebevoll dekoriert mit vielen Photos und Wimpeln herzlichst verbundener anderer paneuropäischer Freunde und Helfer. Wir öffneten kurz nach Mitternacht den Kühlschrank und unser Frank wurde fast nicht mehr: mittendrin stand eine vollständige Büchse Hausmacher-Leberwurst und im Küchenschrank darunter lag ein Netz Zwiebeln. Endie aß aus Solidarität und Hungergefühl gern mit.
Um Franks Verhältnis zu Leberwurst mit Zwiebeln und unser daraus resultierendes Verhältnis zu Frank zu verstehen, lohnt sich die Anschaffung unserer CD "Liedgut auf Leergut". Im Song "Ich mach mal ein Cis Null - Teil II" gehen wir detailliert auf diese Thematik ein.

Das Erscheinen der CD haben wir wie angekündigt am vergangenen Freitag hier in Berlin gefeiert. Einen kleinen Schönheitsfehler gab´s dabei jedoch: die zum Verkauf gedachten Exemplare waren noch nicht zurück vom Presswerk. "Haha, wie lustig", dachten wir nicht wirklich. Aber wir haben schön ein paar Leckerlis aufgefahren, die CD erst live und dann noch mal vom Original-Master vorgespielt, keiner hat böse geguckt, eher im Gegenteil, ALLE haben böse geguckt, Quatsch, alle haben nett geguckt bzw. gelächelt und ein paar CDs wurden auch gleich vorbestellt. Dies geht übrigens ab jetzt völlig problemlos auch über diese Seite hier - ihr müsst dafür nur auf "Shop" klicken. Ein paar CDs sind noch da! Wenn wir sie denn ab morgen endlich bekommen haben.


Do-24-08-2006

Sehr gerehrte Damen und Herren,
soeben erreichte uns folgende Information:
Die Berliner Bierflaschenphilharmoniker "Das GlasBlasSing Quintett" haben dieser Tage die Arbeiten zu ihrer ersten CD "Liedgut auf Leergut" definitiv abgeschlossen. Mehrere als zuverlässig einzustufende Quellen bestätigen diesen Sachverhalt einvernehmlich. Eine weitere Verzögerung des Aufnahme- und Fertigungsprozesses gilt als ausgeschlossen. Alle relevanten Datenträger sind mit dem deutschen Logistikriesen "Die Post" an einen sicheren Ort verbracht worden, an welchem die Vervielfältigung des hochbrisanten Materials bereits begonnen hat.

Gut unterrichtete Kreise sprechen von 14 Songs, die man sich unter www.glasblassing.de in Ausschnitten anhören kann. Zur Stunde kursieren Gerüchte über eine am 1.9., das ist der kommende Freitag, auf dem Eastern Comfort Hostel Schiff in Berlin Friedrichshain, Mühlenstraße 73-77 (direkt neben dem "Speicher") stattfindende Record Release Party. Ein Sprecher der Band bestätigte diesen Termin bereits gegenüber mehreren namhaften Nachrichtenagenturen. Der Beginn der Veranstaltung wird auf 20:30 Uhr taxiert, weiter heißt es, dass "wer zuerst komme, auch zuerst male.". Freunde der 5 Buddelbläser ließen durchsickern, dass es sowohl Häppchen als selbstverständlich auch einen Live-Auftritt der vielbeschäftigten Allestrinker geben werde.

Das GlasBlasSing Quintett selbst stand für ein Statement nicht zur Verfügung. Das Ensemble befindet sich zurzeit auf dem Weg nach Aachen, um dort auf den gerade stattfindenden Weltreiterspielen einer unbestätigten Mitteilung zufolge "die Pferde scheu zu machen". Wir wünschen gutes Gelingen.


Sa-29-07-2006


Stop! Wichtige Korrektur! Alles mal hergehört!
Der gute Mann von Radio 1 hat sich geirrt und zuerst uns mit falschen Informationen versorgt, und wir euch somit auch. Ihr könnt morgen eine Stunde länger schlafen - wir sind erst um 14 Uhr dran. So was auch...

Mi-26-07-2006

Wer mal hören will, wie Endie und Frank "so ganz privat" im Radio klingen - am Sonntag, 30.07.06 13 Uhr auf Radio 1 erzählen sie mal was. Und oben drauf gibt´s auch noch was von unserer CD zu hören - die doch tatsächlich wirklich bald ziemlich richtig fertig sein wird.

Di-25-07-2006

Schöne Tage waren das, in Linz, an der blauen Donau - aanfach leiwand. ´Nen schönen Teng hat jeder abbekommen, vom permanenten Sonnenbeschuß dieser Tage, und vielleicht auch einen leichten Knall in der Rübe - der gestrige Montag wurde jedenfalls erstmal schön durchgeschlafen.

Und nun wissen auch wir, was das Linzer Pflasterspektakel ist. 3 Tage lang hochprofessionelle Quatschmacher und Traumtänzer aus der ganzen Welt begutachten können und den Mund nicht mehr zukriegen - genauso wie das Portemonnaie, denn "Ohne Göd ka Musi", so ließ der Veranstalter wissen und die Leute willigten gern ein.

Vielen Dank an alle, die trotz der allgemein hohen Geräuschkulisse so begeistert unseren Mitklatsch- und Jetztnichtmitklatsch-Befehlen gehorchten und jeden unserer Auftritte trotz Tropenschwüle so viel Spaß sein ließen.

Für alle, die unsere "Hit The Road Jack" Version covern wollen: sollten euch in Österreich während der Wurf-Sequenz mal die Flaschen zu Bruch gehen - eine 0,25 l Naderer Blaufränkisch und eine 0,33 l Stiegl ergeben perfekt die ersten beiden Töne - nur mal so am Rande.

Es wird schwer sein, nächstes Jahr eine gute Ausrede zu finden, nicht wieder nach Linz zu fahren - am besten wir versuchen es gar nicht erst. Oder wir sind schon vorher wieder da, schöne Stadt, guter Leberkäse, angenehmes Donaubadewasser - und hinterher eine Forelle im Fischerhäus´l.

Petri Heil!

Mi-19-07-2006

Hallo, lieber Newsbereich,

wir möchten uns vielmals entschuldigen, dass wir dich so sträflich vernachlässigt haben. Damit ist jetzt aber Schluss. Hier, kuck mal, was wir jetzt alles in dich hinein schreiben:

Man hätte ja meinen können, dass GlasBlasSing Quintett hat sich mal eben für 4 Wochen in den Urlaub verabschiedet. Trugschluß. Wir waren sehr fleißig, haben uns einmal diagonal durch Deutschland und zurück gespielt, und zwischendurch dermaßen an unserer ersten "richtigen" CD gewerkelt, dass das soziale Umfeld schon mal zu schmollen beginnen wollte. Doch gottlob, die Musik ist mittlerweile im Kasten, muss nur noch etwas hin- und hergemixt werden, und dann gibt´s "Liedgut auf Leergut" endlich auf CD.
Unser Peter wird sich in den nächsten Tagen mal auf den Hosenboden setzen und einen entsprechenden Bereich auf unserer Seite einrichten, auf dem ihr in einer Art Countdown nach und nach mit Hörproben versorgt werdet, und dann am Veröffentlichungstag vor lauter Vorfreude wie elektrisiert zitternd ein Exemplar bestellt - so jedenfalls unsere Vorstellung der Angelegenheit.

Nun möchten wir Dank ausschütten. So richtig herzlichen Dank an all die Leute, die in den letzten Tagen und Wochen fröhlichen Gesichts unseren Darbietungen lauschten, die unermüdlich unserem Frank halfen, sich irgendwie bis zum Ende von "Viva Las Vegas" durchzuhecheln bzw mit uns zusammen die These widerlegt haben, dass Deutsche nur auf 1 und 3 klatschen können - das stimmt nämlich gar nicht! Mit ein bisschen Anleitung ist "Don´t Worry Be Happy" immer das geblieben, was wir aus ihm gemacht haben: ein schöner, relaxter Reggae auf 2 und 4. Geht doch.

Wir danken dem Bamberger Publikum, dass es unserer noch nicht überdrüssig war und uns, wenn schon nicht den ersten wie im letzten Jahr, so doch den 2. Preis zugedachte. Wir kommen wieder, mindestens so oft, bis wir alle Bamberger Biere einmal durch verkostet haben - so ernst muss man seinen Beruf schon nehmen.

Und genau deshalb geht es jetzt wieder zurück an die CD Produktion.

Prost

Das GlasBlasSing Quintett

Mi-07-06-2006

Prost, liebe Freunde!

Prost zur Eröffnung unseres News-Bereichs. Möget ihr ihn fortan als eine Stätte lieb gewinnen, an der ihr unser Wirken und Werden begutachten bzw die brandaktuellsten Neuigkeiten über uns in Erfahrung bringen könnt - sozusagen unseren jeweils gültigen Pegelstand, direkt aus der Frontperspektive übermittelt.

Und wie das manchmal so ist, haben sich die letzten paar Tage für uns genauso abgespielt, als wären sie nur zum Zwecke der würdigen News-Bereichs Einweihung veranstaltet worden.

So tummelten sich am vergangenen Donnerstag zum wiederholten Male nur ausgesucht großartige Geschöpfe auf dem Eastern Comfort Hostel Schiff zu unserer monatlichen Show und bedachten unsere Darbietungen dankenswerterweise mit lautstarker Anerkennung. Am Freitag in Hessisch-Lichtenau, zum "Hesse-Dag", wollte das Publikum dem in nichts nachstehen und wusste sich hierzu nur mit notorischem La Ola Gewelle zu helfen (welches komischerweise während unsere Zugabe abebbte - just als Roland Koch das Galazelt betrat, hmmm..). Nach einem Husarenritt zurück nach Berlin, zu wenig Schlaf und zu viel Vertrauen in das Wetter gondelten wir mit gerunzelten Stirnpartien Richtung Usedom, um dort den Nachmittag im Seebrückenrestaurant Stimmflüssigkeit testend zu verleben. Die Aussicht gen Ostsee war leider grau und trüb, die Aussicht ins Innere des Restaurants nicht minder, wurden wir doch von einer Ausflugsbrigade korrekt geschorener Chemnitzer Kameraden in sportiver Casual Wear flankiert, scheinbar Mitglieder einer Wehrsportgruppe, jeder mit einer Frau dekoriert, die nun wiederum alle wie gehobene Fußballergattinnen aussahen, mindestens Regional-Liga. Man verhielt sich jedoch friedlich und aß toten Fisch. Warum waren wir auf Usedom? Hier fand das 7. Internationale Heringsdorfer Kleinkunstfestival statt und wir haben einfach mal mitgemacht. Sieger der ersten Wettbewerbswertung war unser Möhre, er erreichte in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag in unserer Unterkunft am ausdauernsten die höchsten Dezibelwerte. Hierzu noch einmal unsere herzlichsten Glückwünsche. Leider wurde in dieser Kategorie kein geldwerter Preis ausgezahlt. Einmal in Wettbewerbs- und Sieglaune haben wir dann aber einfach die richtigen Hauptpreise auch noch gewonnen, dazu schien den ganzen Tag die Sonne, so dass unser Frank und unser Endie dachten, es ist auf einmal Sommer und kopfüber in die Ostsee sprangen. Danach haben sie auch noch frech behauptet, es hätte ihnen Spaß gemacht. Ein paar Sieg-Lübzer, einen weiteren Husarenritt zurück nach Berlin und wieder zu wenig Schlaf später ging´s dann aber aufs Ganze:

ICC, DFB Medienzentrum, ARD-Studio, die deutsche Nationalhymne auf Bierflaschen live in die Stuben der interessierten Zielgruppe! Noch nicht ganz "Wetten dass.?" aber immerhin. Belegte Brötchen im ARD Bereich kosten je 1 Euro, mehr kann man uns leider nicht entgegenkommen. In der Mercedes Benz Lounge steht ein überfüllter Instrumenten-Kühlschrank, wir befreien ein paar Bitburger aus Ihrem Kältegefängnis, beim zweiten Befreiungsversuch bemängelt man unsere fehlende Lounge Akkreditierung, wir müssen die armen Präzisions-Pfeifen einem ungewissen Schicksal in den Händen von Laien überlassen. Der Sendungsbeginn rückt näher, es gibt Paste ins Gesicht, alles Notwendige wurde ausreichend geprobt, Monica Lierhaus hat keine Probleme "Das GlasBlasSing Quintett" auszusprechen. Sie sagt weder Swing, noch Quartett, noch Orchester. Sie ist Profi. Es müsste mehr von ihr geben. Wir versuchen unsere Aufregung bestmöglich zu verbergen. Irgendwann staut sich da aber zu viel an. Wenige Sekunden bevor Endie die Hymne einzuzählen hat - der Trailer läuft schon, gleich muss alles hundertprozentig klappen - ist es für Fritze zu viel, er muss sich Luft machen, tut dies sehr leise, durch den Heck-Ausgang, glücklicherweise weht es nicht bis zu Monica Lierhaus rüber, oder sie ist ein so abgezockter Profi, dass man es ihr nicht anmerkt. Wir machen keinen Fehler. Später attestiert man uns einen gelungenen Auftritt, nur Peters Haare hätten ungewohnterweise nicht perfekt gelegen, hoffentlich sagt´s ihm keiner.

Dann dürfen wir in den Saal der Pressekonferenz, noch mal Deutschlandhymne und Rock´n Roll Liedchen für den RBB flöten, und wo wir schon mal da sind - man hält uns zuerst für wichtige Fußballbeauftragte - in die Kamera eines aufgekratzten polnischen Fernsehteams spontan noch die polnische Nationalhymne. Hoffentlich versteht man das in Polen als charmanten WM Spaß, und nicht als arrogante Verarsche des zweifelhaften Nachbarn - die Nationalhymne auf Bierflaschen von 5 zweifelhaften Typen in kreischend bunten Hemden - wir werden sehen... Michael Steinbrecher schlurft Lolli-lutschend durch die Szenerie, wenn seine Mutter da wäre, würde sie ihn gewiss anzischen, dass er nicht wie ein Schluck Wasser durch die Gegend mäandert, sondern eine etwas Sportmoderatoren-adäquatere Haltung annehmen solle. Wir sagen nichts, aber wir sind ja auch nicht seine Mutter, und außerdem mittlerweile zu müde.

Wir bringen unseren Zampano Reiner zum Bahnhof, essen vorher noch überraschend gut in Spandau, fahren zurück nach Berlin und träumen vom lustigen Studentenleben vergangener Tage.

Aber jetzt geht´s wieder weiter! Wir sind noch nicht fertig! Ihr hört von uns! In Bälde auch wieder hier!

Was auch immer das für jeden von euch heißen mag: wir wünschen eine schöne WM!

Euer GlasBlasSing Quintett